Spieltisch - Walnuss, gegossenes Bronze - Halbmond-Konsole, öffnbar

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Tom Johnson
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Eine italienische Demilune-Konsole aus 1850–1900, aus Walnussholz mit gegossenem Bronzebeschlag, im neoklassizistischen Stil und Abmessungen von 110 cm Breite, 80 cm Höhe und 80 cm Tiefe (ca. 5 kg).

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Das Möbelstück ist ein Halbmond‑Kaffeetisch (umgangssprachlich als Halbmondtisch oder ausklappbare Konsole bezeichnet), antik und von italienischer oder französischer Fertigung, datierbar in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (19. Jahrhundert / Nolte Ottocento).Referenzstil ist der Naueklassizismus, mit starken Anleihen an die nüchternen und eleganten Linien des Louis‑XVI‑Zeitalters und des anschließenden Direktori- / Kaiserzeitstils. Im Vergleich zu den vorhergehenden barocken Prachtformen bevorzugt dieser Stil Symmetrie, klare geometrische Formen und eine Anlehnung an die griechisch‑römische Antike.Strukturelle Analyse und FunktionsweiseDas Möbelstück entstand mit einer doppelten dekorativen und funktionalen Ausprägung, konzipiert für die Salons der oberen Bourgeoisie oder der Aristokratie des 19. Jahrhunderts:Die Konsole (Zugeschlossen): Wenn der Tisch gegen die Wand positioniert ist, präsentiert er sich als elegante, platzsparende Konsole. Die obere Platte hat eine perfekte Halbmondform (halbmondförmig).Der Spieltisch (Aufgeklappt): Die Platte besteht aus zwei spiegelbildlichen Paneelen, die durch versenkbare Scharniere verbunden sind. Zur Nutzung wird das hintere zentrale Bein (oder eine integrierte Spannkonstruktion im Rahmen) nach außen gezogen, um als Stütze zu dienen. Die halbseitige Oberplatte klappt wie ein Buch um 180° zurück und verwandelt die Konsole in einen runden Mitteltisch, historisch genutzt zum Kartenspielen, Lesen oder Tee-Service.Die Stützen: Der Tisch ruht auf schlanken Beinen mit quadratischem Querschnitt, bekannt als Nadelschuhe oder konisch abgeschrägte Beine. Diese nach unten verjüngte Form mildert die Silhouette des Möbels und lässt es eleganter erscheinen.Detailierte Verzierung und BeschlägeDas ornamentale Erscheinungsbild ist dezent und konzentriert sich auf die Blickpunkte des Möbels:Zentrales Zierfeld: In der Mitte der Untersatia prangt eine fein geätzte Bronze‑Applikation in vergoldeter oder brüniertem Finish. Sie zeigt eine Lorbeerkranz‑ bzw. Kranzdarstellung, der unten von einer fließenden Schleife mit einer Schleife zusammengebunden ist. Dieses Motiv symbolisiert Ruhm, Weisheit und Ewigkeit und war einer der beliebtesten Verzierungen des Neoklassizismus.Anwendungen an den Beinen: An der Oberseite jeder Beinverbindung mit dem Rahmen ist ein kleines geometrisch‑ florales Element aus Bronze angebracht (eine Bordüre oder ein kleiner dekorativer Würfel), das der Vertikalität des Holzes visuelle Kontrastpunkte verleiht Zustand der ErhaltungAktuellem ZustandAuf den Bildern ist ersichtlich, dass das Möbelstück strukturell unversehrt ist und eine hervorragende Originalpatina behält, aber die typischen Zeichen der Zeit aufweist:Holzoberfläche: Die Platte weist leichte Verfärbungen und oberflächliche Kratzer durch Nutzung auf (darunter auch ein leichter Kreis, der in die aufgeklappte Platte eingeschlagen ist). Die Beschaffenheit deutet auf edles Holz hin (wahrscheinlich Nuss, Mahagoni oder Furnier in dunklen Holzarten).Zeichen der Zeit: An den Beinen und am Rahmen sind kleine Bohrungen von Holzwurm sichtbar. Die Beschaffenheit dieser Löcher (dunkel, ohne frische Späne) deutet darauf hin, dass es sich um eine alte, nicht mehr aktive Infestation handelt, typisch für antike Möbel, die in nicht klimatisierten Räumen gelagert wurden.

