Ben Ormenese (1930-2013) - Senza titolo - XL format






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Ben Ormenese, Senza titolo – XL-Format, originales Ölgemälde aus 1970–1980, Italien, signiert und gerahmt, 133 × 133 cm, Zustand gut.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ben Ormenese
(Prata di Pordenone, 3. März 1930 - Pordenone, 15. Juli 2013)
“ Senza titolo “
Leisten aus Holz in Form (Spanplatten)
und gespannte Leinwand lackiert
Originalarbeit / 1970-1980
Maße: cm 133 x 133 in transparentem Plexiglas
Leinwand: 130 x 130 cm
Auktionsbewertung
€ 2.800 – 3.000
Beschreiung und künstlerische Analyse
Das Werk Senza titolo von Ben Ormenese stellt ein interessantes Beispiel abstrakter, dreidimensionaler Forschung dar, in der Malerei, Skulptur und materielle Experimente zusammentreffen und die traditionellen Grenzen der Malfläche überwinden.
Die Komposition entwickelt sich innerhalb eines strengen quadratischen Formats, dominiert von einer großen hellen Fläche, in die ein vertales, formales Element mit unregelmäßiger, verjüngter Form eingefügt wird.
Die zentrale Struktur, geschaffen durch geformte Leisten aus Holz, angeordnet nach einer rhythmischen Folge paralleler Prägungen, ragt physisch aus der Leinwand heraus und erzeugt einen feinen Dialog zwischen Licht, Materie und Tiefe.
Eine schwarze Fläche, oben platziert, schafft einen deutlichen farblichen und geometrischen Kontrast und betont die Dynamik der Komposition.
Die besondere Behandlung der Leisten erzeugt eine Folge feiner Schattierungen, die sich je nach Lichtrichtung und Beobachtungspunkt verändern und dem Werk eine ständig wandelnde visuelle Wahrnehmung verleihen.
Der künstlerische Sprachgebrauch: Materie, Raum und Bewegung
In dieser Komposition verzichtet Ormenese auf figürliche Darstellung und konzentriert sich stattdessen auf die grundlegenden Elemente der visuellen Sprache: Form, Rhythmus, Oberfläche, Licht und Raum.
Holz ist nicht bloß Trägermaterial, sondern wird zum Protagonisten der künstlerischen Konstruktion.
Die geordnete Anordnung der Prägungen erzeugt eine optische Vibration, die die Oberfläche zu beleben scheint, während der Gegensatz zwischen der Vertikalität der Zentralform und der Stabilität des quadratischen Umfangs eine gesteuerte kompositorische Spannung erzeugt.
Besonders bedeutsam ist die Beziehung zwischen dem Weiß des Hintergrunds, dem Schwarz der oberen Fläche und dem natürlichen Ton der Leisten, die dem Ganzen eine wesentliche, gemessene Ausgewogenheit verleiht.
Das Werk kann als Reflexion über die Überwindung der traditionellen Malerei gelesen werden: nicht mehr nur ein frontal zu betrachtendes Bild, sondern ein plastisches Objekt, das mit dem ihn umgebenden Raum interagiert.
Historischer und künstlerischer Kontext
Die Forschung von Ben Ormenese entwickelt sich ab den 1960er Jahren, als der Künstler allmählich die traditionelle Malerei verlässt und sich dem Aufbau von Holzstrukturen sowie der Untersuchung der Wahrnehmungseffekte des Lichts widmet.
Bereits Mitte der 1960er Jahre realisiert er den Zyklus LAM (Lamellare Strukturen), in dem die Oberflächen, gegliedert in parallele Elemente, optische Effekte und Schattenspiele erzeugen. 
Das hier betrachtete Werk weist klare formale Ähnlichkeiten mit diesen Forschungen auf, insbesondere in der Verwendung der Leisten und der Beziehung zwischen Oberfläche und Relief. Es ist jedoch nicht sicher, es dem Zyklus LAM zuzuordnen, ohne weitere dokumentarische Belege.
