Caravaggio (1571-1610), Nach - Obstschale






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Olieverfschilderij op doek met de titel Obstschale, circa 1850, Italiaanse barok stilleven na Caravaggio, 22 × 34 cm, niet gesigneerd.
Beschrijving van de verkoper
Italienische Schule (19. Jhd): Obstschale in Nachfolge Caravaggios
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Öl auf Leinwand
Nicht signiert
Undatiert (ca. 1850)
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Österreichische Privatsammlung, Salzburg.
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Das vorliegende Gemälde weist auffällige kompositorische Gemeinsamkeiten mit Caravaggios weltberühmtem "Früchtekorb" (um 1595/1596, heute in der Pinacoteca Ambrosiana in Mailand) auf. Es kopiert das Meisterwerk zwar nicht direkt, nutzt aber dieselbe visuelle Sprache des frühen Barock.
Genau wie bei Caravaggio schließt der Gefäßboden (hier eine Keramik- oder Metallschale statt eines Weidenkorbs) fast bündig mit dem unteren Bildrand ab. Caravaggio erfand diese Technik, um das Stillleben monumentaler wirken zu lassen. Dadurch verliert das Bild an künstlicher Tiefe und drängt sich dem Betrachter förmlich auf, als stünde die Schale direkt im eigenen Raum. Die Zusammenstellung aus hellen Weintrauben, großen dunklen Pflaumen/Feigen und einer zentralen Melone/Pfirsich im Hintergrund folgt exakt dem klassischen barocken Sortiment, das auch Caravaggio nutzte. Ein sehr typisches Motiv ist die Weintraube, die über den Rand des Gefäßes nach vorne unten herabhängt. Sie bricht die starre Symmetrie der Schale auf und erzeugt zusätzliche Plastizität. Der Hintergrund des Gemäldes ist in einem neutralen, flächigen Beigeton gehalten, der keinen echten Tiefenraum (wie etwa ein Zimmer oder Fenster) erkennen lässt. Auch Caravaggios Früchtekorb war revolutionär, weil er das Obst vor einer völlig neutralen, hellgelben Wand platzierte. Dies lenkt den Blick des Betrachters ungestört auf die Formen und Farben der Natur.
Das vorliegende Bild zeigt die Früchte - im Unterschied zum berühmten Vorbild - jedoch in einem deutlich idealisierteren, makelloseren und weicheren Stil, wie er im 18. und 19. Jahrhundert in der akademischen Malerei üblich war.
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In regionalen Auktionen, Antikmärkten oder auf Plattformen erzielen solche anonymen Stillleben dieser Epoche und Qualität erfahrungsgemäß Preise zwischen 250 € und 600 €
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Bei dem hier angebotenen Originalwerk handelt es sich um ein Unikat in gutem Zustand (siehe Abbildungen).
Italienische Schule (19. Jhd): Obstschale in Nachfolge Caravaggios
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Öl auf Leinwand
Nicht signiert
Undatiert (ca. 1850)
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Österreichische Privatsammlung, Salzburg.
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Das vorliegende Gemälde weist auffällige kompositorische Gemeinsamkeiten mit Caravaggios weltberühmtem "Früchtekorb" (um 1595/1596, heute in der Pinacoteca Ambrosiana in Mailand) auf. Es kopiert das Meisterwerk zwar nicht direkt, nutzt aber dieselbe visuelle Sprache des frühen Barock.
Genau wie bei Caravaggio schließt der Gefäßboden (hier eine Keramik- oder Metallschale statt eines Weidenkorbs) fast bündig mit dem unteren Bildrand ab. Caravaggio erfand diese Technik, um das Stillleben monumentaler wirken zu lassen. Dadurch verliert das Bild an künstlicher Tiefe und drängt sich dem Betrachter förmlich auf, als stünde die Schale direkt im eigenen Raum. Die Zusammenstellung aus hellen Weintrauben, großen dunklen Pflaumen/Feigen und einer zentralen Melone/Pfirsich im Hintergrund folgt exakt dem klassischen barocken Sortiment, das auch Caravaggio nutzte. Ein sehr typisches Motiv ist die Weintraube, die über den Rand des Gefäßes nach vorne unten herabhängt. Sie bricht die starre Symmetrie der Schale auf und erzeugt zusätzliche Plastizität. Der Hintergrund des Gemäldes ist in einem neutralen, flächigen Beigeton gehalten, der keinen echten Tiefenraum (wie etwa ein Zimmer oder Fenster) erkennen lässt. Auch Caravaggios Früchtekorb war revolutionär, weil er das Obst vor einer völlig neutralen, hellgelben Wand platzierte. Dies lenkt den Blick des Betrachters ungestört auf die Formen und Farben der Natur.
Das vorliegende Bild zeigt die Früchte - im Unterschied zum berühmten Vorbild - jedoch in einem deutlich idealisierteren, makelloseren und weicheren Stil, wie er im 18. und 19. Jahrhundert in der akademischen Malerei üblich war.
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In regionalen Auktionen, Antikmärkten oder auf Plattformen erzielen solche anonymen Stillleben dieser Epoche und Qualität erfahrungsgemäß Preise zwischen 250 € und 600 €
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Bei dem hier angebotenen Originalwerk handelt es sich um ein Unikat in gutem Zustand (siehe Abbildungen).
