Hocker - Holz - Ein Holz-Melkstuhl des 19. Jahrhunderts






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Ungarischer Vintage-Milchstuhl aus Holz mit drei Beinen, braune Patina, ca. 1850–1900, guter Zustand mit kleinen Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein primitiver seltener Milchstuhl aus Holz aus dem 19. Jahrhundert mit starkem ländlichem Volkscharakter.
Objektidentifikation:
Typ: Dreibeiniger Milchstuhl
Periode: Wahrscheinlich Mitte bis späteres 19. Jahrhundert
Stil: Primitive / Volkstümlich / Landesweit ländlich
Sitz:
Solide, aus einem einzigen Brett gefertigter Sitze
Rundlich, aber leicht unregelmäßig (von Hand geformt, nicht maschinell gedrechselt)
Dick und schwer
Deutliche Schrumpfungsrisse
Handgeschmiedete Kopfnägel sind sichtbar auf der Oberseite
Zentrales, großes Zapfen- oder Dübelverstärkung
Die Unterseite des Sitze zeigt klare Werkzeugspuren, vermutlich Aulen-Arbeiten statt maschinell gehobelt
Die leicht gewölbte, abgetragene Sitsfläche deutet auf lange funktionale Nutzung hin
Die Beine (wichtige Details)
Hier wird es interessant.
Dreibeinig – traditionell für Stabilität auf unebenen Hofböden
Törnierte Abschnitte im oberen Teil der Beine
Unterer Bereich grob geformt
Verjüngt und in den Sitz eingelassen
Die gedrehten bulbösen Details deuten darauf hin:
Ein ländlicher Tischler mit Zugang zu einer einfachen Runddrehbank
Übergangsweise volksnahe Handwerkskunst (handgefertigt, aber mit dekorativem Anspruch)
Diese Drechseltechnik war üblich in:
Skandinavischer ländlicher Möbeltrakt
Alpine Regionen
Norddeutschland
Britische Landschaft
Der Beinwinkel ist breit und praktisch — klassische Milchstuhl-Geometrie für Balance.
Beschläge & Verbindungstechnik:
Beine sind in den Sitz eingekerbt
Wahrscheinlich von oben auskeilt (traditionelle Technik)
Sichtbare eisenschrauben im Oberteil des Sitzes (mögliche Verstärkung/Reparatur)
Keine modernen Schrauben
Handgeschmiedete Beschläge
Die Patina ist authentisch und mehrschichtig:
Tiefe Oxidation
Polierte Oberseite durch jahrzehntelange Nutzung
Dunklere Kanten
Schmutz ist in die Holzfasern eingedrungen
Natürliche Schrumpfungsrisse
Oberfläche trocken, altersentsprechend
Die Unterseite ist dunkler, vermutlich durch langfristige Exposition in stabilen Umgebungen (Stallatmosphäre erzeugt mit der Zeit eine starke Ammoniak-Patina).
Dies ist kein künstlicher Built-up-Charakter — die Abnutzung ist strukturell konsistent.
Das schwere Sitzelement und die gedrehten Details neigen leicht in Richtung skandinavische oder alpine Volks-Tradition.
Ein primitiver seltener Milchstuhl aus Holz aus dem 19. Jahrhundert mit starkem ländlichem Volkscharakter.
Objektidentifikation:
Typ: Dreibeiniger Milchstuhl
Periode: Wahrscheinlich Mitte bis späteres 19. Jahrhundert
Stil: Primitive / Volkstümlich / Landesweit ländlich
Sitz:
Solide, aus einem einzigen Brett gefertigter Sitze
Rundlich, aber leicht unregelmäßig (von Hand geformt, nicht maschinell gedrechselt)
Dick und schwer
Deutliche Schrumpfungsrisse
Handgeschmiedete Kopfnägel sind sichtbar auf der Oberseite
Zentrales, großes Zapfen- oder Dübelverstärkung
Die Unterseite des Sitze zeigt klare Werkzeugspuren, vermutlich Aulen-Arbeiten statt maschinell gehobelt
Die leicht gewölbte, abgetragene Sitsfläche deutet auf lange funktionale Nutzung hin
Die Beine (wichtige Details)
Hier wird es interessant.
Dreibeinig – traditionell für Stabilität auf unebenen Hofböden
Törnierte Abschnitte im oberen Teil der Beine
Unterer Bereich grob geformt
Verjüngt und in den Sitz eingelassen
Die gedrehten bulbösen Details deuten darauf hin:
Ein ländlicher Tischler mit Zugang zu einer einfachen Runddrehbank
Übergangsweise volksnahe Handwerkskunst (handgefertigt, aber mit dekorativem Anspruch)
Diese Drechseltechnik war üblich in:
Skandinavischer ländlicher Möbeltrakt
Alpine Regionen
Norddeutschland
Britische Landschaft
Der Beinwinkel ist breit und praktisch — klassische Milchstuhl-Geometrie für Balance.
Beschläge & Verbindungstechnik:
Beine sind in den Sitz eingekerbt
Wahrscheinlich von oben auskeilt (traditionelle Technik)
Sichtbare eisenschrauben im Oberteil des Sitzes (mögliche Verstärkung/Reparatur)
Keine modernen Schrauben
Handgeschmiedete Beschläge
Die Patina ist authentisch und mehrschichtig:
Tiefe Oxidation
Polierte Oberseite durch jahrzehntelange Nutzung
Dunklere Kanten
Schmutz ist in die Holzfasern eingedrungen
Natürliche Schrumpfungsrisse
Oberfläche trocken, altersentsprechend
Die Unterseite ist dunkler, vermutlich durch langfristige Exposition in stabilen Umgebungen (Stallatmosphäre erzeugt mit der Zeit eine starke Ammoniak-Patina).
Dies ist kein künstlicher Built-up-Charakter — die Abnutzung ist strukturell konsistent.
Das schwere Sitzelement und die gedrehten Details neigen leicht in Richtung skandinavische oder alpine Volks-Tradition.