Interpretation des Werks
Die Zentralform kann eine organische Präsenz evocieren, fast wie ein Blatt, eine Klinge oder ein schwebendes Objekt, aber ohne eine definierte figürliche Identität.
Das vertikale Element scheint aus der Oberfläche hervorzustehen, sich dann nach unten allmählich aufzulösen, während die obere schwarze Fläche seine visuelle Kraft betont.
Das Ergebnis ist eine Komposition von hoher Essenz, in der Bewegung nicht dargestellt, sondern aus der Wahrnehmung des Betrachters geboren wird.
Präsentation und Schutz: Das Werk ist frontal durch eine transparente Plexiglasplatte geschützt, die vor der künstlerischen Oberfläche platziert ist und den Schutz der plastischen Elemente und der Originalkomposition dient.
Materialschutz: Die Schutzplatte aus Plexiglas kann leichte Oberflächenspuren, Verfärbungen oder Reflexe aufweisen, bedingt durch Nutzung und Aussetzung, ohne notwendigerweise Veränderungen der darunterliegenden künstlerischen Oberfläche.
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Condition Report:
Gut, in Anbetracht des vermuteten Alters des Werks. Spuren der Zeit auf Plexiglas
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Hinweis zur Rahmen
Der Rahmen, sofern vorhanden, wird unverbindlich und als zubehörartiges Element des Werks kostenlos geliefert und trägt nicht zur Festsetzung des wirtschaftlichen Wertes bei.
Angesichts der möglichen Zerbrechlichkeit, des Alters und der Zerbrechlichkeit der Materialien könnten bei Verpackung, Transport und Handhabung kleine Schäden, Abplatzungen, Absplitterungen oder Brüche auftreten.
Etwaige Schäden am Rahmen können daher nicht Gegenstand von Beanstandungen, Rückerstattungsforderungen oder Preisnachlässen sein.
Der Kauf bezieht sich ausschließlich auf das beschriebene Kunstwerk; der Rahmen wird gratis im Zustand der Konservierung abgegeben.
Ideal für Sammler und Investment
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
Museale Lieferung in Holzkiste
Der Verkäufer stellt sich vor
Ben Ormenese
(Prata di Pordenone, 3. März 1930 - Pordenone, 15. Juli 2013)
“ Senza titolo “
Leisten aus Holz in Form (Spanplatten)
und gespannte Leinwand lackiert
Originalarbeit / 1970-1980
Maße: cm 133 x 133 in transparentem Plexiglas
Leinwand: 130 x 130 cm
Auktionsbewertung
€ 2.800 – 3.000
Beschreiung und künstlerische Analyse
Das Werk Senza titolo von Ben Ormenese stellt ein interessantes Beispiel abstrakter, dreidimensionaler Forschung dar, in der Malerei, Skulptur und materielle Experimente zusammentreffen und die traditionellen Grenzen der Malfläche überwinden.
Die Komposition entwickelt sich innerhalb eines strengen quadratischen Formats, dominiert von einer großen hellen Fläche, in die ein vertales, formales Element mit unregelmäßiger, verjüngter Form eingefügt wird.
Die zentrale Struktur, geschaffen durch geformte Leisten aus Holz, angeordnet nach einer rhythmischen Folge paralleler Prägungen, ragt physisch aus der Leinwand heraus und erzeugt einen feinen Dialog zwischen Licht, Materie und Tiefe.
Eine schwarze Fläche, oben platziert, schafft einen deutlichen farblichen und geometrischen Kontrast und betont die Dynamik der Komposition.
Die besondere Behandlung der Leisten erzeugt eine Folge feiner Schattierungen, die sich je nach Lichtrichtung und Beobachtungspunkt verändern und dem Werk eine ständig wandelnde visuelle Wahrnehmung verleihen.
Der künstlerische Sprachgebrauch: Materie, Raum und Bewegung
In dieser Komposition verzichtet Ormenese auf figürliche Darstellung und konzentriert sich stattdessen auf die grundlegenden Elemente der visuellen Sprache: Form, Rhythmus, Oberfläche, Licht und Raum.
