AA.VV. - Manoscritto Devozionale e Liturgico Ge‘ez - 1750





Zu den Favoriten hinzufügen, um bei Auktionsbeginn benachrichtigt zu werden.

Spezialistin für alte Bücher, spezialisiert auf theologische Streitigkeiten seit 1999.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 125387 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ETHIOPISCHES HANDSCHRIFT: ILLUSTRIERT AUF PARCHMENT IN GE'EZ, DIE SPRACHE DES PARADIESSES
Altes äthiopisches Manuskript in der Ge'ez-Sprache.
Es präsentiert sich als ein authentisches Gebrauchsbuch, konzipiert, um die tägliche Praxis des Gebets eher zu begleiten als die formale Aufbewahrung. Das kleine Format, das dicke und unregelmäßige Pergament, die sichtbare Naht und die starke Abnutzung des Papiers deuten auf eine lange funktionsfähige Lebensdauer hin, vermutlich im klösterlichen oder priesterlichen Umfeld. Die kompakte Schrift, gegliedert durch rubrizierte rote Kapitelüberschriften und Zeichen der Textgliederung, deutet auf einen liturgischen oder para-liturgischen Text hin, der zum Vorlesen und Auswendiglernen bestimmt ist. Hier liegt der Wert des Buches weniger in seiner materiellen Unversehrtheit als in der Schichtung der Spuren, die durch die Benutzung hinterlassen wurden: Falten, Verfärbungen, empirische Restaurierungen und Flecken sind integraler Bestandteil seiner historischen Identität.
Marktwert
Die kleinformatigen äthiopischen Handschriften in Ge‘ez, insbesondere diejenigen mit originaler oder antiker Bindung und mit deutlich sichtbaren Gebrauchsspuren, stehen heute im internationalen Markt vor wachsendem Interesse. Der Wert hängt nicht von der formellen „Schönheit“ ab, sondern von der Authentizität, der strukturellen Kohärenz und der Lesbarkeit des Textes. Exemplare wie dieses, eindeutig nicht modernisiert und nicht rekonstruiert, werden von Sammlern äthiopischer Handschriften und von Institutionen, die sich für die Geschichte des orientalischen Christentums interessieren, besonders geschätzt und bewegen sich zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
Physische Beschreibung und Zustand
Manuskript auf Pergament, kleines Format. Traditioneller äthiopischer Einband mit sichtbarem Nahtstich und durchgehenden Bünden. Text in eine Spalte gesetzt in der Ge'ez-Schrift, mit Rubrizierung in Rot für Incipit, Abschnitte und liturgische Verweise. Braunierte Blätter, mit Tönungen, Flecken, Falten, Abrasionen und alten Restaurierungen; unregelmäßige, wellige Ränder. Bei alten Büchern mit jahrhundertealter Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. 46.
Voller Titel und Autor
Andachts- und liturgische Handschrift in der Ge'ez-Sprache.
Äthiopien, 19. Jahrhundert.
AA.VV.
Kontext und Bedeutung
Die äthiopische Buchkultur zeichnet sich durch eine außerordentliche materielle und formale Kontinuität aus. Auch in späteren Epochen bleibt das Buch handschriftlich, aufgebaut nach alten Mustern und als funktionales, nicht monumentales Objekt gedacht. Handschriften wie diese wurden oft mit sich geführt, täglich gelesen, manchmal als apotropäische Objekte oder zum spirituellen Schutz verwendet. Der Text ist nicht vom Träger trennbar: das verbrauchte Pergament, die sichtbare Naht und die empirischen Reparaturen erzählen eine Geschichte gelebter religiöser Praxis, nicht eine bloße textliche Übertragung.
Biografie des Autors
Nicht anwendbar. Die Texte in Ge'ez sind das Ergebnis einer langen kollektiven Tradition, die biblische, patristische und lokale Quellen miteinander verwebt und innerhalb der äthiopisch-orthodoxen Kirche überliefert wird.
druckgeschichte und verbreitung
Ganz handschriftlich, vermutlich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Buchproduktion in Äthiopien blieb bis zur Gegenwart überwiegend manuell. Die Verbreitung dieser Bände erfolgte im kirchlichen, klösterlichen und familiären Bereich, oft außerhalb offizieller oder bibliothekarischer Kreisläufe.
