Antik Glas Große antike Pferdegurtperle.






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Antikes Glas-Halfterperlen aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr., großes blaues Perlen mit Augenmotiv, Durchmesser 32 mm, Loch 16 mm, vermutlich apotropäisches Amulett im Zusammenhang mit nordwestkaukasischem Reitergeschirr.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Datum: 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr.
Durchmesser: 32 mm Durchbruchdurchmesser: 16 mm Höhe: 27 mm
Oberflächenabnutzung und Patina deuten auf Alter und lange Nutzung hin.
Eine dicke, kugelförmige blaue Glasperle mit einem markanten mehrfarbigen Augen-Motiv, bestehend aus weißem, schwarzem und gelbem Glas. Im Zentrum befinden sich drei Punkt-Ring-Elemente, die in einer dreieckigen Anordnung angeordnet sind, eingefasst von einem gelben Halbmond gegen ein dunkles Blau. Ergänzende spiralförmige Bahnen aus weißem und gelbem Glas betonen das dynamische Oberflächenmuster der Perle.
Diese Perlenart wird mit einem bestimmten Stil des Wagenzuges verbunden, der sich durch Bronzefrontlets, Brustplattenblätter mit Anhängern und harsche Kreuzbits auszeichnet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Perlen am Zaumzeug befestigt wurden und als apotropäische Amulette dienten.
Während eine praktische Funktion—wie das Sichern von Riemenknoten—nicht ausgeschlossen werden kann, ist es unwahrscheinlich, dass diese Perlen rein dekorativ oder rein zweckentfremdet verwendet wurden. Ihre einheitlichen stilistischen Merkmale—Größe, Form, Farbpalette und Augenmotiv—in Verbindung mit ihrer Seltenheit und ihrer beständigen Assoziation mit Kriegergarnitur und Pferdegeschirren, legen eine symbolische oder schützende Funktion nahe.
Das Vorhandensein von Augenmotiven und der dominante Gebrauch von Dunkelblau—eine Farbe, die lange Zeit mit Schutzamuletten in Verbindung gebracht wird—unterstützt die Interpretation dieser Objekte als Schutzamulette gegen das Böse-Auge. Ethnographische Parallelen bestätigen den weit verbreiteten Glauben an die apotropäische Kraft von Augenmotiven, insbesondere in Regionen, in denen der Schutz vor Flüchen und bösartigen Kräften kulturell bedeutsam war.
Diese spezielle Art von Pferdegeschirr—mit dem die Perle assoziiert ist—war bei den nordwestkaukasischen barbaren Gruppen in Gebrauch, während des 3. bis 2. Jahrhunderts v. Chr.
Datum: 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr.
Durchmesser: 32 mm Durchbruchdurchmesser: 16 mm Höhe: 27 mm
Oberflächenabnutzung und Patina deuten auf Alter und lange Nutzung hin.
Eine dicke, kugelförmige blaue Glasperle mit einem markanten mehrfarbigen Augen-Motiv, bestehend aus weißem, schwarzem und gelbem Glas. Im Zentrum befinden sich drei Punkt-Ring-Elemente, die in einer dreieckigen Anordnung angeordnet sind, eingefasst von einem gelben Halbmond gegen ein dunkles Blau. Ergänzende spiralförmige Bahnen aus weißem und gelbem Glas betonen das dynamische Oberflächenmuster der Perle.
Diese Perlenart wird mit einem bestimmten Stil des Wagenzuges verbunden, der sich durch Bronzefrontlets, Brustplattenblätter mit Anhängern und harsche Kreuzbits auszeichnet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Perlen am Zaumzeug befestigt wurden und als apotropäische Amulette dienten.
Während eine praktische Funktion—wie das Sichern von Riemenknoten—nicht ausgeschlossen werden kann, ist es unwahrscheinlich, dass diese Perlen rein dekorativ oder rein zweckentfremdet verwendet wurden. Ihre einheitlichen stilistischen Merkmale—Größe, Form, Farbpalette und Augenmotiv—in Verbindung mit ihrer Seltenheit und ihrer beständigen Assoziation mit Kriegergarnitur und Pferdegeschirren, legen eine symbolische oder schützende Funktion nahe.
Das Vorhandensein von Augenmotiven und der dominante Gebrauch von Dunkelblau—eine Farbe, die lange Zeit mit Schutzamuletten in Verbindung gebracht wird—unterstützt die Interpretation dieser Objekte als Schutzamulette gegen das Böse-Auge. Ethnographische Parallelen bestätigen den weit verbreiteten Glauben an die apotropäische Kraft von Augenmotiven, insbesondere in Regionen, in denen der Schutz vor Flüchen und bösartigen Kräften kulturell bedeutsam war.
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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