Nr. 101507248

Verkauft
Carl Laszlo - Panderma No. 1 [with all contents] - 1958
Höchstgebot
€ 70
Vor 9 Wochen

Carl Laszlo - Panderma No. 1 [with all contents] - 1958

In der Auktion befindet sich die erste Ausgabe der legendären Neo-anvantgardistische Kunstzeitschrift „PANDERMA Revue de la fin du monde“ von 1958 aus dem Verlag CARL LASZLO Basel. Der Ausgabe liegt eine originaler unsignierte Serigrafie des bedeutenden Künstlers der frühen Avantgarde bei: Lajos Kassak! Softcover. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. Z : 19,5 x 27,5 cm, 32 Seiten redaktionelle Beiträge und 12 Seiten Anzeigen (von Verlagen, Galerien und Antiquariaten) - Nr. 1 mit Beiträgen und Abbildungen von Carl Laszlo, Arp, Ball, Hüelsenbeck, Breton, Oppenheim, Picabia, Unica Zürn etc. Diese Ausgabe war der Auftakt für 12 weiteren Ausgaben (bis 1977) der avantgardistischen Bewegung nach 1945 mit Beiträgen als Texte, Fotografien und insbesondere originalen -auch signierten- Beilagen weltbekannter sowie noch unbekannter Künstlerinnen und Künstlern wie Hundertwasser, Vasareli und anderen. Hans Arp war der Auslöser für den Beginn künstlerischer Beiträge als er Carl Laszlo vorschlug die Schulden bei der Druckerei über Einnahmen der Beilagen ausgleichen zu können. Laszlo wurde dadurch zum Kunstsammler. Die Zeitschrift ist vollständig mit allen Beilagen und in exzellentem bis sehr guten Zustand. Die Serigrafie wurde in einer säurefreien Hülle aufbewahrt, was den ungewöhnlich guten Zustand erklärt. Das Magazin hat alterstypische Verfärbungen des Papiers, vereinzelte Knicke, Flecken. Die Kunstzeitschrift ist trotzdem in einem altersgemäß sehr guten Gesamtzustand. BEILAGEN SCHWARZ-WEIß Serigrafie LAJOS KASSÁK (exzellent) auf festem Karton 8,5x25 cm Einladung Theaterabend IONESCO - COCTEAU - LASZLO (Faltblatt sehr gut) 30x21 cm Werbung (Panderma) für die vorliegende Ausgabe (sehr gut) 27,5 x18 cm PANDERMA und weitere Publikationen CARL LASZLOS Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar (sechs Ausgaben). ZUM HERAUSGEBER Ende der 50er-Jahre entwickelt sich Carl Laszlo zu einem der bedeutendsten Sammler, Publizisten und Förderer der Kunst der Moderne. Er lebt in Basel in einem Jugendstilhaus,das als Geschichts-, Lebens- und Kunstort über die Jahrezu einem privaten Museum Moderner und ZeitgenössischerKunst transformiert und Treffpunkt ist für Kunstschaffende,Intellektuelle und Protagonisten der internationalen Kunstszene.Er finanziert seine Kunstsammlung durch den Verkaufvon Jugendstilobjekten, die er nach dem Krieg günstigerworben hatte. 1962 eröffnet er eine Galerie in Basel. Er beginnt Kunst-Editionen für ein breiteres Publikum (u.a. La lune en rodage I–III, Das kleine Museum I) aufzulegen. Der Künstler Hans Arp bringt ihn auf diesen Gedanken, umdie wachsenden Schulden für den Druck der Publikationenzu tilgen. Laszlo unterstützt regelmäßig Kunstschaffende. Unter anderem verhilft er Lajos Kassák in den 1960er-Jahren in Westeuropa zu neuer Aufmerksamkeit. Da Kassák nur unter Schwierigkeiten Ungarn verlassen darf, schmuggelt Laszlo Aufkleber mit Kassáks Unterschrift in die Schweiz, wo er diese für seine Druckeditionen verwendet. Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar (sechs Ausgaben). (QUELLE: home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der ungarischen Avantgarde von Ferenc Kréti Moloko Verlag)

Nr. 101507248

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Carl Laszlo - Panderma No. 1 [with all contents] - 1958

Carl Laszlo - Panderma No. 1 [with all contents] - 1958

In der Auktion befindet sich die erste Ausgabe der legendären Neo-anvantgardistische Kunstzeitschrift

„PANDERMA Revue de la fin du monde“

von 1958 aus dem Verlag CARL LASZLO Basel.

