Stefanie Schneider - April Blue Eyes (Suburbia)

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Elena Vaninetti
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

April Blue Eyes (Suburbia) - 2004,
mit Michelle Hicks

59.5x79.8cm,
Edition 5/5.
Analog C-Print, hand-printed by the artist, based on the original Polaroid.
Signatur-Label und Zertifikat.
Künstlerinventar Nr. 402.05.

Dies ist die einzige verfügbare lose Analoge Edition dieses Werks.

Dieses Projekt "Suburbia" wurde auf dem Set von Marc Forsters erstem Spielfilm "Everything put Together" mit Radha Mitchell, Michelle Hicks, Megan Mullally und weiteren aufgenommen.

Suburbs collectively, or the people who live in them
Suburb { a district, especially a residential one, on the edge of a city or large town }
synonyms [Outer edge , Fringes, Periphery, Limits, Outer reaches, Environs ]

Sonntag in den Vororten, ein sonnendurchfluteter Sommertag, leer. Die Bildsprache Stefanie Schneiders Serie Suburbia, geschaffen im äußersten Westen der USA, in Kalifornien, wirkt beinahe unauffällig. Mit ihrer Kamera umkreist Schneider eine amerikanische Idylle, fokussiert auf einen nahezu verwaisten Garten. Umgeben von einer weißen Picket-Zaun, stehen Blumen und Bäume in üppiger Blüte unter dem blendenden Sonnenlicht. Ein Tag so leer und still, wie nur Sonntage sein können. Der Rasen ist akribisch gemäht, der Garten gut gepflegt, seine Bewohner oblivious und lasch. Eine Momentaufnahme, die ein Fenster zu den Tragödien eines eher unglücklichen Mittelklassenelements öffnet.

Eine Szene, so vertraut aus unzähligen Filmen und amerikanischer Literatur: eine amerikanische Idylle hinter deren perfekter Fassade alltägliche Schrecken zu lauern scheinen. Im Film Blue Velvet von David Lynch beginnt die Erzählung zum Beispiel mit einer Kamera, die über eine ähnliche Szenerie hinwegfährt: der Blick über den Gartenzaun, ein akribisch gepflegter Rasen, unheimlich perfekt – nur um abrupt in einer Nahaufnahme eines abgetrennten Ohres zu enden, das schon von Ameisen durchzogen ist.

Stefanie Schneider übertreibt, sie intensifiziert: Das zeigt sich besonders deutlich in der beunruhigenden Farbpalette sowie in der Kraft der Bildsprache. Schneider setzt den Glanz blühender Rosen und der üppigen Bäume dem Leeren gegenüber. Die eingezäunte Sommeridylle scheint reduziert zu sein: Gartenstühle stehen um einen Tisch ungenutzt, ein Grill unberührt und makellos, jedes Objekt an seinem Platz. Nur die Bewohner erscheinen seltsam verloren. Schneider porträtiert sie inmitten ihres opulenten Lebens, umgeben von sorgfältig kuratierter Normalität, nur mit einem gut gekühlten Martini in der Hand erträglich – vor dem Mittagessen bereit. Sie fängt im Wesentlichen banale Szenen ein, doch der Betrachter wird Zeuge tiefer Intimität.

Schneiders Serie Suburbia lebt vom Spiel der Motive, erzählt eine Geschichte im Ton des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver. Ihre Figuren scheinen allen ihren Glauben an sich verloren zu haben und bemühen sich, in einer Idylle zu existieren, der sie nicht angehören.

Stefanie Schneider erhielt ihren MFA in Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen, Deutschland. Ihre Arbeiten wurden gezeigt im Museum für Photographie, Braunschweig, im Museum für Kommunikation, Berlin, dem Institut für Neue Medien, Frankfurt, dem Nassauischen Kunstverein, Wiesbaden, dem Kunstverein Bielefeld, dem Museum für Moderne Kunst Passau, Les Rencontres d'Arles, Foto-Triennale Esslingen, Bombay Beach Biennale.

April Blue Eyes (Suburbia) - 2004,
mit Michelle Hicks

59.5x79.8cm,
Edition 5/5.
Analog C-Print, hand-printed by the artist, based on the original Polaroid.
Signatur-Label und Zertifikat.
Künstlerinventar Nr. 402.05.

