Mittelalterlich Seltener apotropäischer Anhänger mit codierter Schutzformel (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
| 19 € | ||
|---|---|---|
| 14 € | ||
| 4 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 124842 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Mittelalterlicher Bronze-Amulettanhänger mit codierter Schutzformel, rechteckige Platte mit ausgelegter Oberkante und integriertem Aufhänger, ca. 14 mm groß, 2,39 g schwer, in gut antikem Zustand mit stabiler Patina, 2025 aus den Niederlanden aus einer Privatsammlung erworben, digitales Eigentumszertifikat auf Anfrage verfügbar.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Beschreibung des Verkäufers
Dieses mittelalterliche bronzene Pendant repräsentiert ein starkes Beispiel kodierter apotropäischer Schmuckstücke, bei dem Bedeutung durch strukturierte Zeichen statt durch wörtliche Bildsprache vermittelt wird. Guss in eine rechteckige Plattenform mit einem ausladenden oberen Abschnitt und einer integrierten Aufhängeschlaufe, war das Objekt eindeutig dafür bestimmt, nah am Körper als persönliches Schutzamulett getragen zu werden.
Beide Gesichter sind mit stilisierten Buchstabenformen und abstrakten Zeichen versehen, die in eine absichtliche gitterartige Ordnung angeordnet sind. Solche Kompositionen sind charakteristisch für mittelalterliche Schutzformeln, bei denen Abfolgen von Zeichen als komprimierte Anrufungen, Schutzcodes oder symbolische Gebete fungieren und durch Glauben verstanden werden, statt direkt lesbar zu sein.
In der mittelalterlichen magischen und andächtigen Praxis hatte die Handlung der Inschrift selbst Macht. Geordnete Symbole – insbesondere wenn sie symmetrisch angeordnet sind – galten als Mittel, Ordnung über das Chaos zu bringen und Schutz vor Unglück, Krankheit und unsichtbaren Kräften zu bieten. Diese Formeln waren nicht dazu gedacht, laut gelesen zu werden, sondern visuell und symbolisch als ein versiegeltes schützendes System zu wirken.
Der starke archäologische Belag und mineralische Anhaftungen des Anhängers stimmen mit einer langen Lagerung im Boden überein und bestätigen seine Echtheit. Abnutzungsmuster deuten auf eine lange Benutzung hin und stärken seine Rolle als funktionales Talisman statt als dekoratives Schmuckstück.
Vergleichbare beschriftete Amulette sind im mittelalterlichen Europa und im östlichen Mittelmeerraum dokumentiert, oft verbunden mit privater Andacht, persönlichem Schutz und symbolischer Schriftkunde.
Eine Eigentumsurkunde bzw. beschreibende Unterlagen können auf Anfrage digital im PDF-Format bereitgestellt werden, geeignet für Archivierungs- und Sammlungsunterlagen.
Material: Bronze
Epoche: Mittelalter
Abmessungen: ca. 14 mm
Gewicht: 2,39 g
Zustand: Guter antiker Zustand mit stabiler Patina und altersbedingten Gebrauchsspuren
Beschreibung des Verkäufers
Dieses mittelalterliche bronzene Pendant repräsentiert ein starkes Beispiel kodierter apotropäischer Schmuckstücke, bei dem Bedeutung durch strukturierte Zeichen statt durch wörtliche Bildsprache vermittelt wird. Guss in eine rechteckige Plattenform mit einem ausladenden oberen Abschnitt und einer integrierten Aufhängeschlaufe, war das Objekt eindeutig dafür bestimmt, nah am Körper als persönliches Schutzamulett getragen zu werden.
Beide Gesichter sind mit stilisierten Buchstabenformen und abstrakten Zeichen versehen, die in eine absichtliche gitterartige Ordnung angeordnet sind. Solche Kompositionen sind charakteristisch für mittelalterliche Schutzformeln, bei denen Abfolgen von Zeichen als komprimierte Anrufungen, Schutzcodes oder symbolische Gebete fungieren und durch Glauben verstanden werden, statt direkt lesbar zu sein.
In der mittelalterlichen magischen und andächtigen Praxis hatte die Handlung der Inschrift selbst Macht. Geordnete Symbole – insbesondere wenn sie symmetrisch angeordnet sind – galten als Mittel, Ordnung über das Chaos zu bringen und Schutz vor Unglück, Krankheit und unsichtbaren Kräften zu bieten. Diese Formeln waren nicht dazu gedacht, laut gelesen zu werden, sondern visuell und symbolisch als ein versiegeltes schützendes System zu wirken.
Der starke archäologische Belag und mineralische Anhaftungen des Anhängers stimmen mit einer langen Lagerung im Boden überein und bestätigen seine Echtheit. Abnutzungsmuster deuten auf eine lange Benutzung hin und stärken seine Rolle als funktionales Talisman statt als dekoratives Schmuckstück.
Vergleichbare beschriftete Amulette sind im mittelalterlichen Europa und im östlichen Mittelmeerraum dokumentiert, oft verbunden mit privater Andacht, persönlichem Schutz und symbolischer Schriftkunde.
Eine Eigentumsurkunde bzw. beschreibende Unterlagen können auf Anfrage digital im PDF-Format bereitgestellt werden, geeignet für Archivierungs- und Sammlungsunterlagen.
Material: Bronze
Epoche: Mittelalter
Abmessungen: ca. 14 mm
Gewicht: 2,39 g
Zustand: Guter antiker Zustand mit stabiler Patina und altersbedingten Gebrauchsspuren
