Joanmiquel Font (1964) - Territorio interior

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Giulia Couzzi
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Von Giulia Couzzi ausgewählt

Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Pictura Galeria präsentiert dieses prächtige Kunstwerk von Joanmiquel Font. Es zeigt eine abstrakte, imaginäre Landschaft, in der erdige und dunkle Formen über einer weiten goldenen Fläche schweben und an Erinnerung, Zeit und die Kraft der Natur denken lassen. Das Gemälde zeichnet sich durch seine hervorragende Technik und die hohe malerische Qualität aus.

· Maße des Werks: 50x50x1 cm.
· Öl auf Papier, vom Künstler von Hand in der rechten Ecke des Werks signiert.
· Das Werk befindet sich in gutem Erhaltungszustand.

Das Werk stammt aus einer exklusiven Privatsammlung in Girona.

Wichtiger Hinweis: Die beigefügten Fotografien sind integraler Bestandteil der Losbeschreibung.

Das Werk wird von einem IVEX-Experten (https://www.instagram.com/ivex.online/) fachgerecht verpackt. Dabei werden hochwertige Materialien verwendet, um es optimal zu schützen. Der Versandpreis umfasst sowohl die Kosten der professionellen Verpackung als auch den Transport selbst.
Der Versand erfolgt mit Sendungsverfolgung über Correos oder GLS. Internationaler Versand ist möglich.
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Dieses Gemälde zeigt eine abstrakte Komposition, die von einer weitläufigen goldenen Fläche beherrscht wird. Sie umschließt alle Formen und wirkt wie ein offener, warmer und lichtdurchfluteter Raum. Vor diesem Hintergrund erscheinen verschiedene dunkle, rötliche, weiße, gelbe und erdige Elemente, die in einem unbestimmten Gebiet zu schweben scheinen. Da keine erkennbare Szene dargestellt ist, richtet sich der Blick auf die Beziehungen zwischen Farben, Formen und Leerflächen. Das gesamte Werk vermittelt ein Gefühl von Weite, Stille und Geheimnis, als zeige es eine Landschaft, reduziert auf ihre wesentlichsten Spuren.

Der Goldton nimmt den größten Teil der Komposition ein und bildet ihr wichtigstes verbindendes Element. Er wirkt nicht völlig gleichmäßig, sondern ist eine Fläche voller feiner Variationen, Reflexe und wechselnder Intensität, die für Tiefe sorgen. Je nach Bereich scheint der Hintergrund in warme Gelbtöne, sanfte Ockerfarben oder die Töne von sonnenbeschienenem Sand überzugehen. Dieser visuelle Reichtum macht den scheinbar leeren Raum zu einer aktiven Präsenz, die die übrigen Formen umgibt und trägt.

Im oberen Teil verläuft eine lange dunkle Linie horizontal durch das Bild. Ihr Verlauf ist unregelmäßig, wellenförmig und organisch, als handle es sich um einen Riss, einen Ast, einen Schatten oder den fernen Umriss einer Landschaft. Darunter erscheint eine breitere, granatrote Form, die sich nach links ausdehnt und nach rechts verjüngt. Beide Formen bilden innerhalb des goldenen Raums eine Art Grenze und verleihen dem oberen Bereich Spannung, wobei sie an eine Trennung zwischen zwei unterschiedlichen Bereichen denken lassen.

Die dunkle Linie lässt sich als Horizont deuten, doch ihre Beschaffenheit bleibt bewusst mehrdeutig. Ihre zerklüftete Kontur erinnert an das Profil eines aus der Ferne betrachteten Gebirges, könnte aber ebenso das Flussbett eines Stroms, eine offene Wunde, eine unter der Erde vordringende Wurzel oder eine vom Lauf der Zeit gezogene Spur andeuten. Diese Fähigkeit, unterschiedliche Assoziationen hervorzurufen, zählt zu den reizvollsten Aspekten des Werks: Jeder Betrachter kann ausgehend von eigenen Erinnerungen und Gefühlen seine persönliche Lesart entwickeln.