Das Möbelstück ist ein Halbmond‑Kaffeetisch (umgangssprachlich als Halbmondtisch oder ausklappbare Konsole bezeichnet), antik und von italienischer oder französischer Fertigung, datierbar in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (19. Jahrhundert / Nolte Ottocento).Referenzstil ist der Naueklassizismus, mit starken Anleihen an die nüchternen und eleganten Linien des Louis‑XVI‑Zeitalters und des anschließenden Direktori- / Kaiserzeitstils. Im Vergleich zu den vorhergehenden barocken Prachtformen bevorzugt dieser Stil Symmetrie, klare geometrische Formen und eine Anlehnung an die griechisch‑römische Antike.Strukturelle Analyse und FunktionsweiseDas Möbelstück entstand mit einer doppelten dekorativen und funktionalen Ausprägung, konzipiert für die Salons der oberen Bourgeoisie oder der Aristokratie des 19. Jahrhunderts:Die Konsole (Zugeschlossen): Wenn der Tisch gegen die Wand positioniert ist, präsentiert er sich als elegante, platzsparende Konsole. Die obere Platte hat eine perfekte Halbmondform (halbmondförmig).Der Spieltisch (Aufgeklappt): Die Platte besteht aus zwei spiegelbildlichen Paneelen, die durch versenkbare Scharniere verbunden sind. Zur Nutzung wird das hintere zentrale Bein (oder eine integrierte Spannkonstruktion im Rahmen) nach außen gezogen, um als Stütze zu dienen. Die halbseitige Oberplatte klappt wie ein Buch um 180° zurück und verwandelt die Konsole in einen runden Mitteltisch, historisch genutzt zum Kartenspielen, Lesen oder Tee-Service.Die Stützen: Der Tisch ruht auf schlanken Beinen mit quadratischem Querschnitt, bekannt als Nadelschuhe oder konisch abgeschrägte Beine. Diese nach unten verjüngte Form mildert die Silhouette des Möbels und lässt es eleganter erscheinen.Detailierte Verzierung und BeschlägeDas ornamentale Erscheinungsbild ist dezent und konzentriert sich auf die Blickpunkte des Möbels:Zentrales Zierfeld: In der Mitte der Untersatia prangt eine fein geätzte Bronze‑Applikation in vergoldeter oder brüniertem Finish. Sie zeigt eine Lorbeerkranz‑ bzw. Kranzdarstellung, der unten von einer fließenden Schleife mit einer Schleife zusammengebunden ist. Dieses Motiv symbolisiert Ruhm, Weisheit und Ewigkeit und war einer der beliebtesten Verzierungen des Neoklassizismus.Anwendungen an den Beinen: An der Oberseite jeder Beinverbindung mit dem Rahmen ist ein kleines geometrisch‑ florales Element aus Bronze angebracht (eine Bordüre oder ein kleiner dekorativer Würfel), das der Vertikalität des Holzes visuelle Kontrastpunkte verleiht Zustand der ErhaltungAktuellem ZustandAuf den Bildern ist ersichtlich, dass das Möbelstück strukturell unversehrt ist und eine hervorragende Originalpatina behält, aber die typischen Zeichen der Zeit aufweist:Holzoberfläche: Die Platte weist leichte Verfärbungen und oberflächliche Kratzer durch Nutzung auf (darunter auch ein leichter Kreis, der in die aufgeklappte Platte eingeschlagen ist). Die Beschaffenheit deutet auf edles Holz hin (wahrscheinlich Nuss, Mahagoni oder Furnier in dunklen Holzarten).Zeichen der Zeit: An den Beinen und am Rahmen sind kleine Bohrungen von Holzwurm sichtbar. Die Beschaffenheit dieser Löcher (dunkel, ohne frische Späne) deutet darauf hin, dass es sich um eine alte, nicht mehr aktive Infestation handelt, typisch für antike Möbel, die in nicht klimatisierten Räumen gelagert wurden.

Details

Epoche
1400-1900
Gewicht
5 kg
Zusätzliche Informationen zum Titel
Openable demi-lune console
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Italien
Material
bronze casting, Walnuss
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
80 cm
Breite
110 cm
Tiefe
80 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
Verkauft von
ItalienVerifiziert
15
Verkaufte Objekte
Privat

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