Nr. 99610982

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Europäische Schule (XVIII) - Heiliger mit Feder und Buch - NO RESERVE
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Vor 6 Wochen

Europäische Schule (XVIII) - Heiliger mit Feder und Buch - NO RESERVE

Unbekannter Künstler (wohl 18. Jahrhundert) – Umkreis der süddeutschen / österreichischen Barockmalerei Titel: Heiliger mit Feder Technik: Öl auf Leinwand, doubliert Maße: 86 × 64 cm Entstehungszeit: wohl 18. Jahrhundert Beschreibung: Das vorliegende Gemälde zeigt die Darstellung eines jugendlichen Heiligen, der – in stillem Ernst – beim Schreiben in ein aufgeschlagenes Manuskript dargestellt ist. Die rechte Hand hält eine Schreibfeder, während die linke ruhig auf dem aufliegenden Buch ruht. Über seinem Haupt schwebt ein zarter, kreisförmiger Heiligenschein, der den heiligen Charakter der Figur hervorhebt. Der unbekannte Heilige ist in ein dunkles Gewand mit weißem Kragen gekleidet, über das ein intensiv rotes Manteltuch gelegt ist. Dieses farbkräftige Draperieelement bildet einen wirkungsvollen Kontrast zur ruhigen Komposition und verweist auf die Bildsprache der spätbarocken Sakralkunst. Der Hintergrund ist tief abgedunkelt und lässt den Fokus ganz auf der Figur, dem Schreibgerät und dem Buch ruhen – ein typisches Merkmal religiöser Darstellungen des 17. und 18. Jahrhunderts. Die ruhige Mimik, die leicht seitlich abgewandte Kopfhaltung und die weich modellierte Inkarnatmalerei zeigen, dass der Künstler in der Tradition süddeutscher und österreichischer Barockmaler stand. Die Darstellung könnte ikonografisch einem Evangelisten oder einem Kirchenvater zugeordnet werden. Künstlerische Einordnung: Das Werk steht stilistisch dem Barock nahe, insbesondere der süddeutschen und österreichischen religiösen Malerei des 18. Jahrhunderts. Die Kombination aus dunklem Grund, betonter Lichtführung, leuchtenden Textilien und andächtiger Figurenhaltung findet sich in der Umgebung von Malern wie: Johann Michael Rottmayr (1654–1730) Paul Troger (1698–1762) Franz Anton Maulbertsch (1724–1796) Auch die Werkstätten und Nachfolger solcher Künstler fertigten zahlreiche Heiligenbilder in diesem Stil an. Aufgrund der Ausführung und der erkennbaren Werkstattnähe ist eine Zuordnung in den Umkreis dieser barocken Sakralmalerei plausibel. Zustand: Das Gemälde wurde doubliert (auf neue Leinwand übertragen). Altersbedingte Oberflächenstruktur, Craquelé sowie Gebrauchsspuren sind vorhanden. Weitere Details siehe Fotos. Versandhinweis: Der Versand erfolgt versichert, schnell und sorgfältig verpackt per professionellem Versanddienstleister. Der Rahmen wird kostenlos beigegeben und ist Teil der Lieferung, stellt jedoch keinen Bestandteil des angebotenen Kunstwerks im rechtlichen Sinne dar. Für eventuelle Transportschäden am Rahmen kann keine Haftung übernommen werden.

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Unbekannter Künstler (wohl 18. Jahrhundert) – Umkreis der süddeutschen / österreichischen Barockmalerei

Titel: Heiliger mit Feder
Technik: Öl auf Leinwand, doubliert
Maße: 86 × 64 cm
Entstehungszeit: wohl 18. Jahrhundert

Beschreibung:
Das vorliegende Gemälde zeigt die Darstellung eines jugendlichen Heiligen, der – in stillem Ernst – beim Schreiben in ein aufgeschlagenes Manuskript dargestellt ist. Die rechte Hand hält eine Schreibfeder, während die linke ruhig auf dem aufliegenden Buch ruht. Über seinem Haupt schwebt ein zarter, kreisförmiger Heiligenschein, der den heiligen Charakter der Figur hervorhebt.

Der unbekannte Heilige ist in ein dunkles Gewand mit weißem Kragen gekleidet, über das ein intensiv rotes Manteltuch gelegt ist. Dieses farbkräftige Draperieelement bildet einen wirkungsvollen Kontrast zur ruhigen Komposition und verweist auf die Bildsprache der spätbarocken Sakralkunst. Der Hintergrund ist tief abgedunkelt und lässt den Fokus ganz auf der Figur, dem Schreibgerät und dem Buch ruhen – ein typisches Merkmal religiöser Darstellungen des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die ruhige Mimik, die leicht seitlich abgewandte Kopfhaltung und die weich modellierte Inkarnatmalerei zeigen, dass der Künstler in der Tradition süddeutscher und österreichischer Barockmaler stand. Die Darstellung könnte ikonografisch einem Evangelisten oder einem Kirchenvater zugeordnet werden.

Künstlerische Einordnung:
Das Werk steht stilistisch dem Barock nahe, insbesondere der süddeutschen und österreichischen religiösen Malerei des 18. Jahrhunderts. Die Kombination aus dunklem Grund, betonter Lichtführung, leuchtenden Textilien und andächtiger Figurenhaltung findet sich in der Umgebung von Malern wie:

Johann Michael Rottmayr (1654–1730)

Paul Troger (1698–1762)

Franz Anton Maulbertsch (1724–1796)

Auch die Werkstätten und Nachfolger solcher Künstler fertigten zahlreiche Heiligenbilder in diesem Stil an. Aufgrund der Ausführung und der erkennbaren Werkstattnähe ist eine Zuordnung in den Umkreis dieser barocken Sakralmalerei plausibel.

Zustand:
Das Gemälde wurde doubliert (auf neue Leinwand übertragen). Altersbedingte Oberflächenstruktur, Craquelé sowie Gebrauchsspuren sind vorhanden. Weitere Details siehe Fotos.

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