Croll (OCCULT & ALCHEMY) - Basilica Chymica - 1609






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Oswald Crolls Basilica Chymica, erste lateinische Ausgabe, Frankfurt 1609, Einband in halber Rindsleder und dunklem Grünleder mit Lotfrontispiz, vollständig in zwei Teilen, 363 Seiten, Maße 23,5 x 19,5 cm, mit handkolorierten Illustrationen, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Croll Oswald
Basilica Chymica
Frankfurt - 1609 -
Bei Claud. Marnium
(8), 283, (30), (12), (16), 80, (16), 13 (von 23) p.
In 40 - 23,5 x 19,5 cm. -
Prov. I. Friedrich Weyb (1623).
Ein Meilenstein in der alchemistischen Literatur.
Der klassische Vertrag des XVII. Jahrhunderts.
Ein praktisches und theoretisches Handbuch, das geprägt hat.
eine Epoche in der Geschichte der Chemie und der alchemistischen Pharmakopöe”
Er hat die Iatrochemie des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts erheblich geprägt.
THORNDIKE V, 649
FERGUSON I, 185
WILLKOMMEN I, 1672
KRIVATSY 2914
vgl. DUVEEN
Rarste ERSTE AUSGABE des berühmten Traktats von Oswald Croll, in seiner prächtigen zeitgenössischen Bindung aus ganzem Schweinsleder und Verdone, mit Blindprägung des Bindungsdatums (1623) und den Initialen von Iohn Friedrich Weyb.
Das Werk wird durch ein wunderbares bildhaftes Titelblatt bereichert, das gekonnt in jeder noch so kleinen Einzelheit aquarelliert ist.
Gewidmet dem Prinzen Christian von Anhalt-Bernburg, der Text erschien in 18 aufeinanderfolgenden Ausgaben und zahlreichen Übersetzungen in den folgenden Jahrhunderten.
Es basiert hauptsächlich auf den Lehren Paracelsus', doch synthetisiert auch alchemistische Ideen,
von natürlicher Magie, von Okkultismus und kabalistischer Magie.
Der Text ist in zwei Teile unterteilt.
Der erste Teil umfasst eine lange theoretische Einleitung, gefolgt von einem medizinisch-alchemistischen Traktat mit Rezepturen zur Herstellung von Heilmitteln und deren Anwendung bei bestimmten Krankheiten.
Wie Paracelsus betont Croll die Bedeutung der praktischen Erfahrung des Arztes und der experimentellen Überprüfung von Theorien.
Der zweite Teil enthält eine zusätzliche Abhandlung, „De signaturis rerum internis“.
eine Erkundung der Signaturenlehre,
die die Entsprechung zwischen den sichtbaren Eigenschaften der Pflanzen und ihren therapeutischen Wirkungen unterstützt.
Croll erhebt Anspruch auf die empirische Medizin Paracelsus', die sich auf die Alchemie konzentriert.
Seine/ihre "Basilica Chymica" postuliert die perfekte Analogie zwischen dem Mikrokosmos (dem Menschen) und dem Makrokosmos (der Welt).
Das Werk wurde bald zum Standardlehrbuch der Iatrochemie.
Die einzelnen Zubereitungen werden sehr detailliert beschrieben, mit ihren Zusammensetzungen und den verschiedenen Anwendungen.
Die außergewöhnliche und komplexe Frontispiz‑Titelseite, wunderbar aquarelliert, muss in enger Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Aegidius Saedeler II (1570/1629) entstanden sein, mit deutlich sichtbarer Signatur auf dem Frontispiz, am Hof.
des Kaisers Rudolf II, wo Croll arbeitete.
Die grundlegende Komposition des Frontispiz fasst visuell die Lehren von Croll zusammen.
Zwei kreisrunde Diagramme umgeben den zentralen Titel und markieren, wie „Licht der Natur“ und „Licht der Gnade“, die kosmologische Verbindung zwischen der Himmelsphäre und der Erdoberfläche.
Konzeptionell können die beiden Dreiecke kombiniert werden, um ein Esagramm zu bilden (ein sechsstrahliges Sternpolygon), als Ausdruck der
Vereinigung der Gegensätze
Sie werden von sechs Kartuschen mit Porträts der wichtigsten alchemistischen Autoritäten flankiert: Hermes Trismegistos, Geber, Morienus, Roger Bacon, Raimund Lull und Paracelsus.
