Niederlande - Gelderland Dukaton 1733






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Eine silberne Rijder-Münze aus dem Jahr 1733 aus Gelderland, Harderwijk, geprägt unter Münzmeister Johan Hensbergen, nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dukaton of Zilveren Rijder
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Gelderland, Harderwijk, 1733
Muntmeester: Johan Hensbergen (Heinsbergen)
Muntmeesterteken: Hengst gegen Berg
Die Produktion von Silberridern im Zeitraum vom 31. Oktober 1732 bis zum 28. April 1735 war erheblich und belief sich auf etwa 319.227 Stück. Diese Münzen wurden größtenteils im Auftrag der Verenigde Oost-Indische Compagnie (V.O.C.) geprägt und waren für den Handel im Fernen Osten bestimmt.
Der Großteil der silbernen Reiter aus den Jahren 1733 und 1734, die heute auf dem Markt oder in Sammlungen zu finden sind, stammt aus dem berühmten VOC-Schiffwrack ’t Vliegent Hart. Auch dieses Exemplar wird diesem zugeschrieben. Das Jahr 1733 kommt bei diesen Funden am wenigsten vor und ist daher selten.
Historischer Hintergrund
Das VOC-Schiff ’t Vliegent Hart verließ am 3. Februar 1735 gegen 02:00 Uhr die Rammekens-Reede mit Ziel Batavia. Bereits gegen 03:00 Uhr lief das Schiff, ebenso wie das gleichzeitig ausgelaufene Schwesterschiff Anna Catharina, auf Grund einer Sandbank in der Mündung der Schelde, etwa 18 km vor der Küste Zeeland bei Vlissingen, leck. Aufgrund der Festmachung der Beiboote konnte keine Evakuierung erfolgen. Am Abend sank das Schiff; alle 256 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, darunter 83 Soldaten und 6 Zivilpassagiere, unter denen der bekannte Anwalt Jan Douw war, der in Batavia eine Position am Gerichtshof antreten sollte.
An Bord befanden sich drei Kisten mit 31.800 Gulden an Goldmünzen und 35.012 Gulden an Silbermünzen.
Im September 1981 wurde das Wrack nach fast drei Jahren intensiver Suche mit elektronischer Ausrüstung und Kreuzpeilungen entdeckt. Zu den Funden gehörten unter anderem eine Geldkiste (ohne Inhalt), ursprünglich gefüllt mit 2000 goldenen Dukaten und 5000 silbernen Realen aus dem Jahr 1729, sowie Glaswaren, Besteck, Weinflaschen, Seide und Waffengebrauch. Eine besondere Entdeckung war das Auffinden von dicht verschweißten Bleibecontainern mit Tabak, Käse und Sardellen, die auf diese Weise jahrelang haltbar waren.
Referenzen
Delmonte 1010 | Verkade 5.1 | De Voogt 423 | KM 95.3
HNPM 77 | CNM 2.17.132 | Pannekeet 108 | Davenport 1824 (R)
Kleine Schwächen im Einsatz, doch ein attraktives und schönes Exemplar mit scharfen Details.
Selten.
Dukaton of Zilveren Rijder
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Gelderland, Harderwijk, 1733
Muntmeester: Johan Hensbergen (Heinsbergen)
Muntmeesterteken: Hengst gegen Berg
Die Produktion von Silberridern im Zeitraum vom 31. Oktober 1732 bis zum 28. April 1735 war erheblich und belief sich auf etwa 319.227 Stück. Diese Münzen wurden größtenteils im Auftrag der Verenigde Oost-Indische Compagnie (V.O.C.) geprägt und waren für den Handel im Fernen Osten bestimmt.
Der Großteil der silbernen Reiter aus den Jahren 1733 und 1734, die heute auf dem Markt oder in Sammlungen zu finden sind, stammt aus dem berühmten VOC-Schiffwrack ’t Vliegent Hart. Auch dieses Exemplar wird diesem zugeschrieben. Das Jahr 1733 kommt bei diesen Funden am wenigsten vor und ist daher selten.
Historischer Hintergrund
Das VOC-Schiff ’t Vliegent Hart verließ am 3. Februar 1735 gegen 02:00 Uhr die Rammekens-Reede mit Ziel Batavia. Bereits gegen 03:00 Uhr lief das Schiff, ebenso wie das gleichzeitig ausgelaufene Schwesterschiff Anna Catharina, auf Grund einer Sandbank in der Mündung der Schelde, etwa 18 km vor der Küste Zeeland bei Vlissingen, leck. Aufgrund der Festmachung der Beiboote konnte keine Evakuierung erfolgen. Am Abend sank das Schiff; alle 256 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, darunter 83 Soldaten und 6 Zivilpassagiere, unter denen der bekannte Anwalt Jan Douw war, der in Batavia eine Position am Gerichtshof antreten sollte.
An Bord befanden sich drei Kisten mit 31.800 Gulden an Goldmünzen und 35.012 Gulden an Silbermünzen.
Im September 1981 wurde das Wrack nach fast drei Jahren intensiver Suche mit elektronischer Ausrüstung und Kreuzpeilungen entdeckt. Zu den Funden gehörten unter anderem eine Geldkiste (ohne Inhalt), ursprünglich gefüllt mit 2000 goldenen Dukaten und 5000 silbernen Realen aus dem Jahr 1729, sowie Glaswaren, Besteck, Weinflaschen, Seide und Waffengebrauch. Eine besondere Entdeckung war das Auffinden von dicht verschweißten Bleibecontainern mit Tabak, Käse und Sardellen, die auf diese Weise jahrelang haltbar waren.
Referenzen
Delmonte 1010 | Verkade 5.1 | De Voogt 423 | KM 95.3
HNPM 77 | CNM 2.17.132 | Pannekeet 108 | Davenport 1824 (R)
Kleine Schwächen im Einsatz, doch ein attraktives und schönes Exemplar mit scharfen Details.
Selten.
