Ercolani - Eroine della Solitudine - 1664






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Ercolani, Autor und Illustrator von Eroine della Solitudine, eine illustrierte Ausgabe von 1664 in Italienisch, Pergamentbindung, 804 Seiten, Verlag in Venedig durch die Erben Francesco Babas.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gegen die Freiheit der Frauen: Stille und Askese, zwischen Genüssen und Wunden
Dieses Werk ist ziemlich umstritten. Obwohl Ercolani behauptet, den Frauen großen Respekt entgegenzubringen, ist seine Haltung eine, in der die besten weiblichen Qualitäten Keuschheit, Schweigen, Absonderung und Erlösung sind.
Ercolani verurteilt die weibliche Sexualität und versucht zu zeigen, welcher der angemessene Weg der Buße durch Isolation und Einsamkeit ist. (Heller)
Werk von Girolamo Ercolani, das den 'Heldinnen' der heiligen Einsamkeit gewidmet ist, das heißt den zurückgezogen lebenden, bußfertigen und kontemplativen Frauengestalten, die als Modelle geistlicher Disziplin vorgeschlagen werden. Es ist ein typisch venezianisches Buch, sowohl in seiner verlegerischen Anlage als auch im figuralen Geschmack: Das geätzte Frontispiz ist eine rhetorische Maschine, die die Askese in ein Bild verwandelt und die Tugend in ein Theater aus Kartuschen, Putti und Symbolen einrahmt. Das biblische Motto am Anfang (Jesaja) legitimiert die Einsamkeit als 'hortus Domini', Garten, getrennt und geschützt: Die Klausur wird zur moralischen Landschaft und zugleich zu einem Mittel der Kontrolle sowie der Andachtspropaganda.
Marktwert
Für die venezianischen Ausgaben des siebzehnten Jahrhunderts von Ercolani (insbesondere jene bei den Erben von Francesco Baba) ist der Markt konkret, aber selektiv: Der Wert steigt, wenn das Exemplar den eingravierten Frontispiz und gegebenenfalls Tafeln vollständig enthält und wenn das Papier frisch ist. Ungefähr: 800–900 Euro pro gutes und komplettes Exemplar.
Physische Beschreibung und Zustand
Zeitgenössischer Einband aus Pergament in voller Pergamentausführung, mit Gebrauchsspuren, deutliche Fehlstellen am Rücken. Frontispiz aus Kupferstich mit großer Dornengirlande, die den Titel umgibt (offene Metapher von Aszese und Buße), seitliche Putten, oben das Wappen, allegorische Figuren unten sitzend. Exemplar mit Gebrauchsspuren und kleinen Randdefekten, entsprechend der Benutzung. Bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Imperfektionen vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Teil Zwei vollständig vorhanden. S. (2); 16nn. 775; 18nn. (2). mit 16 ganzseitigen Kupferstichtafeln. Frontispize im eingerahmten Rahmen graviert, Testatine und Kapitlettre (Initialen) holzschnittartig gedruckt.
Voller Titel und Autor
Die Heldinnen der heiligen Einsamkeit del Prè Maestro Girolamo Ercolani Padovano de Predicatori. Teil Zwei.
In Venedig, für die H.H. von Fran.co Baba (Erben von Francesco Baba), 1664.
Ercolani Girolamo
Kontext und Bedeutung
Die stärkste Erfindung ist ikonografisch: die Dornenkrone, die den Text umgibt, ist kein bloßer Schmuck, sondern ein Programm. Die weibliche Heiligkeit wird als Sieg durch kontrollierte Wunde und Disziplin präsentiert, nicht als unkontrollierte Ekstase. Venedig, editorische Hauptstadt, verstärkt diese Botschaft, indem es sie zu einem Objekt macht: Die Titelseite funktioniert wie ein Emblem, fast wie eine moralische Medaille. Aus einer symbolischen Perspektive ist der Dorn die Grenze: Er trennt den inneren Garten vom Lärm der Welt, und zugleich signalisiert er, dass der Zugang zur 'Delizia' der Einsamkeit seinen Preis hat, ein Verzichtsvertrag.