Der Ausgabe liegt eine originaler unsignierte Serigrafie des bedeutenden Künstlers der frühen Avantgarde bei: Lajos Kassak!

Softcover. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. Z : 19,5 x 27,5 cm, 32 Seiten redaktionelle Beiträge und 12 Seiten Anzeigen (von Verlagen, Galerien und Antiquariaten) - Nr. 1 mit Beiträgen und Abbildungen von Carl Laszlo, Arp, Ball, Hüelsenbeck, Breton, Oppenheim, Picabia, Unica Zürn etc.

Diese Ausgabe war der Auftakt für 12 weiteren Ausgaben (bis 1977) der avantgardistischen Bewegung nach 1945 mit Beiträgen als Texte, Fotografien und insbesondere originalen -auch signierten- Beilagen weltbekannter sowie noch unbekannter Künstlerinnen und Künstlern wie Hundertwasser, Vasareli und anderen. Hans Arp war der Auslöser für den Beginn künstlerischer Beiträge als er Carl Laszlo vorschlug die Schulden bei der Druckerei über Einnahmen der Beilagen ausgleichen zu können. Laszlo wurde dadurch zum Kunstsammler.

Die Zeitschrift ist vollständig mit allen Beilagen und in exzellentem bis sehr guten Zustand. Die Serigrafie wurde in einer säurefreien Hülle aufbewahrt, was den ungewöhnlich guten Zustand erklärt. Das Magazin hat alterstypische Verfärbungen des Papiers, vereinzelte Knicke, Flecken. Die Kunstzeitschrift ist trotzdem in einem altersgemäß sehr guten Gesamtzustand.

BEILAGEN
SCHWARZ-WEIß Serigrafie LAJOS KASSÁK (exzellent) auf festem Karton 8,5x25 cm
Einladung Theaterabend IONESCO - COCTEAU - LASZLO (Faltblatt sehr gut) 30x21 cm
Werbung (Panderma) für die vorliegende Ausgabe (sehr gut) 27,5 x18 cm



PANDERMA und weitere Publikationen CARL LASZLOS

Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte
aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar
(sechs Ausgaben).

ZUM HERAUSGEBER

Ende der 50er-Jahre entwickelt sich Carl Laszlo zu einem der bedeutendsten Sammler, Publizisten und Förderer der
Kunst der Moderne. Er lebt in Basel in einem Jugendstilhaus,das als Geschichts-, Lebens- und Kunstort über die Jahrezu einem privaten Museum Moderner und ZeitgenössischerKunst transformiert und Treffpunkt ist für Kunstschaffende,Intellektuelle und Protagonisten der internationalen Kunstszene.Er finanziert seine Kunstsammlung durch den Verkaufvon Jugendstilobjekten, die er nach dem Krieg günstigerworben hatte. 1962 eröffnet er eine Galerie in Basel. Er beginnt Kunst-Editionen für ein breiteres Publikum (u.a. La lune en rodage I–III, Das kleine Museum I) aufzulegen. Der Künstler Hans Arp bringt ihn auf diesen Gedanken, umdie wachsenden Schulden für den Druck der Publikationenzu tilgen.
Laszlo unterstützt regelmäßig Kunstschaffende. Unter anderem verhilft er Lajos Kassák in den 1960er-Jahren in
Westeuropa zu neuer Aufmerksamkeit. Da Kassák nur unter Schwierigkeiten Ungarn verlassen darf, schmuggelt Laszlo
Aufkleber mit Kassáks Unterschrift in die Schweiz, wo er diese für seine Druckeditionen verwendet.
Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar (sechs Ausgaben).

(QUELLE: home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der ungarischen Avantgarde von Ferenc Kréti Moloko Verlag)

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Tom Hopman
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