Im mittleren Bereich konzentrieren sich die meisten Formen und Farben. Dort erstreckt sich ein breiter horizontaler Streifen aus Weiß, Schwarz, Braun, Ocker und kräftigem Gelb. Seine unregelmäßigen Ränder erwecken den Eindruck eines sich wandelnden Gebiets, einer Masse, die sich ausdehnt, zerfällt und wieder zusammenfindet. Das Weiß sorgt für Helligkeit, während die schwarzen Bereiche Tiefe und Dramatik hinzufügen. Braun- und Orangetöne stellen eine visuelle Verbindung zum unteren Streifen her und unterstreichen den erdigen Charakter des Ganzen.

Unter diesem mittleren Streifen fällt ein annähernd rechteckiger Block auf, der leicht links der Mitte liegt. Er vereint kupferbraune, tiefrote und dunkle Nuancen, die ihm eine solide, kompakte Wirkung verleihen. Diese Form dient der Komposition als Stütze, denn sie bildet einen Kontrast zur freien, wechselhaften Horizontalität der sie umgebenden Formen. Sie kann an einen Stein, ein Bauwerk, ein Stück Erde oder ein uraltes Relikt erinnern, das mitten im goldenen Raum schwebt.

Neben dem rötlichen Block öffnet sich ein wesentlich hellerer gelber Bereich, der sich nach rechts auszubreiten scheint. Seine Leuchtkraft bringt Energie ins Bild und erweckt den Eindruck, als trete ein inneres Licht aus der Bildmitte hervor. Über dieser Fläche erscheinen kleine, geschwungene und unterbrochene schwarze Formen, die an Zeichen, Samen, Wege oder winzige Silhouetten erinnern. Diese dunklen Details durchbrechen die Kontinuität des Gelbs und sorgen für Rhythmus, sodass der Blick langsam durch den mittleren Bildbereich wandert.

Die oberhalb des Gelbs angeordneten weißen, grauen und schwarzen Formen erzeugen eine ausdrucksstarke Abfolge von Kontrasten. Manche Bereiche wirken dicht und kompakt, andere verschwimmen im Hintergrund und schaffen eine instabile Grenze zwischen Figur und Raum. Diese Vielfalt lässt an natürliche Vorgänge wie Erosion, Ablagerung oder die Abnutzung einer alten Oberfläche denken. Ebenso könnte sie an eine Landschaft erinnern, die aus großer Höhe betrachtet wird: mit weiten Landflächen, dunklen Flussläufen, Lichtzonen und kleinen Erhebungen, die über ein unermessliches Gebiet verteilt sind.

Im unteren Teil erstreckt sich ein breiter orangefarbener, erdiger Streifen, der aus einer Abfolge unregelmäßiger Erhebungen besteht. Sein körniges, kompaktes Erscheinungsbild steht im Kontrast zum weitgehend freien Hintergrund. Dieser Bereich lässt sich mit einem trockenen Landstrich, einer felsigen Küste, einer Hügelkette oder dem zerklüfteten Rand einer Materie verbinden, die aus der Bildbasis hervortritt. Die unterschiedlichen Höhen schaffen einen visuellen Rhythmus, der an eine zerklüftete Landschaft erinnert, und verleihen der Komposition Stabilität.

Der untere Streifen bildet keine gleichmäßige, durchgehende Linie, sondern weist Einbuchtungen, Vorsprünge, Hügel und kleine Täler auf. Durch diese Variationen wirkt die Grenze zwischen dem erdigen Bereich und dem goldenen Raum lebendig und wechselhaft. An manchen Stellen steigen die Formen stärker an, an anderen sinken sie ab und lassen den Hintergrund zwischen sich eindringen. Dieses Wechselspiel zwischen Kompaktheit und Leere verstärkt den Eindruck, dass wir eine symbolische Vision von Erde, Zeit und Veränderung vor uns haben.

