Konsolentisch - Vergoldetes Holz





Zu den Favoriten hinzufügen, um bei Auktionsbeginn benachrichtigt zu werden.

Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, über 25 Jahre Erfahrung in Antiquitätenbewertung.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 144679 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Anrichte-/Wandkonsole aus geschnitzt- und vergoldertem Holz mit Marmortop, Stil Louis XV, ca. 1860–1890.
Objekt: Anrichte / Wandkonsole
Epoche: zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1860–1890
Stil: Louis XV Revival / Rokoko Revival
Materialien: geschnitztes, durchbrochenes und vergoldetes Holz; Marmorbretter aus Breccia in Beige-/Brauntönen
Abmessungen: 81 × 115 × 38 cm
Wichtige französische Anrichte oder Wandkonsole, aus reichlich geschnitztem, durchbrochenem und vergoldetem Holz im Louis XV-Geschmack, getragen von einer abnehmbaren Marmortopplatte aus Breccia.
Das Stück präsentiert eine elegante, rechteckige Konfiguration mit geringer Tiefe, konzipiert für die Anbringung an der Wand, mit einer stark ausgeschnittenen und bewegten Front.
Der Marmortop zeigt eine serpentinierte Kontur, mit deutlich gewellter Front und abgerundeten Ecken, welche die rocailleartige Bewegung der Struktur begleitet. Der Stein weist Beige- bis Hellbraun-Töne auf, mit viel Fragmentierung und weißlichen Adern; prudenterweise könnte man ihn als Breccia-Marmor bezeichnen, ohne eine bestimmte Steinbruchquelle vorzugeben.
Die Taille ist besonders reich. In der Mitte entwickelt sich eine symmetrische Komposition aus C- und S-Voluten, Akantusblättern, kleinen Blumenelementen und durchbrochenen, gitterartigen Reserven, teilweise durchbrochen, in eindeutig rokoko- Sprache.
In der Mitte der Front hebt sich eine durchbrochene Reserve hervor, eingefasst von zwei großen gegenüberliegenden Voluten, unten endend in einer belevetblätterten Pendantschau.
An den Extremen und Anläufen der Beine erscheinen große Formen von Muschel- und Rocaille-Elementen, mit auffällig voluminöser Reliefarbeit.
Die vier Beine weisen ein stark gekrümmtes, geschwungenes Profil auf, bilden sukzessive Kurven und Gegenkurven. Sie sind vollständig verziert mit: Akantusblättern; Nussknacker-/Verwindungen; Muscheln; Voluten; Kanälchen und Rillen; gedrehten Füßen.
Der Effekt ist deutlich skulptural, die Trennung zwischen Taille und Beinen praktisch auflösend.
Der weniger sichtbare Bereich trägt eine rosa Lackierung, vermutlich später.
Diese Sicht ist wichtig, weil sie bestätigt, dass es sich nicht um eine moderne Nachbildung handelt: Die Struktur besteht tatsächlich aus Holzbauteilen, die bearbeitet und zusammengesetzt wurden.
Die dekorativen Elemente sind absichtlich vom französischen Mobiliar der Louis-XV-Ära inspiriert: Rokaille + Muscheln + Akanten + Cabriole-Beinen + Voluten + durchbrochene Taille + serpentinierte Platte.
Erhaltungszustand - Insgesamt wirkt das Stück optisch gut, zeigt aber Alterszeichen. Es sind Abnutzungen, Risse, Oberflächenrisse und ältere Eingriffe sichtbar. Zudem existieren Spuren von Holzwurmbefall, vor allem in den nicht vergoldeten Strukturbereichen.
Anrichte-/Wandkonsole aus geschnitzt- und vergoldertem Holz mit Marmortop, Stil Louis XV, ca. 1860–1890.
Objekt: Anrichte / Wandkonsole
Epoche: zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1860–1890
Stil: Louis XV Revival / Rokoko Revival
Materialien: geschnitztes, durchbrochenes und vergoldetes Holz; Marmorbretter aus Breccia in Beige-/Brauntönen
Abmessungen: 81 × 115 × 38 cm
Wichtige französische Anrichte oder Wandkonsole, aus reichlich geschnitztem, durchbrochenem und vergoldetem Holz im Louis XV-Geschmack, getragen von einer abnehmbaren Marmortopplatte aus Breccia.
Das Stück präsentiert eine elegante, rechteckige Konfiguration mit geringer Tiefe, konzipiert für die Anbringung an der Wand, mit einer stark ausgeschnittenen und bewegten Front.
Der Marmortop zeigt eine serpentinierte Kontur, mit deutlich gewellter Front und abgerundeten Ecken, welche die rocailleartige Bewegung der Struktur begleitet. Der Stein weist Beige- bis Hellbraun-Töne auf, mit viel Fragmentierung und weißlichen Adern; prudenterweise könnte man ihn als Breccia-Marmor bezeichnen, ohne eine bestimmte Steinbruchquelle vorzugeben.
Die Taille ist besonders reich. In der Mitte entwickelt sich eine symmetrische Komposition aus C- und S-Voluten, Akantusblättern, kleinen Blumenelementen und durchbrochenen, gitterartigen Reserven, teilweise durchbrochen, in eindeutig rokoko- Sprache.
In der Mitte der Front hebt sich eine durchbrochene Reserve hervor, eingefasst von zwei großen gegenüberliegenden Voluten, unten endend in einer belevetblätterten Pendantschau.
An den Extremen und Anläufen der Beine erscheinen große Formen von Muschel- und Rocaille-Elementen, mit auffällig voluminöser Reliefarbeit.
Die vier Beine weisen ein stark gekrümmtes, geschwungenes Profil auf, bilden sukzessive Kurven und Gegenkurven. Sie sind vollständig verziert mit: Akantusblättern; Nussknacker-/Verwindungen; Muscheln; Voluten; Kanälchen und Rillen; gedrehten Füßen.
Der Effekt ist deutlich skulptural, die Trennung zwischen Taille und Beinen praktisch auflösend.
Der weniger sichtbare Bereich trägt eine rosa Lackierung, vermutlich später.
Diese Sicht ist wichtig, weil sie bestätigt, dass es sich nicht um eine moderne Nachbildung handelt: Die Struktur besteht tatsächlich aus Holzbauteilen, die bearbeitet und zusammengesetzt wurden.
Die dekorativen Elemente sind absichtlich vom französischen Mobiliar der Louis-XV-Ära inspiriert: Rokaille + Muscheln + Akanten + Cabriole-Beinen + Voluten + durchbrochene Taille + serpentinierte Platte.
Erhaltungszustand - Insgesamt wirkt das Stück optisch gut, zeigt aber Alterszeichen. Es sind Abnutzungen, Risse, Oberflächenrisse und ältere Eingriffe sichtbar. Zudem existieren Spuren von Holzwurmbefall, vor allem in den nicht vergoldeten Strukturbereichen.