Holz ist nicht bloß Trägermaterial, sondern wird zum Protagonisten der künstlerischen Konstruktion.
Die geordnete Anordnung der Prägungen erzeugt eine optische Vibration, die die Oberfläche zu beleben scheint, während der Gegensatz zwischen der Vertikalität der Zentralform und der Stabilität des quadratischen Umfangs eine gesteuerte kompositorische Spannung erzeugt.
Besonders bedeutsam ist die Beziehung zwischen dem Weiß des Hintergrunds, dem Schwarz der oberen Fläche und dem natürlichen Ton der Leisten, die dem Ganzen eine wesentliche, gemessene Ausgewogenheit verleiht.
Das Werk kann als Reflexion über die Überwindung der traditionellen Malerei gelesen werden: nicht mehr nur ein frontal zu betrachtendes Bild, sondern ein plastisches Objekt, das mit dem ihn umgebenden Raum interagiert.
Historischer und künstlerischer Kontext
Die Forschung von Ben Ormenese entwickelt sich ab den 1960er Jahren, als der Künstler allmählich die traditionelle Malerei verlässt und sich dem Aufbau von Holzstrukturen sowie der Untersuchung der Wahrnehmungseffekte des Lichts widmet.
Bereits Mitte der 1960er Jahre realisiert er den Zyklus LAM (Lamellare Strukturen), in dem die Oberflächen, gegliedert in parallele Elemente, optische Effekte und Schattenspiele erzeugen. 
Das hier betrachtete Werk weist klare formale Ähnlichkeiten mit diesen Forschungen auf, insbesondere in der Verwendung der Leisten und der Beziehung zwischen Oberfläche und Relief. Es ist jedoch nicht sicher, es dem Zyklus LAM zuzuordnen, ohne weitere dokumentarische Belege.
Interpretation des Werks
Die Zentralform kann eine organische Präsenz evocieren, fast wie ein Blatt, eine Klinge oder ein schwebendes Objekt, aber ohne eine definierte figürliche Identität.
Das vertikale Element scheint aus der Oberfläche hervorzustehen, sich dann nach unten allmählich aufzulösen, während die obere schwarze Fläche seine visuelle Kraft betont.
Das Ergebnis ist eine Komposition von hoher Essenz, in der Bewegung nicht dargestellt, sondern aus der Wahrnehmung des Betrachters geboren wird.
Präsentation und Schutz: Das Werk ist frontal durch eine transparente Plexiglasplatte geschützt, die vor der künstlerischen Oberfläche platziert ist und den Schutz der plastischen Elemente und der Originalkomposition dient.
Materialschutz: Die Schutzplatte aus Plexiglas kann leichte Oberflächenspuren, Verfärbungen oder Reflexe aufweisen, bedingt durch Nutzung und Aussetzung, ohne notwendigerweise Veränderungen der darunterliegenden künstlerischen Oberfläche.
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Condition Report:
Gut, in Anbetracht des vermuteten Alters des Werks. Spuren der Zeit auf Plexiglas
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Hinweis zur Rahmen
Der Rahmen, sofern vorhanden, wird unverbindlich und als zubehörartiges Element des Werks kostenlos geliefert und trägt nicht zur Festsetzung des wirtschaftlichen Wertes bei.
Angesichts der möglichen Zerbrechlichkeit, des Alters und der Zerbrechlichkeit der Materialien könnten bei Verpackung, Transport und Handhabung kleine Schäden, Abplatzungen, Absplitterungen oder Brüche auftreten.
Etwaige Schäden am Rahmen können daher nicht Gegenstand von Beanstandungen, Rückerstattungsforderungen oder Preisnachlässen sein.
Der Kauf bezieht sich ausschließlich auf das beschriebene Kunstwerk; der Rahmen wird gratis im Zustand der Konservierung abgegeben.
Ideal für Sammler und Investment
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Museale Lieferung in Holzkiste
