Niederlande, Utrecht 1/2 Rozenobel 1601






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Eine 1601er Halbrozenobel aus Utrecht, Gold 992/1000, 3,63 g, geprägt unter Münzmeister Hendrik Hendriksz. van Domselaar, Stempelschneider Claes Petersz. van de Vogelaer; nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rozenobel (½ Rozenobel) 1601
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Utrecht
Material: Gold (992/1000)
Münzzeichen: kleines Stadtwappen von Utrecht
Münzmeister: Hendrik Hendriksz. van Domselaar
Stempelschnitzer: Claes Petersz. van de Vogelaer
Referenzen:
Delmonte 960 | Verkade 97.4 | Van der Wiel L 1 (JMP 1991, p. 108–110) | HNPM 22 | CNM 2.43.33 | Friedberg 279 (R)
Beschreibung:
Vorderseite: Ein gekrönter Fürst steht auf einem Schiff und hält Schwert und Schild; an der Schiffswand eine Rose. Der Schild zeigt ein viervierteiltes Wappen mit dem Stichtischen Löwen (1 und 4) und dem Stadtwappen von Utrecht (2 und 3). Sechseckiges Vorschiff; am Heck ein Banner mit einem aufsteigenden Löwen. Inschrift:
∙:∙NEUE MÜNZE DES ORDENS TRAIECTEN∙ (Neue Münze des Ordens Traiectensis)
Neue Münze des Gewests Utrecht.
Rückseite: Strahlenkranz (Sonne) mit Rose im Zentrum, ruhend auf einem Blumenkreuz; in den Kantonen umlaufende Leoparden unter einer Krone. Münzzeichen zwischen Rauten mit vier Punkten, direkt über einer Kreuzblume. Zwischen Innenkreis und Achtpass befinden sich acht Perlen. Inschrift:
In Eintracht wachsen kleine Dinge.
Durch Einigkeit wachsen kleine Dinge (frei übersetzt: „Einigkeit macht stark“).
Historischer Kontext:
Die niederländische ½-Rosenobel ist eine späte Nachahmung des englischen halben Rosenobels von Edward IV (1461–1470). Durch den internationalen Handel war diese Münzart sehr beliebt, wodurch Fälschung attraktiv wurde. Bei Ausgabe lag der Kurs bei 4 Gulden und 2½ Stuiver; wie üblich bei Goldmünzen war dieser Schwankungen unterworfen. Von diesem Münztyp wurden insgesamt 188.881 Exemplare geprägt.
Zustand und Seltenheit:
Selten. Minimale Schwächen des Schlages, doch ein besonders schönes Exemplar mit scharfen Details und einer sehr ansprechenden Ausstrahlung.
Rozenobel (½ Rozenobel) 1601
Nordliche Niederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795)
Utrecht
Material: Gold (992/1000)
Münzzeichen: kleines Stadtwappen von Utrecht
Münzmeister: Hendrik Hendriksz. van Domselaar
Stempelschnitzer: Claes Petersz. van de Vogelaer
Referenzen:
Delmonte 960 | Verkade 97.4 | Van der Wiel L 1 (JMP 1991, p. 108–110) | HNPM 22 | CNM 2.43.33 | Friedberg 279 (R)
Beschreibung:
Vorderseite: Ein gekrönter Fürst steht auf einem Schiff und hält Schwert und Schild; an der Schiffswand eine Rose. Der Schild zeigt ein viervierteiltes Wappen mit dem Stichtischen Löwen (1 und 4) und dem Stadtwappen von Utrecht (2 und 3). Sechseckiges Vorschiff; am Heck ein Banner mit einem aufsteigenden Löwen. Inschrift:
∙:∙NEUE MÜNZE DES ORDENS TRAIECTEN∙ (Neue Münze des Ordens Traiectensis)
Neue Münze des Gewests Utrecht.
Rückseite: Strahlenkranz (Sonne) mit Rose im Zentrum, ruhend auf einem Blumenkreuz; in den Kantonen umlaufende Leoparden unter einer Krone. Münzzeichen zwischen Rauten mit vier Punkten, direkt über einer Kreuzblume. Zwischen Innenkreis und Achtpass befinden sich acht Perlen. Inschrift:
In Eintracht wachsen kleine Dinge.
Durch Einigkeit wachsen kleine Dinge (frei übersetzt: „Einigkeit macht stark“).
Historischer Kontext:
Die niederländische ½-Rosenobel ist eine späte Nachahmung des englischen halben Rosenobels von Edward IV (1461–1470). Durch den internationalen Handel war diese Münzart sehr beliebt, wodurch Fälschung attraktiv wurde. Bei Ausgabe lag der Kurs bei 4 Gulden und 2½ Stuiver; wie üblich bei Goldmünzen war dieser Schwankungen unterworfen. Von diesem Münztyp wurden insgesamt 188.881 Exemplare geprägt.
Zustand und Seltenheit:
Selten. Minimale Schwächen des Schlages, doch ein besonders schönes Exemplar mit scharfen Details und einer sehr ansprechenden Ausstrahlung.
