Thomas van Loon - omarm

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Catherine Mikolajczak
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Von Catherine Mikolajczak ausgewählt

Studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre und spezialisierte sich über 25 Jahre auf zeitgenössische Kunst.

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Eine bronzefarbene Harz-Skulptur des niederländischen Künstlers Thomas van Loon mit dem Titel „omarm“, hergestellt aus Harz (Holzharz) in modernem Stil, Maße 48 cm Höhe, 20 cm Breite, 20 cm Tiefe, Gewicht 1,3 kg, handschriftlich signiert und in gutem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden lebt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerei. Obwohl seine Arbeit oft skulptural erscheint, entsteht sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seiner Arbeit untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Spannung, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptuelle und physische Kondensation von mentalen und körperlichen Zuständen. Seine Skulpturen befinden sich an der Schnittstelle von Figuration und Abstraktion und zeichnen sich durch eine nüchterne, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textil, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht als Selbstzweck eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu geben an fragile, körperliche Präsenz. Traditionelle manuelle Eingriffe gehen dabei mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist genauso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertig. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Brüche, Einschnitte und Schichtung. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger von Geschichte, in dem Kontrolle und Zufall sich abwechseln.

Zentral in Van Loons Œuvre steht der Mensch als fragiles und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise von ihrem eigenen Körper abgetrennt. Diese Umhüllung ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Innenschau. Seine Arbeit balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Aufmerksamkeit. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Werke entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess von Hinzufügen, Entfernen und Neuinterpretieren. Zufall bekommt Raum, wird aber immer wieder hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie verlangen nach Stille und längerer Beobachtung. In einer Zeit visueller Überfülle wählt Van Loon bewusst Begrenzung, Konzentration und Verzögerung. Die Arbeiten funktionieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Präsenz im Raum — fast als stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmend Aufmerksamkeit im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Seine Arbeit wird geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materielle Sensibilität und zeitgenössische Annäherung an skulpturale Form. Kritiker preisen seine Fähigkeit, mit minimalistischen Mitteln eine maximale physische und emotionale Intensität hervorzurufen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiter rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Körper, Technologie und innerem Erleben. Seine Arbeit bildet eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme innerhalb der zeitgenössischen bildenden Kunst – eine Einladung zu Aufmerksamkeit, körperlichem Bewusstsein und Verzögerung.

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden lebt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerei. Obwohl seine Arbeit oft skulptural erscheint, entsteht sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seiner Arbeit untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Spannung, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptuelle und physische Kondensation von mentalen und körperlichen Zuständen. Seine Skulpturen befinden sich an der Schnittstelle von Figuration und Abstraktion und zeichnen sich durch eine nüchterne, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textil, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht als Selbstzweck eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu geben an fragile, körperliche Präsenz. Traditionelle manuelle Eingriffe gehen dabei mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist genauso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertig. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Brüche, Einschnitte und Schichtung. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger von Geschichte, in dem Kontrolle und Zufall sich abwechseln.

Zentral in Van Loons Œuvre steht der Mensch als fragiles und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise von ihrem eigenen Körper abgetrennt. Diese Umhüllung ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Innenschau. Seine Arbeit balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Aufmerksamkeit. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Werke entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess von Hinzufügen, Entfernen und Neuinterpretieren. Zufall bekommt Raum, wird aber immer wieder hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie verlangen nach Stille und längerer Beobachtung. In einer Zeit visueller Überfülle wählt Van Loon bewusst Begrenzung, Konzentration und Verzögerung. Die Arbeiten funktionieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Präsenz im Raum — fast als stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmend Aufmerksamkeit im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Seine Arbeit wird geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materielle Sensibilität und zeitgenössische Annäherung an skulpturale Form. Kritiker preisen seine Fähigkeit, mit minimalistischen Mitteln eine maximale physische und emotionale Intensität hervorzurufen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiter rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Körper, Technologie und innerem Erleben. Seine Arbeit bildet eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme innerhalb der zeitgenössischen bildenden Kunst – eine Einladung zu Aufmerksamkeit, körperlichem Bewusstsein und Verzögerung.

Details

Epoche
Nach 2000
Herkunftsland
Niederlande
Stil
Zeitgenössisch
Material
hout hars, Harz
Künstler
Thomas van Loon
Titel des Kunstwerks
omarm
Signatur
Handsigniert
Farbe
Bronze
Zustand
Guter Zustand
Höhe
48 cm
Breite
20 cm
Tiefe
20 cm
Gewicht
1,3 kg
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