Nr. 101740822

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Chimú Ton Präkolumbianisches Doppelgefäß in Vogelform – zoomorphe Keramik mit Brückengriff - 15 cm
Auktion beendet
Vor 3 Wochen

Chimú Ton Präkolumbianisches Doppelgefäß in Vogelform – zoomorphe Keramik mit Brückengriff - 15 cm

Seltenes präkolumbianisches Doppelgefäß aus Keramik, ausgeführt in charakteristischer zoomorpher Gestaltung. Das Objekt besteht aus zwei kugelförmigen Kammern, die durch einen zentralen Steg verbunden sind und von einem elegant geschwungenen Brückengriff überspannt werden. Einer der Ausgießpunkte ist als stilisierter Vogelkopf modelliert, dessen reduzierte, aber prägnante Formgebung die symbolische Bedeutung tierischer Darstellungen innerhalb altamerikanischer Kulturen widerspiegelt. Die harmonisch proportionierte Gesamtkomposition vereint Funktion und Skulptur in typischer Weise präkolumbianischer Keramikkunst. Die plastische Ausarbeitung zeigt ein sicheres Verständnis von Volumen und Balance: die weich gerundeten Körperflächen stehen im spannungsvollen Gegensatz zu den klar definierten Öffnungen und dem expressiven Kopfabschluss. Besonders bemerkenswert ist die gewachsene Oberfläche mit tiefen Braun- und Schwarznuancen, die durch Brand, Nutzung und jahrhundertelange Alterung entstanden sind. Die feine, seidig wirkende Patina und die natürlichen Unregelmäßigkeiten der Oberfläche verleihen dem Gefäß eine authentische archäologische Präsenz. Solche Doppelgefäße wurden in präkolumbianischen Kulturen sowohl im rituellen als auch im alltäglichen Kontext verwendet und zählen heute zu den besonders geschätzten Formen altamerikanischer Keramik. Das Stück überzeugt durch seine klare Linienführung, die ausgewogene Silhouette und die starke skulpturale Wirkung – ein Objekt mit musealer Ausstrahlung, das in jeder Sammlung antiker Kunst sofort Aufmerksamkeit auf sich zieht. Erhaltung: altersgemäß guter Zustand mit typischen, authentischen Gebrauch- und Alterungsspuren; insgesamt sehr harmonische Erscheinung. Provenienz Zu dem Objekt liegen keine schriftlichen Provenienzunterlagen vor. Das Stück stammt aus der Sammlung Schuhmacher (Niederlande), einer Familienkollektion von Antiquariats- und Buchhändlern, die zugleich als Sammler tätig waren. Nach dem Tod des letzten Familienmitglieds wurden keine schriftlichen Nachweise überliefert. Bekannt ist, dass die Familie ihre Objekte bereits ab den 1950er-Jahren über etablierte Kunsthändler in Amsterdam erwarb. Die Stücke befanden sich nachweislich bereits vor dem späten 1980er-Jahren im Familienbesitz, noch vor dem Tod des Familienvaters im Jahr 1986.

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Chimú Ton Präkolumbianisches Doppelgefäß in Vogelform – zoomorphe Keramik mit Brückengriff - 15 cm

Chimú Ton Präkolumbianisches Doppelgefäß in Vogelform – zoomorphe Keramik mit Brückengriff - 15 cm

Seltenes präkolumbianisches Doppelgefäß aus Keramik, ausgeführt in charakteristischer zoomorpher Gestaltung. Das Objekt besteht aus zwei kugelförmigen Kammern, die durch einen zentralen Steg verbunden sind und von einem elegant geschwungenen Brückengriff überspannt werden. Einer der Ausgießpunkte ist als stilisierter Vogelkopf modelliert, dessen reduzierte, aber prägnante Formgebung die symbolische Bedeutung tierischer Darstellungen innerhalb altamerikanischer Kulturen widerspiegelt.

Die harmonisch proportionierte Gesamtkomposition vereint Funktion und Skulptur in typischer Weise präkolumbianischer Keramikkunst. Die plastische Ausarbeitung zeigt ein sicheres Verständnis von Volumen und Balance: die weich gerundeten Körperflächen stehen im spannungsvollen Gegensatz zu den klar definierten Öffnungen und dem expressiven Kopfabschluss.

Besonders bemerkenswert ist die gewachsene Oberfläche mit tiefen Braun- und Schwarznuancen, die durch Brand, Nutzung und jahrhundertelange Alterung entstanden sind. Die feine, seidig wirkende Patina und die natürlichen Unregelmäßigkeiten der Oberfläche verleihen dem Gefäß eine authentische archäologische Präsenz. Solche Doppelgefäße wurden in präkolumbianischen Kulturen sowohl im rituellen als auch im alltäglichen Kontext verwendet und zählen heute zu den besonders geschätzten Formen altamerikanischer Keramik.

Das Stück überzeugt durch seine klare Linienführung, die ausgewogene Silhouette und die starke skulpturale Wirkung – ein Objekt mit musealer Ausstrahlung, das in jeder Sammlung antiker Kunst sofort Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Erhaltung: altersgemäß guter Zustand mit typischen, authentischen Gebrauch- und Alterungsspuren; insgesamt sehr harmonische Erscheinung.

Provenienz

Zu dem Objekt liegen keine schriftlichen Provenienzunterlagen vor.
Das Stück stammt aus der Sammlung Schuhmacher (Niederlande), einer Familienkollektion von Antiquariats- und Buchhändlern, die zugleich als Sammler tätig waren. Nach dem Tod des letzten Familienmitglieds wurden keine schriftlichen Nachweise überliefert.

Bekannt ist, dass die Familie ihre Objekte bereits ab den 1950er-Jahren über etablierte Kunsthändler in Amsterdam erwarb. Die Stücke befanden sich nachweislich bereits vor dem späten 1980er-Jahren im Familienbesitz, noch vor dem Tod des Familienvaters im Jahr 1986.


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Ruth Garrido Vila
Experte
Schätzung  € 500 - € 650

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Archäologie

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