Dieses Exemplar genießt außerdem eine illustre Provenienz: Iohann Friedrich Weyb, höchstwahrscheinlich der Coburger Arzt, von dem ein Stammbuch (STB 267) erhalten ist, mit Einträgen von Fludd, Galilei, zum Beispiel in der Anna-Amalia-Bibliothek.
Der Großteil der Postillationen stammt von I. Friedrich Weyb und J. Sebastian Albrecht.
(Arzt aus Coburg 1695/1774, Mitglied der Leopoldina, Matrikelnummer 418), ebenfalls von ihm am Frontispiz signiert und mit seinem monogrammierten Papier-Exlibris am vorderen Endblatt.
Der Einband trägt die Initialen des berühmten Arztes.
(I. Friedrich Weib) zusätzlich eine handschriftliche Unterschrift am unteren Rand des Titelblatts.
Das vorliegende Werk von Oswald Croll ist in beiden Teilen vollständig.
Im letzten Teil des Bandes befindet sich ein kleines Heft, das ursprünglich 23 Seiten umfasste und von dem die ersten 10 Seiten fehlen, relativ
Zu einer ersten Lobpreisung, „Elegie über die wahre antike Philosophie“, zensiert, da der Autor Ulrich Bollinger, Reformer und Theologe, aktiv war und tief mit der protestantischen Reformation verbunden war.
Es liegt jedoch die zweite Lobrede, „Encomium“, von 13 Seiten vor.
Wunderschöne und seltene zeitgenössische Bindung im monastischen Stil, gefertigt aus halb Schweinsleder und halb dunkelgrünem Leder, mit Trockenprägungen sowie der Signatur des früheren Eigentümers (J. Friedrich Weib) und dem Herstellungsdatum (1623).
Robuster Rücken mit vier Rippen, versehen mit einem Manuskript, auf dem Autor und Titel vermerkt sind.
Hervorragende Konservierung.
Die Innenblätter sind im Allgemeinen gut erhalten, die Blätter relativ frisch und sauber, darunter zwei interessante Ganzseiten-Holzschnittillustrationen.
Leichte, sporadische Bräunungen im Text sowie winzigste Rand- bzw. Eckfragmente des Papiers fehlen, sie sind jedoch weit vom Text entfernt.
Wunderschöne Titelseite, mit goldenen ovalen Rahmen um die Porträts und in der Mitte den Titel eingefasst.
Nur eine Kopie, aus der Museums-Ausstellung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Croll Oswald
Basilica Chymica
Frankfurt - 1609 -
Bei Claud. Marnium
(8), 283, (30), (12), (16), 80, (16), 13 (von 23) p.
In 40 - 23,5 x 19,5 cm. -
Prov. I. Friedrich Weyb (1623).
Ein Meilenstein in der alchemistischen Literatur.
Der klassische Vertrag des XVII. Jahrhunderts.
Ein praktisches und theoretisches Handbuch, das geprägt hat.
eine Epoche in der Geschichte der Chemie und der alchemistischen Pharmakopöe”
Er hat die Iatrochemie des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts erheblich geprägt.
THORNDIKE V, 649
FERGUSON I, 185
WILLKOMMEN I, 1672
KRIVATSY 2914
vgl. DUVEEN
Rarste ERSTE AUSGABE des berühmten Traktats von Oswald Croll, in seiner prächtigen zeitgenössischen Bindung aus ganzem Schweinsleder und Verdone, mit Blindprägung des Bindungsdatums (1623) und den Initialen von Iohn Friedrich Weyb.
Das Werk wird durch ein wunderbares bildhaftes Titelblatt bereichert, das gekonnt in jeder noch so kleinen Einzelheit aquarelliert ist.
Gewidmet dem Prinzen Christian von Anhalt-Bernburg, der Text erschien in 18 aufeinanderfolgenden Ausgaben und zahlreichen Übersetzungen in den folgenden Jahrhunderten.
Es basiert hauptsächlich auf den Lehren Paracelsus', doch synthetisiert auch alchemistische Ideen,
von natürlicher Magie, von Okkultismus und kabalistischer Magie.
Der Text ist in zwei Teile unterteilt.
Der erste Teil umfasst eine lange theoretische Einleitung, gefolgt von einem medizinisch-alchemistischen Traktat mit Rezepturen zur Herstellung von Heilmitteln und deren Anwendung bei bestimmten Krankheiten.