Einer der interessantesten Aspekte der Komposition ist der große Abstand zwischen dem unteren Streifen und dem Zentrum. Der weitläufige goldene Zwischenraum erzeugt Stille und lässt jedes Element frei wirken. Zugleich entsteht eine subtile Spannung, denn die Formen scheinen einander anzuziehen, obwohl sie voneinander getrennt bleiben. Der zentrale Block scheint über dem unteren Gebiet zu schweben, wie eine Insel, eine Erinnerung oder ein abgelöstes Fragment, das noch immer eine unsichtbare Verbindung zur darunterliegenden Erde bewahrt.

Das Werk entfaltet seine Kraft durch Gegensätze: zwischen Horizontalität und Vertikalität, Dichte und Leere, Dunkelheit und Helligkeit. Die langen oberen und unteren Linien rahmen die Komposition ein, während sich die größte visuelle Aktivität im Zentrum konzentriert. Der goldene Hintergrund wird so zu einer Art Energiefeld, das alle Elemente im Gleichgewicht hält. Nichts wirkt zufällig platziert: Jeder Fleck, jede Linie und jede Unterbrechung lenkt den Blick und trägt zu einer anhaltenden Spannung bei.

Warme Farben beherrschen das Gesamtbild deutlich. Gold, Ocker, Gelb, Rot und Braun erinnern an Sonne, Sand, Erde und Feuer. Im Gegensatz dazu sorgen Schwarz-, Grau- und Weißtöne für Kontrast und eine gewisse Härte. Diese Kombination kann zugleich Wärme und Schwere, Schönheit und Abnutzung, Gelassenheit und Kraft vermitteln. Das Gemälde scheint von einer ursprünglichen, uralten Natur zu erzählen, die von nebensächlichen Details befreit und in eine Folge elementarer Zeichen verwandelt wurde.

Die Komposition besitzt auch eine poetische Dimension. Die Formen könnten als Überreste einer verschwundenen Landschaft, als Spuren einer fernen Erinnerung oder als Fragmente einer imaginären Geografie verstanden werden. Der goldene Raum kann den Lauf der Zeit, eine Lichtstimmung oder sogar eine Leere symbolisieren, in der Erinnerungen schweben. Die dunklen Linien nehmen dann die Gestalt von Narben oder Wegen an, während die rötlichen und erdigen Bereiche an die Beständigkeit der Materie im Gegensatz zur Vergänglichkeit der Erinnerung denken lassen.

Der großzügige freie Raum lädt zu einer ruhigen Betrachtung ein. Auf den ersten Blick mag das Werk schlicht erscheinen, doch bei näherer Betrachtung treten zahlreiche Beziehungen zwischen den Formen zutage: Die obere Linie tritt in Dialog mit dem unteren Streifen, der zentrale Block bringt die gelbe Fläche ins Gleichgewicht und die kleinen schwarzen Zeichen bringen Bewegung in eine vorwiegend horizontale Struktur. So verändert sich die Wirkung des Gemäldes je nach Betrachtungsabstand: Zunächst entsteht ein Gesamteindruck, anschließend offenbart sich eine große Vielfalt an Details.

Insgesamt zeigt dieses wunderschöne Gemälde ein abstraktes Universum aus Formen, die vor goldenem Hintergrund schweben, und in dem Licht, Erde, Materie und Leere auf zutiefst eindrucksvolle Weise miteinander in Beziehung treten. Die dunklen Streifen, rötlichen Blöcke, gelben Lichtreflexe und das erdige Relief im unteren Bereich bilden eine ausgewogene Komposition, die an eine imaginäre Landschaft, eine uralte Geografie oder eine vom Lauf der Zeit verwandelte Erinnerung erinnern kann. Das Werk lädt dazu ein, es zu betrachten, zu deuten und persönliche Bedeutungen darin zu entdecken, und vermittelt zugleich Kraft, Geheimnis, Wärme und ein starkes Gefühl von Beständigkeit.

