Sir William Gell - Pompeiana - 1832






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Die Erstausgabe von Sir William Gells *Pompeiana*, 1832 in London erschienen, umfasst zwei illustrierte Bände in Halbleder.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die versunkene Stadt Pompeji, festgehalten in eindrucksvollen Ansichten, Architekturzeichnungen und Rekonstruktionen aus der Frühzeit ihrer archäologischen Erforschung. Sir William Gells berühmtes Tafelwerk dokumentiert die seit 1819 freigelegten Tempel, Thermen, Wohnhäuser und Straßen der römischen Stadt. Die beiden Bände enthalten zahlreiche fein gestochene Tafeln und gehören zu den bedeutenden frühen Bildpublikationen über Pompeji.
Gell, Sir William. Pompeiana: The Topography, Edifices and Ornaments of Pompeii, the Result of Excavations since 1819.
Erstausgabe. London, Jennings and Chaplin, 1832. Zwei Bände. Band I: XXIV, 198 Seiten; Band II: 207 Seiten. Mit gestochenem Porträt des Verfassers, zusätzlichem gestochenem Titel, 85 Schwarz-Weiß-Tafeln und zwei Farbtafeln. Zwei zeitgenössische Halblederbände mit goldgeprägten Rückentiteln, dekorativer Rückenvergoldung und marmorierten Deckelbezügen. 25 x 16 cm
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Sir William Gell (1777–1836) war einer der bedeutendsten britischen Altertumsforscher seiner Zeit und widmete einen wesentlichen Teil seines Lebens der Erforschung der antiken Stätten Süditaliens. Mit seiner Pompeiana schuf er ein Werk, das die wissenschaftliche Dokumentation der Ausgrabungen mit einer außergewöhnlich anschaulichen bildlichen Darstellung verband. Die vorliegende Ausgabe erschien als Fortsetzung seiner bereits 1817–1819 veröffentlichten Untersuchungen und dokumentiert insbesondere die neueren Entdeckungen in Pompeji.
Die reichhaltige Bebilderung führt durch das Forum, die Tempel, Thermenanlagen und Wohnhäuser der antiken Stadt. Besonders eindrucksvoll sind die Ansichten des Hauses des tragischen Dichters, des Hauses der Dioskuren und der öffentlichen Badeanlagen. Zahlreiche Grundrisse, Architekturdetails und Wiedergaben antiker Wandmalereien ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in die Baukunst, Innenausstattung und das Alltagsleben der römischen Bevölkerung.
Die Darstellungen besitzen heute nicht nur kunsthistorischen, sondern auch erheblichen dokumentarischen Wert. Sie halten den Zustand zahlreicher Bauwerke und Dekorationen kurz nach ihrer Freilegung fest, bevor Witterung, spätere Eingriffe und Restaurierungen das Erscheinungsbild veränderten. Damit sind die beiden Bände zugleich ein bedeutendes Zeugnis der Archäologiegeschichte und ein außergewöhnlich reizvolles Ansichtenwerk des frühen 19. Jahrhunderts.
Provenienz: Beide Bände mit gestochenem Wappen-Exlibris von Henry Young (1797–1869), vermutlich dem aus Sudbury Grove stammenden Bruder von Sir Charles George Young (1785–1869), dem bedeutenden britischen Heraldiker und Garter King of Arms. Das Exlibris zeigt das Wappen der Familie Young mit dem Wahlspruch „Nullius in verba“.
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Einbände berieben, insbesondere die marmorierten Deckelbezüge mit stellenweise deutlichen Abriebstellen; Innen stellenweise stockfleckig und schwach gebräunt, vereinzelt leichte Randläsuren. Handschriftliche Eintragungen auf einem Vorsatz. Insgesamt dekoratives, reich illustriertes Exemplar dieses bedeutenden zweibändigen Werkes zur frühen Erforschung Pompejis.
Der Verkäufer stellt sich vor
Die versunkene Stadt Pompeji, festgehalten in eindrucksvollen Ansichten, Architekturzeichnungen und Rekonstruktionen aus der Frühzeit ihrer archäologischen Erforschung. Sir William Gells berühmtes Tafelwerk dokumentiert die seit 1819 freigelegten Tempel, Thermen, Wohnhäuser und Straßen der römischen Stadt. Die beiden Bände enthalten zahlreiche fein gestochene Tafeln und gehören zu den bedeutenden frühen Bildpublikationen über Pompeji.
Gell, Sir William. Pompeiana: The Topography, Edifices and Ornaments of Pompeii, the Result of Excavations since 1819.
Erstausgabe. London, Jennings and Chaplin, 1832. Zwei Bände. Band I: XXIV, 198 Seiten; Band II: 207 Seiten. Mit gestochenem Porträt des Verfassers, zusätzlichem gestochenem Titel, 85 Schwarz-Weiß-Tafeln und zwei Farbtafeln. Zwei zeitgenössische Halblederbände mit goldgeprägten Rückentiteln, dekorativer Rückenvergoldung und marmorierten Deckelbezügen. 25 x 16 cm
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Sir William Gell (1777–1836) war einer der bedeutendsten britischen Altertumsforscher seiner Zeit und widmete einen wesentlichen Teil seines Lebens der Erforschung der antiken Stätten Süditaliens. Mit seiner Pompeiana schuf er ein Werk, das die wissenschaftliche Dokumentation der Ausgrabungen mit einer außergewöhnlich anschaulichen bildlichen Darstellung verband. Die vorliegende Ausgabe erschien als Fortsetzung seiner bereits 1817–1819 veröffentlichten Untersuchungen und dokumentiert insbesondere die neueren Entdeckungen in Pompeji.
Die reichhaltige Bebilderung führt durch das Forum, die Tempel, Thermenanlagen und Wohnhäuser der antiken Stadt. Besonders eindrucksvoll sind die Ansichten des Hauses des tragischen Dichters, des Hauses der Dioskuren und der öffentlichen Badeanlagen. Zahlreiche Grundrisse, Architekturdetails und Wiedergaben antiker Wandmalereien ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in die Baukunst, Innenausstattung und das Alltagsleben der römischen Bevölkerung.
Die Darstellungen besitzen heute nicht nur kunsthistorischen, sondern auch erheblichen dokumentarischen Wert. Sie halten den Zustand zahlreicher Bauwerke und Dekorationen kurz nach ihrer Freilegung fest, bevor Witterung, spätere Eingriffe und Restaurierungen das Erscheinungsbild veränderten. Damit sind die beiden Bände zugleich ein bedeutendes Zeugnis der Archäologiegeschichte und ein außergewöhnlich reizvolles Ansichtenwerk des frühen 19. Jahrhunderts.
Provenienz: Beide Bände mit gestochenem Wappen-Exlibris von Henry Young (1797–1869), vermutlich dem aus Sudbury Grove stammenden Bruder von Sir Charles George Young (1785–1869), dem bedeutenden britischen Heraldiker und Garter King of Arms. Das Exlibris zeigt das Wappen der Familie Young mit dem Wahlspruch „Nullius in verba“.
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Einbände berieben, insbesondere die marmorierten Deckelbezüge mit stellenweise deutlichen Abriebstellen; Innen stellenweise stockfleckig und schwach gebräunt, vereinzelt leichte Randläsuren. Handschriftliche Eintragungen auf einem Vorsatz. Insgesamt dekoratives, reich illustriertes Exemplar dieses bedeutenden zweibändigen Werkes zur frühen Erforschung Pompejis.