Dies ist die einzige verfügbare lose Analoge Edition dieses Werks.

Dieses Projekt "Suburbia" wurde auf dem Set von Marc Forsters erstem Spielfilm "Everything put Together" mit Radha Mitchell, Michelle Hicks, Megan Mullally und weiteren aufgenommen.

Suburbs collectively, or the people who live in them
Suburb { a district, especially a residential one, on the edge of a city or large town }
synonyms [Outer edge , Fringes, Periphery, Limits, Outer reaches, Environs ]

Sonntag in den Vororten, ein sonnendurchfluteter Sommertag, leer. Die Bildsprache Stefanie Schneiders Serie Suburbia, geschaffen im äußersten Westen der USA, in Kalifornien, wirkt beinahe unauffällig. Mit ihrer Kamera umkreist Schneider eine amerikanische Idylle, fokussiert auf einen nahezu verwaisten Garten. Umgeben von einer weißen Picket-Zaun, stehen Blumen und Bäume in üppiger Blüte unter dem blendenden Sonnenlicht. Ein Tag so leer und still, wie nur Sonntage sein können. Der Rasen ist akribisch gemäht, der Garten gut gepflegt, seine Bewohner oblivious und lasch. Eine Momentaufnahme, die ein Fenster zu den Tragödien eines eher unglücklichen Mittelklassenelements öffnet.

Eine Szene, so vertraut aus unzähligen Filmen und amerikanischer Literatur: eine amerikanische Idylle hinter deren perfekter Fassade alltägliche Schrecken zu lauern scheinen. Im Film Blue Velvet von David Lynch beginnt die Erzählung zum Beispiel mit einer Kamera, die über eine ähnliche Szenerie hinwegfährt: der Blick über den Gartenzaun, ein akribisch gepflegter Rasen, unheimlich perfekt – nur um abrupt in einer Nahaufnahme eines abgetrennten Ohres zu enden, das schon von Ameisen durchzogen ist.

Stefanie Schneider übertreibt, sie intensifiziert: Das zeigt sich besonders deutlich in der beunruhigenden Farbpalette sowie in der Kraft der Bildsprache. Schneider setzt den Glanz blühender Rosen und der üppigen Bäume dem Leeren gegenüber. Die eingezäunte Sommeridylle scheint reduziert zu sein: Gartenstühle stehen um einen Tisch ungenutzt, ein Grill unberührt und makellos, jedes Objekt an seinem Platz. Nur die Bewohner erscheinen seltsam verloren. Schneider porträtiert sie inmitten ihres opulenten Lebens, umgeben von sorgfältig kuratierter Normalität, nur mit einem gut gekühlten Martini in der Hand erträglich – vor dem Mittagessen bereit. Sie fängt im Wesentlichen banale Szenen ein, doch der Betrachter wird Zeuge tiefer Intimität.

Schneiders Serie Suburbia lebt vom Spiel der Motive, erzählt eine Geschichte im Ton des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver. Ihre Figuren scheinen allen ihren Glauben an sich verloren zu haben und bemühen sich, in einer Idylle zu existieren, der sie nicht angehören.

Stefanie Schneider erhielt ihren MFA in Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen, Deutschland. Ihre Arbeiten wurden gezeigt im Museum für Photographie, Braunschweig, im Museum für Kommunikation, Berlin, dem Institut für Neue Medien, Frankfurt, dem Nassauischen Kunstverein, Wiesbaden, dem Kunstverein Bielefeld, dem Museum für Moderne Kunst Passau, Les Rencontres d'Arles, Foto-Triennale Esslingen, Bombay Beach Biennale.

Details

Druckdatum
2004
Künstler
Stefanie Schneider
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Titel des Kunstwerks
April Blue Eyes (Suburbia)
Zustand
VZ (ausgezeichnet)
Technik
C-Druck, Polaroid
Höhe
59,5 cm
Auflage
5/5
Breite
79,8 cm
Signatur
Signiert
Genre
Kunstfotografie
Verkauft von
Versandland: USVerifiziert
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