Paradin - [PLANTIN] Symbola Heroica - 1570
![Paradin - [PLANTIN] Symbola Heroica - 1570 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/1/26/b/2/f/b2f94bbf-ca22-4c9d-97f9-2369754ebdbd.jpg)
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Paradin, C. und Simeoni, G.: Symbola heroica, lateinische Emblembuch‑Ausgabe, gedruckt von Plantin in Antwerpen, Lederbindung, 316 Seiten, 13,5 × 8,5 cm, ein Band, Verlag Christophorus Plantin, 1570, Edition Andere Auflage, Sprache Latein, Zustand Angemessen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Paradin, C. und Simeoni, G:
Symbola heroica.
1567, gedruckt von C. Plantin, Antwerpen
215 Illustrationen
„Symbola heroica“ ist eine lateinische Emblembuch‑Ausgabe der ursprünglich französischen „Devises héroïques“ des Claude Paradin, erweitert um eine kleinere Serie von Emblemen Gabrielle Simeonis und gedruckt in der Offizin Plantin in Antwerpen 1567. Das Werk versammelt eine umfangreiche Folge heroischer Devise‑Embleme, jeweils mit lateinischem Motto, Holzschnitt und erläuterndem Text, der die moralische oder politische Bedeutung der Bildformel entfaltet und häufig reale Träger der Devise nennt. Die Plantin‑Ausgabe zeichnet sich durch zahlreiche, sorgfältig geschnittene Holzschnitte aus: insgesamt über zweihundert emblematische Illustrationen, die in dicht gesetztem Satzspiegel als halbseitige Bildfelder erscheinen.
Ikonographisch bieten die Embleme eine reiche Bildsprache, in der reale Tiere, hybride Fabelwesen und allegorische Figuren miteinander verschränkt sind: Drachen, Greife oder geflügelte Ungeheuer rahmen etwa Themen wie Mut, Beharrlichkeit oder die Gefährdung irdischer Macht. Hinzu treten klassische okkulte und hermetische Motive – Sterne, Sonne und Mond in symbolischer Konstellation, Schlangen, Flammen, zerbrochene Säulen oder Kugeln –, die als visuelle Chiffren für Fortuna, vanitas, göttliche Vorsehung oder die Dialektik von himmlischer und irdischer Liebe gelesen werden können. Gerade in der Plantin‑Fassung gewinnen diese Embleme durch die klare Typographie und die feine Schneidetechnik der Holzschnitte besondere Prägnanz, sodass das Buch sowohl als moralisch‑politischer Emblem‑Katalog wie auch als reiches Bildreservoir für frühneuzeitliche Symbolik und „okkulte“ Zeichen fungiert.
13,5x8,5cm. 213 Seiten, prächtig-blindgeprägter Schweinsledereinband der Zeit mit den Initialen „G B“ und der Jahreszahl „1570“ am vorderen Deckel; vormals mit einem anderen Werk zusammengebunden; dieses nicht mehr vorhanden; der hintere Buchdeckel u. eine Lage lose; zwei alte Besitzvermerke auf dem Titelblatt sowie einzelne handschriftliche Notizen bzw. Unterstreichungen in Tinte von alter Hand; etwas gebräunt, ohne Schließen. Das Innenleben mit den zahlreichen Illustratoinen etwas gebräunt, sonst sehr gut erhalten.
Paradin, C. und Simeoni, G:
Symbola heroica.
1567, gedruckt von C. Plantin, Antwerpen
215 Illustrationen
„Symbola heroica“ ist eine lateinische Emblembuch‑Ausgabe der ursprünglich französischen „Devises héroïques“ des Claude Paradin, erweitert um eine kleinere Serie von Emblemen Gabrielle Simeonis und gedruckt in der Offizin Plantin in Antwerpen 1567. Das Werk versammelt eine umfangreiche Folge heroischer Devise‑Embleme, jeweils mit lateinischem Motto, Holzschnitt und erläuterndem Text, der die moralische oder politische Bedeutung der Bildformel entfaltet und häufig reale Träger der Devise nennt. Die Plantin‑Ausgabe zeichnet sich durch zahlreiche, sorgfältig geschnittene Holzschnitte aus: insgesamt über zweihundert emblematische Illustrationen, die in dicht gesetztem Satzspiegel als halbseitige Bildfelder erscheinen.
Ikonographisch bieten die Embleme eine reiche Bildsprache, in der reale Tiere, hybride Fabelwesen und allegorische Figuren miteinander verschränkt sind: Drachen, Greife oder geflügelte Ungeheuer rahmen etwa Themen wie Mut, Beharrlichkeit oder die Gefährdung irdischer Macht. Hinzu treten klassische okkulte und hermetische Motive – Sterne, Sonne und Mond in symbolischer Konstellation, Schlangen, Flammen, zerbrochene Säulen oder Kugeln –, die als visuelle Chiffren für Fortuna, vanitas, göttliche Vorsehung oder die Dialektik von himmlischer und irdischer Liebe gelesen werden können. Gerade in der Plantin‑Fassung gewinnen diese Embleme durch die klare Typographie und die feine Schneidetechnik der Holzschnitte besondere Prägnanz, sodass das Buch sowohl als moralisch‑politischer Emblem‑Katalog wie auch als reiches Bildreservoir für frühneuzeitliche Symbolik und „okkulte“ Zeichen fungiert.
13,5x8,5cm. 213 Seiten, prächtig-blindgeprägter Schweinsledereinband der Zeit mit den Initialen „G B“ und der Jahreszahl „1570“ am vorderen Deckel; vormals mit einem anderen Werk zusammengebunden; dieses nicht mehr vorhanden; der hintere Buchdeckel u. eine Lage lose; zwei alte Besitzvermerke auf dem Titelblatt sowie einzelne handschriftliche Notizen bzw. Unterstreichungen in Tinte von alter Hand; etwas gebräunt, ohne Schließen. Das Innenleben mit den zahlreichen Illustratoinen etwas gebräunt, sonst sehr gut erhalten.
