Nr. 100303659

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Altrömisch, Kaiserreich Römische Öllampe Venatores mit Stier Nordafrika - 106 mm
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Altrömisch, Kaiserreich Römische Öllampe Venatores mit Stier Nordafrika - 106 mm

Seltene Römische Öllampe: Venatores mit Stier 250 - 300 nach Christus Beiger Ton, Nordafrika Römische, Öllampe aus Matrize. Griff mit mehreren Rillen. Nach außen geneigte Schulter mit Strichmuster, das durch einen von zwei Rillen markierten Grat vom Diskus getrennt ist. Der Grat umgibt sowohl den Diskus als auch die Tülle und lässt zwischen beiden einen engen Kanal. Mittig links das Einfüllöffnung. Das Luftloch im unteren Bereich, gegenüber dem Kanal. Kurze, rundliche Tülle, umgeben von einem erhöhten Rand. Leicht erhöhter Basisring. Diskus-Ikonografie: Fünf Venatores im Kampf mit einem Stier: Eine zentrale Figur packt den Stier an den Hörnern; ein anderer Mann, der seinen Arm um den Bauch des Tieres gelegt hat, versucht, es bewegungsunfähig zu machen; zwei weitere Figuren, eine auf jeder Seite, fallen kopfüber zu Boden, nachdem sie von dem Stier in die Luft geschleudert wurden; ein fünfter Mann auf der rechten Seite ist dabei, nach hinten zu fallen, stützt sich aber ab. Venatores (lateinisch für „Jäger“) bezeichneten spezialisierte Kämpfer im antiken Rom. Im Gegensatz zu Gladiatoren kämpften sie ausschließlich gegen Tiere, nicht gegen Menschen. Sie unterschieden sich auch von den Bestiarii: Während Bestiarii oft schlecht ausgerüstete Verurteilte waren, handelte es sich bei Venatores um ausgebildete Profis. Sie wurden in speziellen Schulen wie dem Ludus Matutinus in Rom trainiert. Erfolgreiche Jäger konnten großen Ruhm und Reichtum erlangen. Typischerweise trugen sie leichte Rüstungen (Tuniken) und kämpften mit Speeren, Lanzen oder Pfeil und Bogen gegen Raubtiere wie Löwen, Bären, Leoparden oder Stiere. Typ Lampe: Ennabli 16 (Raqqada); Deneauve XII Referenzen: Ancient Lamps in the J. Paul Getty Museum, Nr. 485: https://www.getty.edu/publications/ancientlamps/catalogue/485-86/#485 Der Diskus: Deneauve 1969, Nr. 1132, Tafel 102 (signiert EXO INICI); Ennabli, Salomonson und Mahjoubi 1973, Nr. 405, Tafel 31, interpretierten das Dekor fälschlicherweise als die Bestrafung von Dirce; Museum Bochum, Sammlung Schüller, Kat.-Nr. 59, S 601 (Tunesien). Intakt, professionell gereinigt und konserviert Erworben 2024 im deutschen Kunsthandel, davor seit 50 Jahren in deutscher Privatsammlung. Die Rechnung wird dem Käufer in Kopie zur Verfügung gestellt.

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Altrömisch, Kaiserreich Römische Öllampe Venatores mit Stier Nordafrika - 106 mm

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Seltene Römische Öllampe: Venatores mit Stier

250 - 300 nach Christus
Beiger Ton, Nordafrika

Römische, Öllampe aus Matrize. Griff mit mehreren Rillen. Nach außen geneigte Schulter mit Strichmuster, das durch einen von zwei Rillen markierten Grat vom Diskus getrennt ist. Der Grat umgibt sowohl den Diskus als auch die Tülle und lässt zwischen beiden einen engen Kanal. Mittig links das Einfüllöffnung. Das Luftloch im unteren Bereich, gegenüber dem Kanal. Kurze, rundliche Tülle, umgeben von einem erhöhten Rand. Leicht erhöhter Basisring.

Diskus-Ikonografie:
Fünf Venatores im Kampf mit einem Stier: Eine zentrale Figur packt den Stier an den Hörnern; ein anderer Mann, der seinen Arm um den Bauch des Tieres gelegt hat, versucht, es bewegungsunfähig zu machen; zwei weitere Figuren, eine auf jeder Seite, fallen kopfüber zu Boden, nachdem sie von dem Stier in die Luft geschleudert wurden; ein fünfter Mann auf der rechten Seite ist dabei, nach hinten zu fallen, stützt sich aber ab.

Venatores (lateinisch für „Jäger“) bezeichneten spezialisierte Kämpfer im antiken Rom. Im Gegensatz zu Gladiatoren kämpften sie ausschließlich gegen Tiere, nicht gegen Menschen. Sie unterschieden sich auch von den Bestiarii: Während Bestiarii oft schlecht ausgerüstete Verurteilte waren, handelte es sich bei Venatores um ausgebildete Profis. Sie wurden in speziellen Schulen wie dem Ludus Matutinus in Rom trainiert. Erfolgreiche Jäger konnten großen Ruhm und Reichtum erlangen. Typischerweise trugen sie leichte Rüstungen (Tuniken) und kämpften mit Speeren, Lanzen oder Pfeil und Bogen gegen Raubtiere wie Löwen, Bären, Leoparden oder Stiere.

Typ Lampe:
Ennabli 16 (Raqqada); Deneauve XII

Referenzen:
Ancient Lamps in the J. Paul Getty Museum, Nr. 485:
https://www.getty.edu/publications/ancientlamps/catalogue/485-86/#485

Der Diskus: Deneauve 1969, Nr. 1132, Tafel 102 (signiert EXO INICI); Ennabli, Salomonson und Mahjoubi 1973, Nr. 405, Tafel 31, interpretierten das Dekor fälschlicherweise als die Bestrafung von Dirce; Museum Bochum, Sammlung Schüller, Kat.-Nr. 59, S 601 (Tunesien).

Intakt, professionell gereinigt und konserviert

Erworben 2024 im deutschen Kunsthandel, davor seit 50 Jahren in deutscher Privatsammlung. Die Rechnung wird dem Käufer in Kopie zur Verfügung gestellt.

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Peter Reynaers
Experte
Schätzung  € 600 - € 750

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