G. A. Struvii - Dissertationes Criminales - 1671






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Dissertationes Criminales von Georg Adam Struve (G. A. Struvii), eine einzelne Ausgabe aus dem Jahr 1671 in Latein, Pergamentband, 323 Seiten, ca. 20 × 16 cm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Georgii Adami Struvii, uff Uhlstedt, ICti, &c. Criminaldissertationen XVI.
Ursprünglich an der öffentlichen Tagung der Academia Salana vorgestellt, jetzt überarbeitet und mit selteneren Antworten und Ratschlägen erweitert, dem am Ende auch ein Verzeichnis der Sachen und Begriffe beigefügt wurde. In Jena, auf Kosten Christiani Kirchneri, Bürger und Buchhändler zu Leipzig, gedruckt von Johannis Nisius, (1671).
Leinwandbindung aus zeitgenössischem Pergament (ca. 20 × 16 cm), Rücken mit Nervenfaden und antik beschriebenem Titel «STRU. Dissert. Crimin.» und vorderer Schnitt vollständig handschriftlich «Stru. de Crimin.»
Pp. (4), 323, (16); fehlt das erste weiße Blatt. Die gesamte Arbeit stark bräunlich aufgehellt, mit Spuren von Gebrauch (Traces) besonders in den letzten Blättern; Bindung etwas schief.
Inhalt
Sammlung von sechzehn Disputationen aus dem Strafrecht, disputiert unter dem Vorsitz von Georg Adam Struve (1619-1692) an der Universität Jena (Academia Salana). Die Ausgabe von 1671 ist die erweiterte Revision der ersten Druckausgabe von 1658: Der Verfasser fügte Antworten und Konsilia seltener hinzu und einen reichen Index Rerum & Verborum.
Die Disputationen behandeln u. a. folgende Themen:
• De delictis in genere (und insbesondere des conatus, der Anklage und der Inquisition);
• De crimine læsæ majestatis;
• De stupro & adulterio;
• De homicidio;
• De crimine falsi;
• De degradatione & suspensione laicorum & clericorum;
• sowie Paralipomena und praktische Fälle (unter anderem Beispiele von Verfahren mit Folter und Urteilen des Scabinato von Jena).
Das Werk schließt mit dem analytischen Verzeichnis und der Druckformel «Soli Deo Gloria» / «Finis».
Bedeutung und Seltenheit
Georg Adam Struve war einer der bedeutendsten deutschen Juristen des 17. Jahrhunderts, Professor in Jena und eine zentrale Figur des Usus modernus pandectarum. Während seine Jurisprudentia Romano-Germanica forensis (das sogenannte «kleine Struve») zur institutionellen Handreichung für über ein Jahrhundert wird, stellen die Dissertationes Criminales eine seiner bedeutendsten Sammlungen von praktischem und scholastischem Strafrecht dar.
Die Ausgabe von 1671, überarbeitet und erweitert gegenüber der 1658er-Ausgabe, ist wesentlich weniger häufig als letztere (von der es öffentlich zugängliche Digitalisate gibt). Sie ist ein begehrtes Stück für Historiker des Strafrechts, der Universitätsgeschichte und der sekstenten juristischen Bibliographie.
Ein vollständiges Exemplar im Text (abgesehen von der ersten weißen Seite), in zeitgenössischer Bindung, mit den typischen Gebrauchsspuren und dem Zeitgeist eines Sechzehnteljahrhunderts Lesevolum, aber noch solide und vollständig lesbar.
Ideal für Sammler antiker Rechtsliteratur, Geschichte der deutschen Universität und Pergamentbindungen des 17. Jahrhunderts.
Georgii Adami Struvii, uff Uhlstedt, ICti, &c. Criminaldissertationen XVI.
Ursprünglich an der öffentlichen Tagung der Academia Salana vorgestellt, jetzt überarbeitet und mit selteneren Antworten und Ratschlägen erweitert, dem am Ende auch ein Verzeichnis der Sachen und Begriffe beigefügt wurde. In Jena, auf Kosten Christiani Kirchneri, Bürger und Buchhändler zu Leipzig, gedruckt von Johannis Nisius, (1671).
Leinwandbindung aus zeitgenössischem Pergament (ca. 20 × 16 cm), Rücken mit Nervenfaden und antik beschriebenem Titel «STRU. Dissert. Crimin.» und vorderer Schnitt vollständig handschriftlich «Stru. de Crimin.»
Pp. (4), 323, (16); fehlt das erste weiße Blatt. Die gesamte Arbeit stark bräunlich aufgehellt, mit Spuren von Gebrauch (Traces) besonders in den letzten Blättern; Bindung etwas schief.
Inhalt
Sammlung von sechzehn Disputationen aus dem Strafrecht, disputiert unter dem Vorsitz von Georg Adam Struve (1619-1692) an der Universität Jena (Academia Salana). Die Ausgabe von 1671 ist die erweiterte Revision der ersten Druckausgabe von 1658: Der Verfasser fügte Antworten und Konsilia seltener hinzu und einen reichen Index Rerum & Verborum.
Die Disputationen behandeln u. a. folgende Themen:
• De delictis in genere (und insbesondere des conatus, der Anklage und der Inquisition);
• De crimine læsæ majestatis;
• De stupro & adulterio;
• De homicidio;
• De crimine falsi;
• De degradatione & suspensione laicorum & clericorum;
• sowie Paralipomena und praktische Fälle (unter anderem Beispiele von Verfahren mit Folter und Urteilen des Scabinato von Jena).
Das Werk schließt mit dem analytischen Verzeichnis und der Druckformel «Soli Deo Gloria» / «Finis».
Bedeutung und Seltenheit
Georg Adam Struve war einer der bedeutendsten deutschen Juristen des 17. Jahrhunderts, Professor in Jena und eine zentrale Figur des Usus modernus pandectarum. Während seine Jurisprudentia Romano-Germanica forensis (das sogenannte «kleine Struve») zur institutionellen Handreichung für über ein Jahrhundert wird, stellen die Dissertationes Criminales eine seiner bedeutendsten Sammlungen von praktischem und scholastischem Strafrecht dar.
Die Ausgabe von 1671, überarbeitet und erweitert gegenüber der 1658er-Ausgabe, ist wesentlich weniger häufig als letztere (von der es öffentlich zugängliche Digitalisate gibt). Sie ist ein begehrtes Stück für Historiker des Strafrechts, der Universitätsgeschichte und der sekstenten juristischen Bibliographie.
Ein vollständiges Exemplar im Text (abgesehen von der ersten weißen Seite), in zeitgenössischer Bindung, mit den typischen Gebrauchsspuren und dem Zeitgeist eines Sechzehnteljahrhunderts Lesevolum, aber noch solide und vollständig lesbar.
Ideal für Sammler antiker Rechtsliteratur, Geschichte der deutschen Universität und Pergamentbindungen des 17. Jahrhunderts.