Pictura Galeria präsentiert dieses prächtige Kunstwerk von Joanmiquel Font. Es zeigt eine abstrakte, imaginäre Landschaft, in der erdige und dunkle Formen über einer weiten goldenen Fläche schweben und an Erinnerung, Zeit und die Kraft der Natur denken lassen. Das Gemälde zeichnet sich durch seine hervorragende Technik und die hohe malerische Qualität aus.

· Maße des Werks: 50x50x1 cm.
· Öl auf Papier, vom Künstler von Hand in der rechten Ecke des Werks signiert.
· Das Werk befindet sich in gutem Erhaltungszustand.

Das Werk stammt aus einer exklusiven Privatsammlung in Girona.

Wichtiger Hinweis: Die beigefügten Fotografien sind integraler Bestandteil der Losbeschreibung.

Das Werk wird von einem IVEX-Experten (https://www.instagram.com/ivex.online/) fachgerecht verpackt. Dabei werden hochwertige Materialien verwendet, um es optimal zu schützen. Der Versandpreis umfasst sowohl die Kosten der professionellen Verpackung als auch den Transport selbst.
Der Versand erfolgt mit Sendungsverfolgung über Correos oder GLS. Internationaler Versand ist möglich.
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Dieses Gemälde zeigt eine abstrakte Komposition, die von einer weitläufigen goldenen Fläche beherrscht wird. Sie umschließt alle Formen und wirkt wie ein offener, warmer und lichtdurchfluteter Raum. Vor diesem Hintergrund erscheinen verschiedene dunkle, rötliche, weiße, gelbe und erdige Elemente, die in einem unbestimmten Gebiet zu schweben scheinen. Da keine erkennbare Szene dargestellt ist, richtet sich der Blick auf die Beziehungen zwischen Farben, Formen und Leerflächen. Das gesamte Werk vermittelt ein Gefühl von Weite, Stille und Geheimnis, als zeige es eine Landschaft, reduziert auf ihre wesentlichsten Spuren.

Der Goldton nimmt den größten Teil der Komposition ein und bildet ihr wichtigstes verbindendes Element. Er wirkt nicht völlig gleichmäßig, sondern ist eine Fläche voller feiner Variationen, Reflexe und wechselnder Intensität, die für Tiefe sorgen. Je nach Bereich scheint der Hintergrund in warme Gelbtöne, sanfte Ockerfarben oder die Töne von sonnenbeschienenem Sand überzugehen. Dieser visuelle Reichtum macht den scheinbar leeren Raum zu einer aktiven Präsenz, die die übrigen Formen umgibt und trägt.

Im oberen Teil verläuft eine lange dunkle Linie horizontal durch das Bild. Ihr Verlauf ist unregelmäßig, wellenförmig und organisch, als handle es sich um einen Riss, einen Ast, einen Schatten oder den fernen Umriss einer Landschaft. Darunter erscheint eine breitere, granatrote Form, die sich nach links ausdehnt und nach rechts verjüngt. Beide Formen bilden innerhalb des goldenen Raums eine Art Grenze und verleihen dem oberen Bereich Spannung, wobei sie an eine Trennung zwischen zwei unterschiedlichen Bereichen denken lassen.

Die dunkle Linie lässt sich als Horizont deuten, doch ihre Beschaffenheit bleibt bewusst mehrdeutig. Ihre zerklüftete Kontur erinnert an das Profil eines aus der Ferne betrachteten Gebirges, könnte aber ebenso das Flussbett eines Stroms, eine offene Wunde, eine unter der Erde vordringende Wurzel oder eine vom Lauf der Zeit gezogene Spur andeuten. Diese Fähigkeit, unterschiedliche Assoziationen hervorzurufen, zählt zu den reizvollsten Aspekten des Werks: Jeder Betrachter kann ausgehend von eigenen Erinnerungen und Gefühlen seine persönliche Lesart entwickeln.

