Fob-Anhänger für Taschenuhr des 19. Jahrhunderts – Bronze – Skulptur in offener Form mit Putto und - Anhänger - Exklusiv






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nach Stil, Bauweise und technischen Entscheidungen ist das Objekt der britischen Goldschmiede-Manufaktur der späten Georgischen/ frühen Viktorianischen Epoche zuzuordnen (Bereich Birmingham oder London), zeitlich zwischen 1820 und 1850 einzuordnen.
ARCHITEKTUR SCULPTURAL UND STRUKTUR BINZEPIDALI:
Der Anhängergriff ist als eine komplexe Loch-Skulptur konfiguriert, die eine mythologische Figur im Neoclassic Revival-Stil in offener Arbeit wiedergeben soll, stark beeinflusst vom archäologischen Geschmack, verbreitet durch die Grand-Tour-Reisen: ein geflügelter Putto (Cupido), der im Moment des Spielens der Leier sitzt, auf dem Rücken einer majestätischen geflügelten Sphinx.
Die peculiare Charakteristik der Manufaktur liegt in der vollkommen beidseitigen, rundum symmetrischen Struktur: Die gesamte bildliche Komposition ist kein einseitiges Relief oder eine hohle Schale, die nur auf einer Seite gedruckt ist, sondern wird spiegelbildlich auf beiden Seiten reproduziert. Vorder- und Rückseite behalten dieselbe plastische Präzision, anatomische Definition der Locken, Federkleid der Flügel und Finish der Details.
Aus ikonografischer Sicht verkörpert das Motiv die klassische Allegorie von "Liebe und Kunst (der Cupido mit der Leier), die die rohe Kraft und das Rätsel (die Sphinx) beherrscht und unterwirft".
IDENTITÄT DES PROPRIETÄRS – HISTORISCHES PROFIL:
Aufgrund des Fehlens eines privaten Wappen-Siegels und der Komplexität des Themas gehörte dieses Stück vermutlich einem Dandy der Oberschicht oder einem jungen gebildeten Gentleman der Epoche. Da die Herrenmode des 19. Jahrhunderts schmaler und dunkler wurde, stellte der Watch-Fob das einzige echte Schmuckstück dar, um Status und kulturelles Niveau zu zeigen, das aus klassischen Studien und Grand-Tour-Reisen resultierte.
ANALYSE DER MICRO-SCHNITTE UND TECHNISCHE DETAILS:
Das Stück verwendet die als "faux swivel" bezeichnete Typologie, bei der der Rahmen anfänglich fest stabilisiert ist, um der plastischen, beidseitig zweidimensionalen Komposition Stabilität zu geben. Die komplexe Ausführung zeigt sich bei makroskopischer Betrachtung der Zwischenräume:
* Innenfinish mit Meißeln: Die inneren Metallwände, durch die Durchbrüche der Skulptur sichtbar, sind vollständig reliefartig verziert und fein mit einer winzigen punktuellen Bogeniert (Stippling) manuell bearbeitet.
* Guilloché-Gravur: Der Hintergrund, eingefasst durch die glänzenden Voluten des unteren Rahmens, zeigt eine dichte, geometrische Bearbeitung in Micro-Wellen paralleler Guilloché-Strukturen, koordiniert mit feinen senkrechten Schraffuren unter dem Bauch des Putto.
Diese mikroskopischen Arbeiten belegen eine Elite-Manufaktur, die auf Auftrag gefertigt wurde, um raffinierte Lichtbrechungs-Kontraste zu erzeugen und die glänzenden Volumen plastisch zu betonen.
DER STEIN UND DIE DYNAMISCHE KIPPENDE SPEZIFIKATION:
Die Basis beherbergt eine dicke Platte aus opaker glasiger Masse in der berühmten Farbnuance "Robin's Egg Blue" (Blau-Ei des Rotkehlchens), die nobelste und begehrteste Farbgebung in der viktorianischen Schmuckkunst. Unter Licht ist klar die charakteristische, konische Striatierung alter Güsse (Swirl marks) sichtbar.