Biografie des Autors
Girolamo Ercolani (Dominikaner, wie „Padovano de Predicatori“ bezeichnet) wirkt als Sammler und moralischer Erzähler: Er schafft eine Galerie exemplarischer Lebensgeschichten von Frauen, die der religiösen Pädagogik des Seicento dient. Sein Verlagserfolg wird durch die Verbreitung in mehreren Städten belegt und durch das moderne historiografische Interesse an diesen Texten als Instrumente der Bildung und spirituellen Kontrolle bestätigt.
druckgeschichte und verbreitung
Diese venezianische Ausgabe von 1664 bei den Erben Francesco Babas ist gut in Verzeichnissen und bibliografischen Spuren dokumentiert; außerdem existiert eine vollständige Digitalisierung des Zweiten Teils (Provenienz BNCF), die für punktgenaue Abgleiche bei Aufbau und Seitenzählung nützlich ist.
Bibliographie und Referenzen
Repertorien und Kataloge (mit überprüfbaren Hinweisen)
Cormundus, Bibliografia 1651–1699: verzeichnet die Ausgabe „In Venezia, per li h.h. di Fran.co Baba, 1664“ für Le eroine della solitudine sacra, Teil II.
Internet Archive (Google Books-Kopie, BNCF): Aufzeichnung des zweiten Teils, Venedig, für die h.h. von Franco Baba, 1664 (Google-ID 7GOKivkpZy4C).
Google Books: Eintrag zum Zweiten Teil, Venedig, für die Erben von Francesco Baba, 1664; Vorhandensein von Metadaten, die nützlich für den Vergleich zwischen Exemplarien sind.
Sekundärliteratur: punktgenaues Zitat aus „Le eroine della solitudine sacra. Parte seconda, Venezia… 1664“ mit Bezug auf den Seitenbereich (S. 583–693), der eine umfangreiche Gliederung des Bandes bestätigt.
Verzeichnisse und Studien zur Verlagstätigkeit: Erwähnungen des Werks und Verweise auf SBN/EVS für weitere verwandte Ausgaben.
ICCU / OPAC SBN: vorhanden (notwendig, hier die Kollationsdaten und die genaue beschreibende Zeichenfolge der jeweiligen Ausgabe von 1664 ohne Abstriche zu extrahieren und hier wiederzugeben).
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerGegen die Freiheit der Frauen: Stille und Askese, zwischen Genüssen und Wunden
Dieses Werk ist ziemlich umstritten. Obwohl Ercolani behauptet, den Frauen großen Respekt entgegenzubringen, ist seine Haltung eine, in der die besten weiblichen Qualitäten Keuschheit, Schweigen, Absonderung und Erlösung sind.
Ercolani verurteilt die weibliche Sexualität und versucht zu zeigen, welcher der angemessene Weg der Buße durch Isolation und Einsamkeit ist. (Heller)
Werk von Girolamo Ercolani, das den 'Heldinnen' der heiligen Einsamkeit gewidmet ist, das heißt den zurückgezogen lebenden, bußfertigen und kontemplativen Frauengestalten, die als Modelle geistlicher Disziplin vorgeschlagen werden. Es ist ein typisch venezianisches Buch, sowohl in seiner verlegerischen Anlage als auch im figuralen Geschmack: Das geätzte Frontispiz ist eine rhetorische Maschine, die die Askese in ein Bild verwandelt und die Tugend in ein Theater aus Kartuschen, Putti und Symbolen einrahmt. Das biblische Motto am Anfang (Jesaja) legitimiert die Einsamkeit als 'hortus Domini', Garten, getrennt und geschützt: Die Klausur wird zur moralischen Landschaft und zugleich zu einem Mittel der Kontrolle sowie der Andachtspropaganda.
Marktwert
Für die venezianischen Ausgaben des siebzehnten Jahrhunderts von Ercolani (insbesondere jene bei den Erben von Francesco Baba) ist der Markt konkret, aber selektiv: Der Wert steigt, wenn das Exemplar den eingravierten Frontispiz und gegebenenfalls Tafeln vollständig enthält und wenn das Papier frisch ist. Ungefähr: 800–900 Euro pro gutes und komplettes Exemplar.
