Niederlande, Kampen Leeuwendaalder 1649






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Löwenstater aus Kampen, Niederlande, aus Silber, Gewicht 26,68 g, Durchmesser 42 mm, nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Overijssel – Stadt Kampen
Leeuwendaalder, 1648
Löwendalder geprägt 1648 in Kampen, unter Münzmeister Jan Jellen, erkennbar am Münzmeisterzeichen: Lilie. Eine charakteristische provinzialsilberne Handelsmünze aus dem späten 17. Jahrhundert.
Spezifikationen
Material: Silber
• Gewicht: 26,68 Gramm
• Durchmesser: 42 mm
Historische Bedeutung
Der Löwentaler (Lion Dollar) war eine der einflussreichsten Silber-Handelsmünzen der Welt. Die Münze zirkulierte nicht nur in Europa, sondern auch in großem Umfang im Nahen Osten, im Niederländisch-Ostindien und in der niederländischen Kolonie Nieuw-Nederland (dem späteren New York). Darüber hinaus war der Löwentaler in den englischen Kolonien in Nordamerika im 17. und frühen 18. Jahrhundert weit verbreitet.
Durch intensiven Gebrauch waren viele Exemplare im Umlauf stark abgenutzt, sodass das Design manchmal kaum erkennbar war. Aus diesem Grund wurden sie in den englischen Kolonien auch als “dog dollars” bezeichnet. Der Löwendaalder erlebte eine deutlich größere und länger anhaltende Verbreitung als andere niederländische Silbergeldmünzen wie der Ducat oder der Reichstaler.
Dokumente aus Maryland (1701 und 1708) erwähnen den Löwentaler als die wichtigste zirkulierende Münze. Auch in New York, Pennsylvania, New Jersey und Virginia war die Münze allgemein akzeptiert. In bekannten Funden, darunter das Wrack der H.M.S. Feversham (1711) und der Schatzfund von Castine, Maine (1704), wurden mehrere Löwentaler aufgefunden.
Nach 1713 wurde die Produktion eingestellt; im 18. Jahrhundert wurde der Löwenthaler im Nahen Osten weitgehend durch den österreichischen Thaler verdrängt, während in Nordamerika der spanische Silberdollar zur dominierenden Handelsmünze wurde.
Referenzen
Delmonte 862 | Verkade 163.3 | HNPM 29 | CNM 2.30.37 | Davenport 4879
Conditie
Sehr attraktives Exemplar, das deutliche Hauptmerkmale bewahrt.
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Overijssel – Stadt Kampen
Leeuwendaalder, 1648
Löwendalder geprägt 1648 in Kampen, unter Münzmeister Jan Jellen, erkennbar am Münzmeisterzeichen: Lilie. Eine charakteristische provinzialsilberne Handelsmünze aus dem späten 17. Jahrhundert.
Spezifikationen
Material: Silber
• Gewicht: 26,68 Gramm
• Durchmesser: 42 mm
Historische Bedeutung
Der Löwentaler (Lion Dollar) war eine der einflussreichsten Silber-Handelsmünzen der Welt. Die Münze zirkulierte nicht nur in Europa, sondern auch in großem Umfang im Nahen Osten, im Niederländisch-Ostindien und in der niederländischen Kolonie Nieuw-Nederland (dem späteren New York). Darüber hinaus war der Löwentaler in den englischen Kolonien in Nordamerika im 17. und frühen 18. Jahrhundert weit verbreitet.
Durch intensiven Gebrauch waren viele Exemplare im Umlauf stark abgenutzt, sodass das Design manchmal kaum erkennbar war. Aus diesem Grund wurden sie in den englischen Kolonien auch als “dog dollars” bezeichnet. Der Löwendaalder erlebte eine deutlich größere und länger anhaltende Verbreitung als andere niederländische Silbergeldmünzen wie der Ducat oder der Reichstaler.
Dokumente aus Maryland (1701 und 1708) erwähnen den Löwentaler als die wichtigste zirkulierende Münze. Auch in New York, Pennsylvania, New Jersey und Virginia war die Münze allgemein akzeptiert. In bekannten Funden, darunter das Wrack der H.M.S. Feversham (1711) und der Schatzfund von Castine, Maine (1704), wurden mehrere Löwentaler aufgefunden.
Nach 1713 wurde die Produktion eingestellt; im 18. Jahrhundert wurde der Löwenthaler im Nahen Osten weitgehend durch den österreichischen Thaler verdrängt, während in Nordamerika der spanische Silberdollar zur dominierenden Handelsmünze wurde.
Referenzen
Delmonte 862 | Verkade 163.3 | HNPM 29 | CNM 2.30.37 | Davenport 4879
Conditie
Sehr attraktives Exemplar, das deutliche Hauptmerkmale bewahrt.