Der Stein präsentiert eine beabsichtigte glatte, geometrische Unterkugelform, die dem Stück eine faszinierende schwingende Basculanz verleiht – ähnlich einem "Misirizzo" (aufrecht stehender, rollender Ball). Wird der Anhänger auf einer glatten Fläche aufgestellt, schwingt, wackelt und pendelt er elegant, ohne je zu fallen, perfekt ausbalanciert durch sein Gewicht von 17,5 Gramm.
Diese Dynamik erklärt die Abwesenheit eines Wappen-Grabs auf der Unterseite des Edelsteins: Die Oberfläche wurde absichtlich glatt belassen, um eine reibungslose Bewegung am Tisch zu ermöglichen und das Material vor frühzeitigen Abnutzung oder Absplitterungen zu schützen. Eine exquisite ingenieurtechnische Raffinesse der Epoche, gedacht sowohl als beruhigendes Tischspiel während des Schreibens als auch als aktives Schutzsystem der Steinperle auf dem Schreibtisch.
* Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850).
* Zuordnung: Britische Goldschmiedemanufaktur (Birmingham / London).
* Herstellungsart: Beidseitig flächige, spiegelverkehrte, ausgestellte Freiform-Skulptur.
* Verarbeitung: Originalvergoldung, geometrische Guilloché-Gravuren, Stichel-Schnitte.
* Materialien: Legierte Bronze/ Messing, antike Glasmasse in "Robin's Egg Blue".
* Gesamtgewicht: 17,5 Gramm (außergewöhnlich kompakt und fest für diese Typologie).
* Zustand: Ausgezeichneter Erhaltungszustand. Bewahrt die Originalvergoldung mit einer passenden, sanften Abnutzung an den Reliefrändern beider Seiten. In den Innenzwischenräumen befinden sich natürliche grüne Oxidationsablagerungen (Grünspan); hervorragender patinierter Indikator historischer Echtheit. Die Glasmasse ist vollständig intakt, frei von Absplitterungen oder Fadenrissen.
Ein Los von hohem Sammlerwert und dokumentierter ästhetischer Seltenheit, ideal für Sammler oder zur Umwandlung in ein exklusives Pendel-Statement für antike Ketten und Armbänder.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nach Stil, Bauweise und technischen Entscheidungen ist das Objekt der britischen Goldschmiede-Manufaktur der späten Georgischen/ frühen Viktorianischen Epoche zuzuordnen (Bereich Birmingham oder London), zeitlich zwischen 1820 und 1850 einzuordnen.
ARCHITEKTUR SCULPTURAL UND STRUKTUR BINZEPIDALI:
Der Anhängergriff ist als eine komplexe Loch-Skulptur konfiguriert, die eine mythologische Figur im Neoclassic Revival-Stil in offener Arbeit wiedergeben soll, stark beeinflusst vom archäologischen Geschmack, verbreitet durch die Grand-Tour-Reisen: ein geflügelter Putto (Cupido), der im Moment des Spielens der Leier sitzt, auf dem Rücken einer majestätischen geflügelten Sphinx.
Die peculiare Charakteristik der Manufaktur liegt in der vollkommen beidseitigen, rundum symmetrischen Struktur: Die gesamte bildliche Komposition ist kein einseitiges Relief oder eine hohle Schale, die nur auf einer Seite gedruckt ist, sondern wird spiegelbildlich auf beiden Seiten reproduziert. Vorder- und Rückseite behalten dieselbe plastische Präzision, anatomische Definition der Locken, Federkleid der Flügel und Finish der Details.
Aus ikonografischer Sicht verkörpert das Motiv die klassische Allegorie von "Liebe und Kunst (der Cupido mit der Leier), die die rohe Kraft und das Rätsel (die Sphinx) beherrscht und unterwirft".
IDENTITÄT DES PROPRIETÄRS – HISTORISCHES PROFIL:
Aufgrund des Fehlens eines privaten Wappen-Siegels und der Komplexität des Themas gehörte dieses Stück vermutlich einem Dandy der Oberschicht oder einem jungen gebildeten Gentleman der Epoche. Da die Herrenmode des 19. Jahrhunderts schmaler und dunkler wurde, stellte der Watch-Fob das einzige echte Schmuckstück dar, um Status und kulturelles Niveau zu zeigen, das aus klassischen Studien und Grand-Tour-Reisen resultierte.