Im mittleren Bereich konzentrieren sich die meisten Formen und Farben. Dort erstreckt sich ein breiter horizontaler Streifen aus Weiß, Schwarz, Braun, Ocker und kräftigem Gelb. Seine unregelmäßigen Ränder erwecken den Eindruck eines sich wandelnden Gebiets, einer Masse, die sich ausdehnt, zerfällt und wieder zusammenfindet. Das Weiß sorgt für Helligkeit, während die schwarzen Bereiche Tiefe und Dramatik hinzufügen. Braun- und Orangetöne stellen eine visuelle Verbindung zum unteren Streifen her und unterstreichen den erdigen Charakter des Ganzen.

Unter diesem mittleren Streifen fällt ein annähernd rechteckiger Block auf, der leicht links der Mitte liegt. Er vereint kupferbraune, tiefrote und dunkle Nuancen, die ihm eine solide, kompakte Wirkung verleihen. Diese Form dient der Komposition als Stütze, denn sie bildet einen Kontrast zur freien, wechselhaften Horizontalität der sie umgebenden Formen. Sie kann an einen Stein, ein Bauwerk, ein Stück Erde oder ein uraltes Relikt erinnern, das mitten im goldenen Raum schwebt.

Neben dem rötlichen Block öffnet sich ein wesentlich hellerer gelber Bereich, der sich nach rechts auszubreiten scheint. Seine Leuchtkraft bringt Energie ins Bild und erweckt den Eindruck, als trete ein inneres Licht aus der Bildmitte hervor. Über dieser Fläche erscheinen kleine, geschwungene und unterbrochene schwarze Formen, die an Zeichen, Samen, Wege oder winzige Silhouetten erinnern. Diese dunklen Details durchbrechen die Kontinuität des Gelbs und sorgen für Rhythmus, sodass der Blick langsam durch den mittleren Bildbereich wandert.

Die oberhalb des Gelbs angeordneten weißen, grauen und schwarzen Formen erzeugen eine ausdrucksstarke Abfolge von Kontrasten. Manche Bereiche wirken dicht und kompakt, andere verschwimmen im Hintergrund und schaffen eine instabile Grenze zwischen Figur und Raum. Diese Vielfalt lässt an natürliche Vorgänge wie Erosion, Ablagerung oder die Abnutzung einer alten Oberfläche denken. Ebenso könnte sie an eine Landschaft erinnern, die aus großer Höhe betrachtet wird: mit weiten Landflächen, dunklen Flussläufen, Lichtzonen und kleinen Erhebungen, die über ein unermessliches Gebiet verteilt sind.

Im unteren Teil erstreckt sich ein breiter orangefarbener, erdiger Streifen, der aus einer Abfolge unregelmäßiger Erhebungen besteht. Sein körniges, kompaktes Erscheinungsbild steht im Kontrast zum weitgehend freien Hintergrund. Dieser Bereich lässt sich mit einem trockenen Landstrich, einer felsigen Küste, einer Hügelkette oder dem zerklüfteten Rand einer Materie verbinden, die aus der Bildbasis hervortritt. Die unterschiedlichen Höhen schaffen einen visuellen Rhythmus, der an eine zerklüftete Landschaft erinnert, und verleihen der Komposition Stabilität.

Der untere Streifen bildet keine gleichmäßige, durchgehende Linie, sondern weist Einbuchtungen, Vorsprünge, Hügel und kleine Täler auf. Durch diese Variationen wirkt die Grenze zwischen dem erdigen Bereich und dem goldenen Raum lebendig und wechselhaft. An manchen Stellen steigen die Formen stärker an, an anderen sinken sie ab und lassen den Hintergrund zwischen sich eindringen. Dieses Wechselspiel zwischen Kompaktheit und Leere verstärkt den Eindruck, dass wir eine symbolische Vision von Erde, Zeit und Veränderung vor uns haben.

Einer der interessantesten Aspekte der Komposition ist der große Abstand zwischen dem unteren Streifen und dem Zentrum. Der weitläufige goldene Zwischenraum erzeugt Stille und lässt jedes Element frei wirken. Zugleich entsteht eine subtile Spannung, denn die Formen scheinen einander anzuziehen, obwohl sie voneinander getrennt bleiben. Der zentrale Block scheint über dem unteren Gebiet zu schweben, wie eine Insel, eine Erinnerung oder ein abgelöstes Fragment, das noch immer eine unsichtbare Verbindung zur darunterliegenden Erde bewahrt.

