Robert Detheux ( 1932-2010 ) - Le Chat à l’épaule






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Robert Detheux (1932–2010), Le chat à l’épaule, 2008, Bleistiftzeichnung mit weißen Akzenten auf Papier, 45,5 × 30 cm, Originalausgabe, Belgischer Surrealismus, signiert und datiert 2008, guter Zustand und ungerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Werkdatenblatt
* Künstler: Robert Detheux (1932–2010), Belgische Schule
* Titel: Die Katze auf der Schulter
* Datum : 2008
* Maße: 45,5 × 30 cm
* Technik: Zeichnung mit Bleistift, weiße Highlights auf Papier
* Unterschrift und Datum: Unterzeichnet und datiert 2008
Zustand: Gut
Zustand: Das Vorhandensein von Flecken, leichte Unregelmäßigkeiten des Untergrunds und Variationen im Material, die der Technik innewohnen und vollständig in die Komposition integriert sind.
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft.
Versand: Werk flach versendet, sorgfältig geschützt
* Provenienz: Sammlung der Familie des Künstlers
Beschreibung
Aus dem Jahr 2008 stammt Le chat à l’épaule; es gehört zu den letzten Produktionsjahren von Robert Detheux, einer Periode, die durch eine formale Reinheit und einen fragmentarischen Umgang mit der menschlichen Figur gekennzeichnet ist. Das schmale, vertikale Format verstärkt den Eindruck der Zurückgezogenheit und begünstigt eine intime Lektüre des Bildes.
Die Komposition zeigt eine isolierte menschliche Figur, absichtlich unvollständig. Das Gesicht, von feinen weißen Hervorhebungen beleuchtet, erscheint wie eine sensible Oberfläche, fast verhüllt, während der Körper sich teilweise im Hintergrund auflöst. Die Konturen bleiben fragil, manchmal kaum angedeutet, sodass die Materialität des Papiers hervorkommt.
Auf der Schulter der Figur ruht eine Katze, behandelt mit derselben Sparsamkeit grafischer Mittel. Mehr angedeutet als beschrieben wirkt sie als stille Präsenz, zugleich vertraut und symbolisch, die eine diskrete Verbindung zwischen Mensch und Tier herstellt, ohne auf eine explizite Erzählung zurückzugreifen.
Der Hintergrund, durch Reibungen und leichte Überlagerungen bearbeitet, umhüllt das Ganze in eine gedämpfte Atmosphäre. Die dumpfen Töne und die Zurückhaltung der Zeichnung verstärken das Gefühl innerer Ruhe und des Schwebezustands.
Kontext und Interpretation
Dieses Werk reiht sich in die Kontinuität eines innerlich geprägten belgischen Surrealismus ein, in dem die menschliche Figur zu einem Ort mentaler Projektion wird, statt Gegenstand der Beschreibung zu sein. Bei Robert Detheux ist das Tier niemals beiläufig: Es fungiert als stille Erweiterung der Figur, als eine kooperative Gegenwart oder als ein innerer Anteil des Seins.
Die grafische Zurückhaltung, der maßvolle Umgang mit dem Weißraum und die Fragmentierung des Körpers zeugen von einer spät entwickelten Beherrschung, die auf das Wesentliche ausgerichtet ist. Die Figur wird nicht mehr als Körper betont, sondern als Spur, Zustand oder Erscheinung.
Hinweis zum Künstler
Geboren 1932 in Brüssel entwickelt Robert Detheux ein überwiegend grafisches Œuvre, geprägt von einer großen formalen Kohärenz und einer tiefen Innerlichkeit. Sein Werk erforscht die Grenzen der Figur, zwischen Präsenz und Auslöschung, in einer persönlichen Linie des belgischen Surrealismus der Nachkriegszeit. Er verstarb im Jahr 2010 und hinterlässt ein seltenes, anspruchsvolles Werk von großer Einheit.
Werkdatenblatt
* Künstler: Robert Detheux (1932–2010), Belgische Schule
* Titel: Die Katze auf der Schulter
* Datum : 2008
* Maße: 45,5 × 30 cm
* Technik: Zeichnung mit Bleistift, weiße Highlights auf Papier
* Unterschrift und Datum: Unterzeichnet und datiert 2008
Zustand: Gut
Zustand: Das Vorhandensein von Flecken, leichte Unregelmäßigkeiten des Untergrunds und Variationen im Material, die der Technik innewohnen und vollständig in die Komposition integriert sind.
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft.
Versand: Werk flach versendet, sorgfältig geschützt
* Provenienz: Sammlung der Familie des Künstlers
Beschreibung
Aus dem Jahr 2008 stammt Le chat à l’épaule; es gehört zu den letzten Produktionsjahren von Robert Detheux, einer Periode, die durch eine formale Reinheit und einen fragmentarischen Umgang mit der menschlichen Figur gekennzeichnet ist. Das schmale, vertikale Format verstärkt den Eindruck der Zurückgezogenheit und begünstigt eine intime Lektüre des Bildes.
Die Komposition zeigt eine isolierte menschliche Figur, absichtlich unvollständig. Das Gesicht, von feinen weißen Hervorhebungen beleuchtet, erscheint wie eine sensible Oberfläche, fast verhüllt, während der Körper sich teilweise im Hintergrund auflöst. Die Konturen bleiben fragil, manchmal kaum angedeutet, sodass die Materialität des Papiers hervorkommt.
Auf der Schulter der Figur ruht eine Katze, behandelt mit derselben Sparsamkeit grafischer Mittel. Mehr angedeutet als beschrieben wirkt sie als stille Präsenz, zugleich vertraut und symbolisch, die eine diskrete Verbindung zwischen Mensch und Tier herstellt, ohne auf eine explizite Erzählung zurückzugreifen.
Der Hintergrund, durch Reibungen und leichte Überlagerungen bearbeitet, umhüllt das Ganze in eine gedämpfte Atmosphäre. Die dumpfen Töne und die Zurückhaltung der Zeichnung verstärken das Gefühl innerer Ruhe und des Schwebezustands.
Kontext und Interpretation
Dieses Werk reiht sich in die Kontinuität eines innerlich geprägten belgischen Surrealismus ein, in dem die menschliche Figur zu einem Ort mentaler Projektion wird, statt Gegenstand der Beschreibung zu sein. Bei Robert Detheux ist das Tier niemals beiläufig: Es fungiert als stille Erweiterung der Figur, als eine kooperative Gegenwart oder als ein innerer Anteil des Seins.
Die grafische Zurückhaltung, der maßvolle Umgang mit dem Weißraum und die Fragmentierung des Körpers zeugen von einer spät entwickelten Beherrschung, die auf das Wesentliche ausgerichtet ist. Die Figur wird nicht mehr als Körper betont, sondern als Spur, Zustand oder Erscheinung.
Hinweis zum Künstler
Geboren 1932 in Brüssel entwickelt Robert Detheux ein überwiegend grafisches Œuvre, geprägt von einer großen formalen Kohärenz und einer tiefen Innerlichkeit. Sein Werk erforscht die Grenzen der Figur, zwischen Präsenz und Auslöschung, in einer persönlichen Linie des belgischen Surrealismus der Nachkriegszeit. Er verstarb im Jahr 2010 und hinterlässt ein seltenes, anspruchsvolles Werk von großer Einheit.