ANALYSE DER MICRO-SCHNITTE UND TECHNISCHE DETAILS:
Das Stück verwendet die als "faux swivel" bezeichnete Typologie, bei der der Rahmen anfänglich fest stabilisiert ist, um der plastischen, beidseitig zweidimensionalen Komposition Stabilität zu geben. Die komplexe Ausführung zeigt sich bei makroskopischer Betrachtung der Zwischenräume:
* Innenfinish mit Meißeln: Die inneren Metallwände, durch die Durchbrüche der Skulptur sichtbar, sind vollständig reliefartig verziert und fein mit einer winzigen punktuellen Bogeniert (Stippling) manuell bearbeitet.
* Guilloché-Gravur: Der Hintergrund, eingefasst durch die glänzenden Voluten des unteren Rahmens, zeigt eine dichte, geometrische Bearbeitung in Micro-Wellen paralleler Guilloché-Strukturen, koordiniert mit feinen senkrechten Schraffuren unter dem Bauch des Putto.
Diese mikroskopischen Arbeiten belegen eine Elite-Manufaktur, die auf Auftrag gefertigt wurde, um raffinierte Lichtbrechungs-Kontraste zu erzeugen und die glänzenden Volumen plastisch zu betonen.
DER STEIN UND DIE DYNAMISCHE KIPPENDE SPEZIFIKATION:
Die Basis beherbergt eine dicke Platte aus opaker glasiger Masse in der berühmten Farbnuance "Robin's Egg Blue" (Blau-Ei des Rotkehlchens), die nobelste und begehrteste Farbgebung in der viktorianischen Schmuckkunst. Unter Licht ist klar die charakteristische, konische Striatierung alter Güsse (Swirl marks) sichtbar.
Der Stein präsentiert eine beabsichtigte glatte, geometrische Unterkugelform, die dem Stück eine faszinierende schwingende Basculanz verleiht – ähnlich einem "Misirizzo" (aufrecht stehender, rollender Ball). Wird der Anhänger auf einer glatten Fläche aufgestellt, schwingt, wackelt und pendelt er elegant, ohne je zu fallen, perfekt ausbalanciert durch sein Gewicht von 17,5 Gramm.
Diese Dynamik erklärt die Abwesenheit eines Wappen-Grabs auf der Unterseite des Edelsteins: Die Oberfläche wurde absichtlich glatt belassen, um eine reibungslose Bewegung am Tisch zu ermöglichen und das Material vor frühzeitigen Abnutzung oder Absplitterungen zu schützen. Eine exquisite ingenieurtechnische Raffinesse der Epoche, gedacht sowohl als beruhigendes Tischspiel während des Schreibens als auch als aktives Schutzsystem der Steinperle auf dem Schreibtisch.
* Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850).
* Zuordnung: Britische Goldschmiedemanufaktur (Birmingham / London).
* Herstellungsart: Beidseitig flächige, spiegelverkehrte, ausgestellte Freiform-Skulptur.
* Verarbeitung: Originalvergoldung, geometrische Guilloché-Gravuren, Stichel-Schnitte.
* Materialien: Legierte Bronze/ Messing, antike Glasmasse in "Robin's Egg Blue".
* Gesamtgewicht: 17,5 Gramm (außergewöhnlich kompakt und fest für diese Typologie).
* Zustand: Ausgezeichneter Erhaltungszustand. Bewahrt die Originalvergoldung mit einer passenden, sanften Abnutzung an den Reliefrändern beider Seiten. In den Innenzwischenräumen befinden sich natürliche grüne Oxidationsablagerungen (Grünspan); hervorragender patinierter Indikator historischer Echtheit. Die Glasmasse ist vollständig intakt, frei von Absplitterungen oder Fadenrissen.
Ein Los von hohem Sammlerwert und dokumentierter ästhetischer Seltenheit, ideal für Sammler oder zur Umwandlung in ein exklusives Pendel-Statement für antike Ketten und Armbänder.
