Decremps - La Magie blanche dévoilée - 1788






Hat einen Master-Abschluss in Bibliographie und sieben Jahre Erfahrung mit der Spezialisierung auf Inkunabeln und arabische Manuskripte.
46 € | ||
|---|---|---|
41 € | ||
36 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 144355 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Die zweite Ausgabe von Henri Decremps’ *La Magie blanche dévoilée*, 1788 in Paris bei Lesclapart erschienen, ist ein französischsprachiges Werk über Zauberkunst, Physik und Zeitvertreib in Pergamenteinband.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein faszinierendes Werk aus der Frühgeschichte der modernen Zauberkunst: Henri Decremps enthüllt die Geheimnisse berühmter Zaubertricks, scheinbar wundersamer Automaten und verblüffender physikalischer Experimente. Die zweite, vom Autor überarbeitete Ausgabe von 1788 besitzt ein besonders reizvolles gestochenes Frontispiz, das einen spektakulären Kartentrick mit einer Pistole zeigt.
Decremps, Henri. La Magie blanche dévoilée, ou Explication des Tours surprenans qui font depuis peu l'admiration de la Capitale & de la Province, avec des réflexions sur la Baguette divinatoire, les Automates joueurs d'Échecs, &c. &c. Seconde édition corrigée par l'auteur.
Paris, Lesclapart, 1788. XXIV, 128 Seiten. Mit gestochenem Frontispiz und einer schematischen Textillustration. Zeitgenössischer Halb-Pergamentband mit handschriftlichem Rückentitel und dekorativen, mehrfarbig floral gemusterten Deckelbezügen. 21 x 13 cm
--------------------------------------
Henri Decremps (1746–1826) gehörte zu den bedeutenden frühen Autoren über die Kunst der Täuschung und Unterhaltungsmagie. Sein erstmals 1784 erschienenes Werk wurde insbesondere durch die Enthüllung der Kunststücke des berühmten italienischen Zauberkünstlers Giuseppe Pinetti bekannt, der am französischen Hof große Erfolge feierte. Decremps erklärt, wie vermeintliche Wunder durch geschickte Mechanik, optische Täuschungen, verborgene Hilfsmittel und raffinierte Ablenkung entstehen.
Besonders unterhaltsam sind die beschriebenen Kunststücke: ein künstlicher Vogel, der auf Befehl singt, ein scheinbar selbstständig antwortender Automat, zerrissene und wiederhergestellte Gegenstände sowie Kartentricks, bei denen Spielkarten auf geheimnisvolle Weise verschwinden oder wieder erscheinen. Das eindrucksvolle Frontispiz zeigt einen Vorführer, der eine Spielkarte scheinbar durch einen Pistolenschuss an der Wand befestigt.
Über die eigentliche Zauberkunst hinaus vermittelt das Buch einen lebendigen Eindruck von den wissenschaftlichen Schaustellungen und technischen Kuriositäten des späten 18. Jahrhunderts. Decremps behandelt auch Wünschelruten, Schachautomaten und mathematische Kunststücke. Damit ist das Werk nicht nur für Sammler historischer Zauberliteratur, sondern ebenso für Interessenten an Technikgeschichte, Automatenbau und der Unterhaltungskultur der Aufklärung von besonderem Interesse.
--------------------------------------
Innen stellenweise gering gebräunt und fleckig, vereinzelt kleinere Randverfärbungen. Insgesamt schönes, besonders reizvoll gebundenes Exemplar dieses frühen Klassikers der Zauberkunst.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein faszinierendes Werk aus der Frühgeschichte der modernen Zauberkunst: Henri Decremps enthüllt die Geheimnisse berühmter Zaubertricks, scheinbar wundersamer Automaten und verblüffender physikalischer Experimente. Die zweite, vom Autor überarbeitete Ausgabe von 1788 besitzt ein besonders reizvolles gestochenes Frontispiz, das einen spektakulären Kartentrick mit einer Pistole zeigt.
Decremps, Henri. La Magie blanche dévoilée, ou Explication des Tours surprenans qui font depuis peu l'admiration de la Capitale & de la Province, avec des réflexions sur la Baguette divinatoire, les Automates joueurs d'Échecs, &c. &c. Seconde édition corrigée par l'auteur.
Paris, Lesclapart, 1788. XXIV, 128 Seiten. Mit gestochenem Frontispiz und einer schematischen Textillustration. Zeitgenössischer Halb-Pergamentband mit handschriftlichem Rückentitel und dekorativen, mehrfarbig floral gemusterten Deckelbezügen. 21 x 13 cm
--------------------------------------
Henri Decremps (1746–1826) gehörte zu den bedeutenden frühen Autoren über die Kunst der Täuschung und Unterhaltungsmagie. Sein erstmals 1784 erschienenes Werk wurde insbesondere durch die Enthüllung der Kunststücke des berühmten italienischen Zauberkünstlers Giuseppe Pinetti bekannt, der am französischen Hof große Erfolge feierte. Decremps erklärt, wie vermeintliche Wunder durch geschickte Mechanik, optische Täuschungen, verborgene Hilfsmittel und raffinierte Ablenkung entstehen.
Besonders unterhaltsam sind die beschriebenen Kunststücke: ein künstlicher Vogel, der auf Befehl singt, ein scheinbar selbstständig antwortender Automat, zerrissene und wiederhergestellte Gegenstände sowie Kartentricks, bei denen Spielkarten auf geheimnisvolle Weise verschwinden oder wieder erscheinen. Das eindrucksvolle Frontispiz zeigt einen Vorführer, der eine Spielkarte scheinbar durch einen Pistolenschuss an der Wand befestigt.
Über die eigentliche Zauberkunst hinaus vermittelt das Buch einen lebendigen Eindruck von den wissenschaftlichen Schaustellungen und technischen Kuriositäten des späten 18. Jahrhunderts. Decremps behandelt auch Wünschelruten, Schachautomaten und mathematische Kunststücke. Damit ist das Werk nicht nur für Sammler historischer Zauberliteratur, sondern ebenso für Interessenten an Technikgeschichte, Automatenbau und der Unterhaltungskultur der Aufklärung von besonderem Interesse.
--------------------------------------
Innen stellenweise gering gebräunt und fleckig, vereinzelt kleinere Randverfärbungen. Insgesamt schönes, besonders reizvoll gebundenes Exemplar dieses frühen Klassikers der Zauberkunst.
