Basilius von Caesarea - Omnia, quae ad nos extant, opera - 1566






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Basilius van Caesarea’s Omnia, quae ad nos extant, opera, Basel 1566, uitgegeven door Ambrosius und Aurelius Froben, in het Latijn, oorspronkelijke taal, folio, 30 × 20 cm, 1034 pagina’s, blind-geprijkte perkamenten band, in één band met vijf delen en doorlopende paginering, in zeer goede staat.
Beschrijving van de verkoper
Basilius von Caesarea. Omnia, quae ad nos extant, opera. Iuxta argumentorum congruentium in tomos distincta quinque, ab Iano Cornario medico physico Zviccauiensi interpretata, iterumque recognita et castigata.
Basel, Ambrosius und Aurelius Froben, 1566. Selten
5 Teile in 1 Band (mit durchgehender Paginierung). 4 Bl., 1006 S., 1 w. Bl., 14 Bl. Mit 2 wdhl. Holzschnitt-Druckermarken und einigen Holzschnitt-Initialen. Folio, 30 x 20 cm.
Blindgeprägter Halbschweinslederband der Zeit (gering fleckig, Ecken schwach bestoßen, mit hs. RTitel, ohne Schließbänder; die Deckelbezüge aus einer Antiphonar-Pergamenthandschrift des frühen 15. Jahrhunderts).
VD16 B 646. Adams B 342.
Dritte Basler Gesamtausgabe der Werke durch den aus Zwickau stammenden Arzt und Philologen Janus Cornarius (1500-1558), dessen Textausgabe der Schriften des Heiligen Basilius (330-379) erschien zuerst ebenda 1540. Fast alle medizinischen Werke Cornarius’ und auch seine von der gelehrten Welt so geschätzten Übersetzungen griechischer Autoren erschienen in Basel, wo ihn eine enge Freundschaft mit Erasmus von Rotterdam verband.
Basilius von Caesarea, auch Basilius der Große genannt, war einer der bedeutendsten Kirchenväter, insbesondere in der Ostkirche. Als Mitglied der „drei Kappadokier“ prägte er entscheidend die Trinitätslehre, förderte das Mönchtum und setzte sich als Bischof von Caesarea stark für soziale Belange und die Armenpflege ein. Er war zweifellos einer der brillantesten kirchlichen Redner der Antike, der „rhetorisches Geschick mit Einfachheit des Gedankens und Klarheit des Ausdrucks“ verband. (Joh. Quasten, „Patrology“, Band 3, Utrecht 1963, S. 216).
Titel mit kleinem Tintenmonogramm. Anfangs und am Schluss schwach braunfleckig, sonst sauber. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar im prächtigen Einband, bestehend aus zwei Seiten aus einem lateinischen Antiphonale of Breviarium (frühes 15. Jahrhundert) met gregorianischen Chorälen voor het Stundengebet. Vorderseite: Antiphon „Domine probasti me“ zum Psalm 138/139, vor allem zur Vesper gesungen. Rückseite: Verschiedene Antiphonen, darunter „Sacrificium Deo spiritus contribulatus“ (Psalm 50) und „Laudate Dominum omnes gentes“ (Psalm 116). Die dichte Anordnung mehrerer Stücke auf einer Seite ist ungewöhnlich.
Gewicht 2450 gr.
Basilius von Caesarea. Omnia, quae ad nos extant, opera. Iuxta argumentorum congruentium in tomos distincta quinque, ab Iano Cornario medico physico Zviccauiensi interpretata, iterumque recognita et castigata.
Basel, Ambrosius und Aurelius Froben, 1566. Selten
5 Teile in 1 Band (mit durchgehender Paginierung). 4 Bl., 1006 S., 1 w. Bl., 14 Bl. Mit 2 wdhl. Holzschnitt-Druckermarken und einigen Holzschnitt-Initialen. Folio, 30 x 20 cm.
Blindgeprägter Halbschweinslederband der Zeit (gering fleckig, Ecken schwach bestoßen, mit hs. RTitel, ohne Schließbänder; die Deckelbezüge aus einer Antiphonar-Pergamenthandschrift des frühen 15. Jahrhunderts).
VD16 B 646. Adams B 342.
Dritte Basler Gesamtausgabe der Werke durch den aus Zwickau stammenden Arzt und Philologen Janus Cornarius (1500-1558), dessen Textausgabe der Schriften des Heiligen Basilius (330-379) erschien zuerst ebenda 1540. Fast alle medizinischen Werke Cornarius’ und auch seine von der gelehrten Welt so geschätzten Übersetzungen griechischer Autoren erschienen in Basel, wo ihn eine enge Freundschaft mit Erasmus von Rotterdam verband.
Basilius von Caesarea, auch Basilius der Große genannt, war einer der bedeutendsten Kirchenväter, insbesondere in der Ostkirche. Als Mitglied der „drei Kappadokier“ prägte er entscheidend die Trinitätslehre, förderte das Mönchtum und setzte sich als Bischof von Caesarea stark für soziale Belange und die Armenpflege ein. Er war zweifellos einer der brillantesten kirchlichen Redner der Antike, der „rhetorisches Geschick mit Einfachheit des Gedankens und Klarheit des Ausdrucks“ verband. (Joh. Quasten, „Patrology“, Band 3, Utrecht 1963, S. 216).
Titel mit kleinem Tintenmonogramm. Anfangs und am Schluss schwach braunfleckig, sonst sauber. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar im prächtigen Einband, bestehend aus zwei Seiten aus einem lateinischen Antiphonale of Breviarium (frühes 15. Jahrhundert) met gregorianischen Chorälen voor het Stundengebet. Vorderseite: Antiphon „Domine probasti me“ zum Psalm 138/139, vor allem zur Vesper gesungen. Rückseite: Verschiedene Antiphonen, darunter „Sacrificium Deo spiritus contribulatus“ (Psalm 50) und „Laudate Dominum omnes gentes“ (Psalm 116). Die dichte Anordnung mehrerer Stücke auf einer Seite ist ungewöhnlich.
Gewicht 2450 gr.