Physische Beschreibung und Zustand
Zeitgenössischer Einband aus Pergament in voller Pergamentausführung, mit Gebrauchsspuren, deutliche Fehlstellen am Rücken. Frontispiz aus Kupferstich mit großer Dornengirlande, die den Titel umgibt (offene Metapher von Aszese und Buße), seitliche Putten, oben das Wappen, allegorische Figuren unten sitzend. Exemplar mit Gebrauchsspuren und kleinen Randdefekten, entsprechend der Benutzung. Bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Imperfektionen vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Teil Zwei vollständig vorhanden. S. (2); 16nn. 775; 18nn. (2). mit 16 ganzseitigen Kupferstichtafeln. Frontispize im eingerahmten Rahmen graviert, Testatine und Kapitlettre (Initialen) holzschnittartig gedruckt.
Voller Titel und Autor
Die Heldinnen der heiligen Einsamkeit del Prè Maestro Girolamo Ercolani Padovano de Predicatori. Teil Zwei.
In Venedig, für die H.H. von Fran.co Baba (Erben von Francesco Baba), 1664.
Ercolani Girolamo
Kontext und Bedeutung
Die stärkste Erfindung ist ikonografisch: die Dornenkrone, die den Text umgibt, ist kein bloßer Schmuck, sondern ein Programm. Die weibliche Heiligkeit wird als Sieg durch kontrollierte Wunde und Disziplin präsentiert, nicht als unkontrollierte Ekstase. Venedig, editorische Hauptstadt, verstärkt diese Botschaft, indem es sie zu einem Objekt macht: Die Titelseite funktioniert wie ein Emblem, fast wie eine moralische Medaille. Aus einer symbolischen Perspektive ist der Dorn die Grenze: Er trennt den inneren Garten vom Lärm der Welt, und zugleich signalisiert er, dass der Zugang zur 'Delizia' der Einsamkeit seinen Preis hat, ein Verzichtsvertrag.
Biografie des Autors
Girolamo Ercolani (Dominikaner, wie „Padovano de Predicatori“ bezeichnet) wirkt als Sammler und moralischer Erzähler: Er schafft eine Galerie exemplarischer Lebensgeschichten von Frauen, die der religiösen Pädagogik des Seicento dient. Sein Verlagserfolg wird durch die Verbreitung in mehreren Städten belegt und durch das moderne historiografische Interesse an diesen Texten als Instrumente der Bildung und spirituellen Kontrolle bestätigt.
druckgeschichte und verbreitung
Diese venezianische Ausgabe von 1664 bei den Erben Francesco Babas ist gut in Verzeichnissen und bibliografischen Spuren dokumentiert; außerdem existiert eine vollständige Digitalisierung des Zweiten Teils (Provenienz BNCF), die für punktgenaue Abgleiche bei Aufbau und Seitenzählung nützlich ist.
Bibliographie und Referenzen
Repertorien und Kataloge (mit überprüfbaren Hinweisen)
Cormundus, Bibliografia 1651–1699: verzeichnet die Ausgabe „In Venezia, per li h.h. di Fran.co Baba, 1664“ für Le eroine della solitudine sacra, Teil II.
Internet Archive (Google Books-Kopie, BNCF): Aufzeichnung des zweiten Teils, Venedig, für die h.h. von Franco Baba, 1664 (Google-ID 7GOKivkpZy4C).
Google Books: Eintrag zum Zweiten Teil, Venedig, für die Erben von Francesco Baba, 1664; Vorhandensein von Metadaten, die nützlich für den Vergleich zwischen Exemplarien sind.
Sekundärliteratur: punktgenaues Zitat aus „Le eroine della solitudine sacra. Parte seconda, Venezia… 1664“ mit Bezug auf den Seitenbereich (S. 583–693), der eine umfangreiche Gliederung des Bandes bestätigt.
Verzeichnisse und Studien zur Verlagstätigkeit: Erwähnungen des Werks und Verweise auf SBN/EVS für weitere verwandte Ausgaben.
ICCU / OPAC SBN: vorhanden (notwendig, hier die Kollationsdaten und die genaue beschreibende Zeichenfolge der jeweiligen Ausgabe von 1664 ohne Abstriche zu extrahieren und hier wiederzugeben).