Das Werk entfaltet seine Kraft durch Gegensätze: zwischen Horizontalität und Vertikalität, Dichte und Leere, Dunkelheit und Helligkeit. Die langen oberen und unteren Linien rahmen die Komposition ein, während sich die größte visuelle Aktivität im Zentrum konzentriert. Der goldene Hintergrund wird so zu einer Art Energiefeld, das alle Elemente im Gleichgewicht hält. Nichts wirkt zufällig platziert: Jeder Fleck, jede Linie und jede Unterbrechung lenkt den Blick und trägt zu einer anhaltenden Spannung bei.

Warme Farben beherrschen das Gesamtbild deutlich. Gold, Ocker, Gelb, Rot und Braun erinnern an Sonne, Sand, Erde und Feuer. Im Gegensatz dazu sorgen Schwarz-, Grau- und Weißtöne für Kontrast und eine gewisse Härte. Diese Kombination kann zugleich Wärme und Schwere, Schönheit und Abnutzung, Gelassenheit und Kraft vermitteln. Das Gemälde scheint von einer ursprünglichen, uralten Natur zu erzählen, die von nebensächlichen Details befreit und in eine Folge elementarer Zeichen verwandelt wurde.

Die Komposition besitzt auch eine poetische Dimension. Die Formen könnten als Überreste einer verschwundenen Landschaft, als Spuren einer fernen Erinnerung oder als Fragmente einer imaginären Geografie verstanden werden. Der goldene Raum kann den Lauf der Zeit, eine Lichtstimmung oder sogar eine Leere symbolisieren, in der Erinnerungen schweben. Die dunklen Linien nehmen dann die Gestalt von Narben oder Wegen an, während die rötlichen und erdigen Bereiche an die Beständigkeit der Materie im Gegensatz zur Vergänglichkeit der Erinnerung denken lassen.

Der großzügige freie Raum lädt zu einer ruhigen Betrachtung ein. Auf den ersten Blick mag das Werk schlicht erscheinen, doch bei näherer Betrachtung treten zahlreiche Beziehungen zwischen den Formen zutage: Die obere Linie tritt in Dialog mit dem unteren Streifen, der zentrale Block bringt die gelbe Fläche ins Gleichgewicht und die kleinen schwarzen Zeichen bringen Bewegung in eine vorwiegend horizontale Struktur. So verändert sich die Wirkung des Gemäldes je nach Betrachtungsabstand: Zunächst entsteht ein Gesamteindruck, anschließend offenbart sich eine große Vielfalt an Details.

Insgesamt zeigt dieses wunderschöne Gemälde ein abstraktes Universum aus Formen, die vor goldenem Hintergrund schweben, und in dem Licht, Erde, Materie und Leere auf zutiefst eindrucksvolle Weise miteinander in Beziehung treten. Die dunklen Streifen, rötlichen Blöcke, gelben Lichtreflexe und das erdige Relief im unteren Bereich bilden eine ausgewogene Komposition, die an eine imaginäre Landschaft, eine uralte Geografie oder eine vom Lauf der Zeit verwandelte Erinnerung erinnern kann. Das Werk lädt dazu ein, es zu betrachten, zu deuten und persönliche Bedeutungen darin zu entdecken, und vermittelt zugleich Kraft, Geheimnis, Wärme und ein starkes Gefühl von Beständigkeit.

Details

Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Galerie
Auflage
Original
Künstler
Joanmiquel Font (1964)
Titel des Kunstwerks
Territorio interior
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Spanien
Zustand
Guter Zustand
Höhe
70 cm
Breite
70 cm
Stil
Abstrakt
Periode
2010–2020
Verkauft von
Spanien (Festland)Verifiziert
2037
Verkaufte Objekte
100 %
protop

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