Wie Paracelsus betont Croll die Bedeutung der praktischen Erfahrung des Arztes und der experimentellen Überprüfung von Theorien.
Der zweite Teil enthält eine zusätzliche Abhandlung, „De signaturis rerum internis“.
eine Erkundung der Signaturenlehre,
die die Entsprechung zwischen den sichtbaren Eigenschaften der Pflanzen und ihren therapeutischen Wirkungen unterstützt.
Croll erhebt Anspruch auf die empirische Medizin Paracelsus', die sich auf die Alchemie konzentriert.
Seine/ihre "Basilica Chymica" postuliert die perfekte Analogie zwischen dem Mikrokosmos (dem Menschen) und dem Makrokosmos (der Welt).
Das Werk wurde bald zum Standardlehrbuch der Iatrochemie.
Die einzelnen Zubereitungen werden sehr detailliert beschrieben, mit ihren Zusammensetzungen und den verschiedenen Anwendungen.
Die außergewöhnliche und komplexe Frontispiz‑Titelseite, wunderbar aquarelliert, muss in enger Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Aegidius Saedeler II (1570/1629) entstanden sein, mit deutlich sichtbarer Signatur auf dem Frontispiz, am Hof.
des Kaisers Rudolf II, wo Croll arbeitete.
Die grundlegende Komposition des Frontispiz fasst visuell die Lehren von Croll zusammen.
Zwei kreisrunde Diagramme umgeben den zentralen Titel und markieren, wie „Licht der Natur“ und „Licht der Gnade“, die kosmologische Verbindung zwischen der Himmelsphäre und der Erdoberfläche.
Konzeptionell können die beiden Dreiecke kombiniert werden, um ein Esagramm zu bilden (ein sechsstrahliges Sternpolygon), als Ausdruck der
Vereinigung der Gegensätze
Sie werden von sechs Kartuschen mit Porträts der wichtigsten alchemistischen Autoritäten flankiert: Hermes Trismegistos, Geber, Morienus, Roger Bacon, Raimund Lull und Paracelsus.
Dieses Exemplar genießt außerdem eine illustre Provenienz: Iohann Friedrich Weyb, höchstwahrscheinlich der Coburger Arzt, von dem ein Stammbuch (STB 267) erhalten ist, mit Einträgen von Fludd, Galilei, zum Beispiel in der Anna-Amalia-Bibliothek.
Der Großteil der Postillationen stammt von I. Friedrich Weyb und J. Sebastian Albrecht.
(Arzt aus Coburg 1695/1774, Mitglied der Leopoldina, Matrikelnummer 418), ebenfalls von ihm am Frontispiz signiert und mit seinem monogrammierten Papier-Exlibris am vorderen Endblatt.
Der Einband trägt die Initialen des berühmten Arztes.
(I. Friedrich Weib) zusätzlich eine handschriftliche Unterschrift am unteren Rand des Titelblatts.
Das vorliegende Werk von Oswald Croll ist in beiden Teilen vollständig.
Im letzten Teil des Bandes befindet sich ein kleines Heft, das ursprünglich 23 Seiten umfasste und von dem die ersten 10 Seiten fehlen, relativ
Zu einer ersten Lobpreisung, „Elegie über die wahre antike Philosophie“, zensiert, da der Autor Ulrich Bollinger, Reformer und Theologe, aktiv war und tief mit der protestantischen Reformation verbunden war.
Es liegt jedoch die zweite Lobrede, „Encomium“, von 13 Seiten vor.
Wunderschöne und seltene zeitgenössische Bindung im monastischen Stil, gefertigt aus halb Schweinsleder und halb dunkelgrünem Leder, mit Trockenprägungen sowie der Signatur des früheren Eigentümers (J. Friedrich Weib) und dem Herstellungsdatum (1623).
Robuster Rücken mit vier Rippen, versehen mit einem Manuskript, auf dem Autor und Titel vermerkt sind.
Hervorragende Konservierung.
Die Innenblätter sind im Allgemeinen gut erhalten, die Blätter relativ frisch und sauber, darunter zwei interessante Ganzseiten-Holzschnittillustrationen.
Leichte, sporadische Bräunungen im Text sowie winzigste Rand- bzw. Eckfragmente des Papiers fehlen, sie sind jedoch weit vom Text entfernt.
Wunderschöne Titelseite, mit goldenen ovalen Rahmen um die Porträts und in der Mitte den Titel eingefasst.
Nur eine Kopie, aus der Museums-Ausstellung.
