Andrea Pozzo - Perspective - 1725





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwischen göttlicher Vision und himmlischen Geometrien: Die geheime Sprache der barocken Perspektive
Im Folioband, illustriert, prächtig gedruckt, vereint dieses berühmte Traktat der szenografischen Perspektive Kunst, Wissenschaft und barocke Spiritualität in einem Werk, das Malerei und Architektur der Illusion revolutioniert hat. Die belgische Ausgabe von 1725, basierend auf der Anpassung von Boxbarth, bewahrt die Großartigkeit der visuellen Anlage, die von Andrea Pozzo entworfen wurde, unversehrt und repräsentiert eines der faszinierendsten Zeugnisse jesuitischer Kunst.
Marktwert
Vollständige Exemplare beider Seiten in gutem Zustand und mit allen Tafeln sind heute auf dem Antiquitätenmarkt für 3.500 bis 4.500 Euro erhältlich. Besonders gut erhaltene Exemplare in zeitgenössischen oder aufwendig restaurierten Einbänden, insbesondere solche mit bedeutender Provenienz, können über 5.000 Euro kosten.
Physische Beschreibung und Zustand
In Folio – 214 Tafeln in zwei Bänden – Teil 1) Titel (2 S.), Tafel (2 S.), Hinweis (2 S.), Beschreibung (von 100 Tafeln auf 110 S.). Teil 2) Titel (II S.), Einführung (3 S.), Beschreibungen (von 114 Tafeln auf 91 S.), Anweisungen (9 S.), Tafel (5 S.). - Alle Texte in Französisch und Niederländisch, gegenüberliegend gedruckt (Vierblatt-Querformat), bzw. der französische Text unter dem niederländischen.
Zwei Bände. Halbledereinband mit goldgeprägtem Titel auf dem Buchrücken. Text in Französisch und Deutsch. Mit zahlreichen ganzseitigen Kupferstichillustrationen, die architektonische und landschaftliche Beispiele für Täuschungsperspektiven zeigen; einige Flecken und Verschmutzungen. Viele antike Bücher weisen aufgrund ihrer jahrhundertealten Geschichte Gebrauchsspuren auf, die nicht immer in der Beschreibung erwähnt werden. Das Werk ist in gutem Zustand.
Voller Titel und Autor
Erster und Zweiter Teil der Perspektive der Maler und Bau-Meister … in Druck gesetzt zu Rom durch Bruder Andreas Pozzo S.J. in der italienischen und lateinischen Sprache. Und 1708 in eine kleinere Form gesetzt in lateinischer und hochdeutscher Sprache, durch Johannes Boxbarth … Première et Deuxième Partie de la Perspective des Peintres et Architectes, erstmals erfunden, gezeichnet & gedruckt in Rom von Bruder André Pozzo … Und das Jahr 1708 in eine kleinere Form in Lateinisch und Deutsch von Jean Boxbarth …
Brüssel, François Serstevens, 1725.
Pozzo, Andreas & J. Boxbarth
Kontext und Bedeutung
Der Traktat von Andrea Pozzo, Jesuit und Barockmaler (1642–1709), gehört zu den absoluten Meisterwerken der kunsttheoretischen Schriften des Seicento. Die „Perspectiva pictorum et architectorum“, erstmals in Rom zwischen 1693 und 1700 veröffentlicht, ist ein technisch-spirituelles Handbuch zur Verwendung der Perspektive in der Malerei, vor allem in der ornamentalen Architektur und der illusionistischen Quadratur. Die vorliegende Ausgabe von 1725 ist eine Überarbeitung von Johannes Boxbarth in Augsburg, veröffentlicht in Brüssel von François Serstevens, die die ikonografische Großartigkeit des Originals bewahrt, dabei aber das Format anpasst. Das Werk war eine grundlegende Referenz für Generationen von Künstlern in ganz Europa und trug dazu bei, den illusionistischen Stil der jesuitischen Dekoration in Kirchen, Palästen und Theatern zu verbreiten. Es ist zugleich technisches Handbuch und symbolische Reise: Die Perspektive wird zum Werkzeug, um den Blick des Menschen auf das Göttliche zu lenken, in einem Weg der Offenbarung und des Staunens.
Kurze Biografie des Autors
Andrea Pozzo wurde 1642 in Trient geboren und starb 1709 in Wien. Maler, Architekt und jesuitischer Theoretiker, war einer der führenden Vertreter der Barockkunst und berühmt für seine illusionistischen Fresken wie die Decke des Sant’Ignazio in Rom. Sein Werk vereint geometrische Strenge, szenische Erfindung und theologische Tiefe und wurde zum Vorbild für die religiöse Malerei in der Perspektivmalerei. Johannes Boxbarth, Kupferstecher und Drucker, der in Augsburg tätig war, betreute die deutsch-lateinische Neuedition im verkleinerten Format im Jahr 1708.
druckgeschichte und verbreitung
Die erste Ausgabe des Werks wurde in Rom von Barbiellini zwischen 1693 und 1700 in Latein und Italienisch veröffentlicht. Nach dem europäischen Erfolg betreute Johann Boxbarth eine Bearbeitung in Latein und Deutsch, die 1708 in Augsburg veröffentlicht wurde. Die vorliegende Ausgabe, die 1725 in Brüssel von François Serstevens gedruckt wurde, knüpft an das ikonografische Projekt von Pozzo an, übersetzt es auch ins Französische und präsentiert es in einer prunkvollen grafischen Ausstattung.
