Eine Holzmaske - Ogoni - Nigeria

00
Tage
22
Stunden
16
Minuten
36
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 140
Mindestpreis nicht erreicht
Dimitri André
Experte
Von Dimitri André ausgewählt

Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.

Schätzung  € 550 - € 650
27 andere Benutzer beobachten dieses Objekt
PTBieter 8630
140 €
DEBieter 3517
130 €
PTBieter 8630
120 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 127923 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Eine Holzmaska der Ogoni aus Nigeria (Rivers State), in Port Harcourt gesammelt, mit Stand, Höhe 26 cm, Gewicht 1,3 kg, in befriedigendem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein Ogoni‑Masken, Nigeria, Region Rivers State, gesammelt in Port Harcourt. Inkl. Ständer.

Diese geschnitzte Holzmaske ist dem Ogoni‑Volk zuzuordnen (Selbstbezeichnung Kana), einer indigenen Bevölkerung, die das fruchtbare Überschwemmungsgebiet und das Gezeitenwaldland des unteren Niger–Cross River‑Deltas im Südostnigerias Rivers State bewohnt. Die Maskentraditionen der Ogoni sind eigenständig, stehen aber in Beziehung zum weiteren künstlerischen Umfeld des Niger‑Deltas und weisen Ähnlichkeiten mit benachbarten Maskentraditionen der Ibibio und Ijo auf.
Ogoni‑Masken sind vielfältig in Typ und Funktion. Sie reichen von kleinen Gesichtsverkleidungen mit beweglichen Kiefern, oft Elu genannt (Bedeutung: „Geist“), bis hin zu größeren, stärker zoomorphen oder anthropo‑zoomorphen Formen. Ein charakteristisches Merkmal mancher Masken ist ein gelenkiger oder beweglicher Unterkiefer, der während der Aufführung öffnen und schließen kann und so Reden, Geisterverhandlungen oder die Schwelle zwischen Leben und jenseitigen Reichen symbolisiert.
In der Ogoni‑Gesellschaft wurden Masken historisch in rituellen, bestattungsbezogenen und saisonalen Kreisläufen aktiviert. Sie begleiteten Zeremonien wie Beerdigungen, Nach der Ernte stattfindende Festlichkeiten und karikpo‑akrobatische Feiern, bei denen maskierte Tänzer Ahnenkräfte, Geistermittler oder soziale Archetypen verkörperten. Weiße und braune Pigmentreste auf der Oberfläche deuten oft auf eine Auseinandersetzung mit kosmologischen Verbindungen (z. B. Kaolin in der Nähe der Augen als Zeichen spirituellen Kontakts) oder auf dramatische Sichtbarkeit während der Aufführung hin.
Obwohl viele Ogoni‑Maskentraditionen durch Kolonialismus, christliche Missionen und städtische Migration gestört wurden, bewahren diese Objekte formale Merkmale indigener Identität: stilisierte Gesichtsscheiben, ausdrucksstarke Merkmale und dynamische Elemente wie bewegliche Kiefer. Ihre Anwesenheit in Port‑Harcourt‑Sammlungen spiegelt historische Erwerbs‑ und Zirkulationsmuster wider, bei denen zeremonielle Objekte vom frühen bis mittleren 20. Jahrhundert in urbane Märkte gelangen.

Aus wissenschaftlicher und museologischer Perspektive sollten Ogoni‑Masken weniger als statische Kunstobjekte interpretiert werden, sondern eher als operative Akteure, eingebettet in performatives und soziales Leben – Objekte, deren Sinn sich in Bewegung, rituellem Engagement und Gemeinschaftsanerkennung verwirklichte, statt in isolierter Ausstellung.

CAB33728

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Ein Ogoni‑Masken, Nigeria, Region Rivers State, gesammelt in Port Harcourt. Inkl. Ständer.

Diese geschnitzte Holzmaske ist dem Ogoni‑Volk zuzuordnen (Selbstbezeichnung Kana), einer indigenen Bevölkerung, die das fruchtbare Überschwemmungsgebiet und das Gezeitenwaldland des unteren Niger–Cross River‑Deltas im Südostnigerias Rivers State bewohnt. Die Maskentraditionen der Ogoni sind eigenständig, stehen aber in Beziehung zum weiteren künstlerischen Umfeld des Niger‑Deltas und weisen Ähnlichkeiten mit benachbarten Maskentraditionen der Ibibio und Ijo auf.
Ogoni‑Masken sind vielfältig in Typ und Funktion. Sie reichen von kleinen Gesichtsverkleidungen mit beweglichen Kiefern, oft Elu genannt (Bedeutung: „Geist“), bis hin zu größeren, stärker zoomorphen oder anthropo‑zoomorphen Formen. Ein charakteristisches Merkmal mancher Masken ist ein gelenkiger oder beweglicher Unterkiefer, der während der Aufführung öffnen und schließen kann und so Reden, Geisterverhandlungen oder die Schwelle zwischen Leben und jenseitigen Reichen symbolisiert.
In der Ogoni‑Gesellschaft wurden Masken historisch in rituellen, bestattungsbezogenen und saisonalen Kreisläufen aktiviert. Sie begleiteten Zeremonien wie Beerdigungen, Nach der Ernte stattfindende Festlichkeiten und karikpo‑akrobatische Feiern, bei denen maskierte Tänzer Ahnenkräfte, Geistermittler oder soziale Archetypen verkörperten. Weiße und braune Pigmentreste auf der Oberfläche deuten oft auf eine Auseinandersetzung mit kosmologischen Verbindungen (z. B. Kaolin in der Nähe der Augen als Zeichen spirituellen Kontakts) oder auf dramatische Sichtbarkeit während der Aufführung hin.
Obwohl viele Ogoni‑Maskentraditionen durch Kolonialismus, christliche Missionen und städtische Migration gestört wurden, bewahren diese Objekte formale Merkmale indigener Identität: stilisierte Gesichtsscheiben, ausdrucksstarke Merkmale und dynamische Elemente wie bewegliche Kiefer. Ihre Anwesenheit in Port‑Harcourt‑Sammlungen spiegelt historische Erwerbs‑ und Zirkulationsmuster wider, bei denen zeremonielle Objekte vom frühen bis mittleren 20. Jahrhundert in urbane Märkte gelangen.

Aus wissenschaftlicher und museologischer Perspektive sollten Ogoni‑Masken weniger als statische Kunstobjekte interpretiert werden, sondern eher als operative Akteure, eingebettet in performatives und soziales Leben – Objekte, deren Sinn sich in Bewegung, rituellem Engagement und Gemeinschaftsanerkennung verwirklichte, statt in isolierter Ausstellung.

CAB33728

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Ethnie/ Kultur
Ogoni
Herkunftsland
Nigeria
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
26 cm
Gewicht
1,3 kg
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
5894
Verkaufte Objekte
99,56 %
protop

Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY
Telefonnummer:
+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

AGB

AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.

Widerrufsbelehrung

  • Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
  • Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
  • Vollständige Widerrufsbelehrung

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Afrikanische Kunst und Stammeskunst