Ikone - Epiphanie, Taufe des Herrn - handbemalte Ikone - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Epiphanie ist eines der ältesten christlichen Feste.
Im Gregorianischen Kalender ist es der Offenbarung von Jesus Christus, als Gott, bereits in seinem reifen Alter gewidmet.
Dieses Fest hat in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Namen, darunter Kreuzwegtag, Erscheinungstag oder Epiphanie. Die Menschen nennen die Feste der Epiphanie und des Jordanustags gemeinhin 'Voditsi', wegen ihrer Verbindung zum Wasser; an diesem Tag baden oder waschen sich alle, die im Jahr gesund bleiben wollen, im Fluss. Wo Wasser vorhanden ist, führt der örtliche Priester eine ritualisierte Kreuzwerfung durch. Nach dessen Entnahme wird eine feierliche Liturgie namens Große Flut abgehalten. Dabei wird das geweihte Wasser in den Tempeln erneuert, und Gläubige nehmen es mit nach Hause, um sich vor Krankheiten zu schützen und die Seele zu reinigen; es wird das ganze Jahr über aufbewahrt und in schwierigen Zeiten für die Familie verwendet. Am Jordanustag werden drei ritualistische Brote geknetet, wobei das restliche alte geweihte Wasser verwendet wird: eines für das Zuhause, eines für die Gäste, und das dritte wird vor die Haustüren gelegt, zusammen mit einem Weinglas für Passanten. An einem eisernen Gegenstand werden die Buchenholzwristen vom letzten Weihnachten verbrannt, die Asche mit heiligem Wasser bestreut und unter einem Obstbaum oder Rosenbusch vergraben. Mit einer Kerze aus der Kirche wird das Familien-Ikonostase-Licht mit 'neuem' Feuer entzündet. Auch die neuen Weihnachtsbänder werden dort platziert. Der Abend vor Neujahr ist die dritte (und letzte) Weihrauchnacht, die schmal sein muss. Mädchen nehmen ebenfalls auf ihre Weise an diesem Fest teil. Bereits vor Sonnenaufgang gehen sie zum Brunnen oder zu einer lokalen Quelle, um sich 'heiliges' Wasser zu gießen. Sie waschen das Hausikon und ihre Gesichter im Fluss. Aus dem ritualisierten Waschen und Besprengen mit Wasser an Epiphanie stammen die Bräuche, die mit Gießen und Befeuchten aller Namen verbunden sind, unabhängig von der Jahreszeit.
Im Rhodopen-Gebirge gibt es an diesem Tag eine weitere Tradition – die frisch Vermählten (Paare, die im Vorjahr geheiratet haben) ins Wasser zu werfen, um Gesundheit zu fördern. Das Baden erfolgt durch spezielle Personen: 'Huskars' oder 'Brombeeren'. Falls kein Fluss in der Nähe ist, findet die Zeremonie neben einer Quelle statt.
Epiphanie ist eines der ältesten christlichen Feste.
Im Gregorianischen Kalender ist es der Offenbarung von Jesus Christus, als Gott, bereits in seinem reifen Alter gewidmet.
Dieses Fest hat in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Namen, darunter Kreuzwegtag, Erscheinungstag oder Epiphanie. Die Menschen nennen die Feste der Epiphanie und des Jordanustags gemeinhin 'Voditsi', wegen ihrer Verbindung zum Wasser; an diesem Tag baden oder waschen sich alle, die im Jahr gesund bleiben wollen, im Fluss. Wo Wasser vorhanden ist, führt der örtliche Priester eine ritualisierte Kreuzwerfung durch. Nach dessen Entnahme wird eine feierliche Liturgie namens Große Flut abgehalten. Dabei wird das geweihte Wasser in den Tempeln erneuert, und Gläubige nehmen es mit nach Hause, um sich vor Krankheiten zu schützen und die Seele zu reinigen; es wird das ganze Jahr über aufbewahrt und in schwierigen Zeiten für die Familie verwendet. Am Jordanustag werden drei ritualistische Brote geknetet, wobei das restliche alte geweihte Wasser verwendet wird: eines für das Zuhause, eines für die Gäste, und das dritte wird vor die Haustüren gelegt, zusammen mit einem Weinglas für Passanten. An einem eisernen Gegenstand werden die Buchenholzwristen vom letzten Weihnachten verbrannt, die Asche mit heiligem Wasser bestreut und unter einem Obstbaum oder Rosenbusch vergraben. Mit einer Kerze aus der Kirche wird das Familien-Ikonostase-Licht mit 'neuem' Feuer entzündet. Auch die neuen Weihnachtsbänder werden dort platziert. Der Abend vor Neujahr ist die dritte (und letzte) Weihrauchnacht, die schmal sein muss. Mädchen nehmen ebenfalls auf ihre Weise an diesem Fest teil. Bereits vor Sonnenaufgang gehen sie zum Brunnen oder zu einer lokalen Quelle, um sich 'heiliges' Wasser zu gießen. Sie waschen das Hausikon und ihre Gesichter im Fluss. Aus dem ritualisierten Waschen und Besprengen mit Wasser an Epiphanie stammen die Bräuche, die mit Gießen und Befeuchten aller Namen verbunden sind, unabhängig von der Jahreszeit.
Im Rhodopen-Gebirge gibt es an diesem Tag eine weitere Tradition – die frisch Vermählten (Paare, die im Vorjahr geheiratet haben) ins Wasser zu werfen, um Gesundheit zu fördern. Das Baden erfolgt durch spezielle Personen: 'Huskars' oder 'Brombeeren'. Falls kein Fluss in der Nähe ist, findet die Zeremonie neben einer Quelle statt.