Bibliographie und Referenzen
Cicognara, 814
Berlin Kat. 4720
Fowler 245
Millard, Italienische Bücher, Nr. 121
Thieme-Becker, XXVII, pp. 268–270
Sommervogel, Bibliothek der Gesellschaft Jesu, VI, Sp. 1965
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerZwischen göttlicher Vision und himmlischen Geometrien: Die geheime Sprache der barocken Perspektive
Im Folioband, illustriert, prächtig gedruckt, vereint dieses berühmte Traktat der szenografischen Perspektive Kunst, Wissenschaft und barocke Spiritualität in einem Werk, das Malerei und Architektur der Illusion revolutioniert hat. Die belgische Ausgabe von 1725, basierend auf der Anpassung von Boxbarth, bewahrt die Großartigkeit der visuellen Anlage, die von Andrea Pozzo entworfen wurde, unversehrt und repräsentiert eines der faszinierendsten Zeugnisse jesuitischer Kunst.
Marktwert
Vollständige Exemplare beider Seiten in gutem Zustand und mit allen Tafeln sind heute auf dem Antiquitätenmarkt für 3.500 bis 4.500 Euro erhältlich. Besonders gut erhaltene Exemplare in zeitgenössischen oder aufwendig restaurierten Einbänden, insbesondere solche mit bedeutender Provenienz, können über 5.000 Euro kosten.
Physische Beschreibung und Zustand
In Folio – 214 Tafeln in zwei Bänden – Teil 1) Titel (2 S.), Tafel (2 S.), Hinweis (2 S.), Beschreibung (von 100 Tafeln auf 110 S.). Teil 2) Titel (II S.), Einführung (3 S.), Beschreibungen (von 114 Tafeln auf 91 S.), Anweisungen (9 S.), Tafel (5 S.). - Alle Texte in Französisch und Niederländisch, gegenüberliegend gedruckt (Vierblatt-Querformat), bzw. der französische Text unter dem niederländischen.
Zwei Bände. Halbledereinband mit goldgeprägtem Titel auf dem Buchrücken. Text in Französisch und Deutsch. Mit zahlreichen ganzseitigen Kupferstichillustrationen, die architektonische und landschaftliche Beispiele für Täuschungsperspektiven zeigen; einige Flecken und Verschmutzungen. Viele antike Bücher weisen aufgrund ihrer jahrhundertealten Geschichte Gebrauchsspuren auf, die nicht immer in der Beschreibung erwähnt werden. Das Werk ist in gutem Zustand.
Voller Titel und Autor
Erster und Zweiter Teil der Perspektive der Maler und Bau-Meister … in Druck gesetzt zu Rom durch Bruder Andreas Pozzo S.J. in der italienischen und lateinischen Sprache. Und 1708 in eine kleinere Form gesetzt in lateinischer und hochdeutscher Sprache, durch Johannes Boxbarth … Première et Deuxième Partie de la Perspective des Peintres et Architectes, erstmals erfunden, gezeichnet & gedruckt in Rom von Bruder André Pozzo … Und das Jahr 1708 in eine kleinere Form in Lateinisch und Deutsch von Jean Boxbarth …
Brüssel, François Serstevens, 1725.
Pozzo, Andreas & J. Boxbarth
Kontext und Bedeutung
Der Traktat von Andrea Pozzo, Jesuit und Barockmaler (1642–1709), gehört zu den absoluten Meisterwerken der kunsttheoretischen Schriften des Seicento. Die „Perspectiva pictorum et architectorum“, erstmals in Rom zwischen 1693 und 1700 veröffentlicht, ist ein technisch-spirituelles Handbuch zur Verwendung der Perspektive in der Malerei, vor allem in der ornamentalen Architektur und der illusionistischen Quadratur. Die vorliegende Ausgabe von 1725 ist eine Überarbeitung von Johannes Boxbarth in Augsburg, veröffentlicht in Brüssel von François Serstevens, die die ikonografische Großartigkeit des Originals bewahrt, dabei aber das Format anpasst. Das Werk war eine grundlegende Referenz für Generationen von Künstlern in ganz Europa und trug dazu bei, den illusionistischen Stil der jesuitischen Dekoration in Kirchen, Palästen und Theatern zu verbreiten. Es ist zugleich technisches Handbuch und symbolische Reise: Die Perspektive wird zum Werkzeug, um den Blick des Menschen auf das Göttliche zu lenken, in einem Weg der Offenbarung und des Staunens.
Kurze Biografie des Autors
Andrea Pozzo wurde 1642 in Trient geboren und starb 1709 in Wien. Maler, Architekt und jesuitischer Theoretiker, war einer der führenden Vertreter der Barockkunst und berühmt für seine illusionistischen Fresken wie die Decke des Sant’Ignazio in Rom. Sein Werk vereint geometrische Strenge, szenische Erfindung und theologische Tiefe und wurde zum Vorbild für die religiöse Malerei in der Perspektivmalerei. Johannes Boxbarth, Kupferstecher und Drucker, der in Augsburg tätig war, betreute die deutsch-lateinische Neuedition im verkleinerten Format im Jahr 1708.
druckgeschichte und verbreitung
Die erste Ausgabe des Werks wurde in Rom von Barbiellini zwischen 1693 und 1700 in Latein und Italienisch veröffentlicht. Nach dem europäischen Erfolg betreute Johann Boxbarth eine Bearbeitung in Latein und Deutsch, die 1708 in Augsburg veröffentlicht wurde. Die vorliegende Ausgabe, die 1725 in Brüssel von François Serstevens gedruckt wurde, knüpft an das ikonografische Projekt von Pozzo an, übersetzt es auch ins Französische und präsentiert es in einer prunkvollen grafischen Ausstattung.
Bibliographie und Referenzen
Cicognara, 814
Berlin Kat. 4720
Fowler 245
Millard, Italienische Bücher, Nr. 121
Thieme-Becker, XXVII, pp. 268–270
Sommervogel, Bibliothek der Gesellschaft Jesu, VI, Sp. 1965