Bibliographie und Referenzen
British Library, Äthiopische Manuskripte-Sammlung
Vatikanische Bibliothek, äthiopische Manuskripte
S. Uhlig, äthiopische Manuskripte
E. Ullendorff, Die Äthiopier
Beschreibende Kataloge von Ge'ez-Manuskripten der führenden europäischen Bibliotheken.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerETHIOPISCHES HANDSCHRIFT: ILLUSTRIERT AUF PARCHMENT IN GE'EZ, DIE SPRACHE DES PARADIESSES
Altes äthiopisches Manuskript in der Ge'ez-Sprache.
Es präsentiert sich als ein authentisches Gebrauchsbuch, konzipiert, um die tägliche Praxis des Gebets eher zu begleiten als die formale Aufbewahrung. Das kleine Format, das dicke und unregelmäßige Pergament, die sichtbare Naht und die starke Abnutzung des Papiers deuten auf eine lange funktionsfähige Lebensdauer hin, vermutlich im klösterlichen oder priesterlichen Umfeld. Die kompakte Schrift, gegliedert durch rubrizierte rote Kapitelüberschriften und Zeichen der Textgliederung, deutet auf einen liturgischen oder para-liturgischen Text hin, der zum Vorlesen und Auswendiglernen bestimmt ist. Hier liegt der Wert des Buches weniger in seiner materiellen Unversehrtheit als in der Schichtung der Spuren, die durch die Benutzung hinterlassen wurden: Falten, Verfärbungen, empirische Restaurierungen und Flecken sind integraler Bestandteil seiner historischen Identität.
Marktwert
Die kleinformatigen äthiopischen Handschriften in Ge‘ez, insbesondere diejenigen mit originaler oder antiker Bindung und mit deutlich sichtbaren Gebrauchsspuren, stehen heute im internationalen Markt vor wachsendem Interesse. Der Wert hängt nicht von der formellen „Schönheit“ ab, sondern von der Authentizität, der strukturellen Kohärenz und der Lesbarkeit des Textes. Exemplare wie dieses, eindeutig nicht modernisiert und nicht rekonstruiert, werden von Sammlern äthiopischer Handschriften und von Institutionen, die sich für die Geschichte des orientalischen Christentums interessieren, besonders geschätzt und bewegen sich zwischen 1.000 und 2.000 Euro.
Physische Beschreibung und Zustand
Manuskript auf Pergament, kleines Format. Traditioneller äthiopischer Einband mit sichtbarem Nahtstich und durchgehenden Bünden. Text in eine Spalte gesetzt in der Ge'ez-Schrift, mit Rubrizierung in Rot für Incipit, Abschnitte und liturgische Verweise. Braunierte Blätter, mit Tönungen, Flecken, Falten, Abrasionen und alten Restaurierungen; unregelmäßige, wellige Ränder. Bei alten Büchern mit jahrhundertealter Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. 46.
Voller Titel und Autor
Andachts- und liturgische Handschrift in der Ge'ez-Sprache.
Äthiopien, 19. Jahrhundert.
AA.VV.
Kontext und Bedeutung
Die äthiopische Buchkultur zeichnet sich durch eine außerordentliche materielle und formale Kontinuität aus. Auch in späteren Epochen bleibt das Buch handschriftlich, aufgebaut nach alten Mustern und als funktionales, nicht monumentales Objekt gedacht. Handschriften wie diese wurden oft mit sich geführt, täglich gelesen, manchmal als apotropäische Objekte oder zum spirituellen Schutz verwendet. Der Text ist nicht vom Träger trennbar: das verbrauchte Pergament, die sichtbare Naht und die empirischen Reparaturen erzählen eine Geschichte gelebter religiöser Praxis, nicht eine bloße textliche Übertragung.
Biografie des Autors
Nicht anwendbar. Die Texte in Ge'ez sind das Ergebnis einer langen kollektiven Tradition, die biblische, patristische und lokale Quellen miteinander verwebt und innerhalb der äthiopisch-orthodoxen Kirche überliefert wird.
druckgeschichte und verbreitung
Ganz handschriftlich, vermutlich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Buchproduktion in Äthiopien blieb bis zur Gegenwart überwiegend manuell. Die Verbreitung dieser Bände erfolgte im kirchlichen, klösterlichen und familiären Bereich, oft außerhalb offizieller oder bibliothekarischer Kreisläufe.
Bibliographie und Referenzen
British Library, Äthiopische Manuskripte-Sammlung
Vatikanische Bibliothek, äthiopische Manuskripte
S. Uhlig, äthiopische Manuskripte
E. Ullendorff, Die Äthiopier
Beschreibende Kataloge von Ge'ez-Manuskripten der führenden europäischen Bibliotheken.
