Egon Schiele (1890-1918) (after) - "The Hug, 1917"






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
- Egon Schiele (nach), Offset-Lithografie auf schwerem texturiertem mattweißem Papier (ca. 300 g/m² – bezieht sich auf Dicke/Dichte des Papiers).
- Prägestempel.
- Stempel auf der Rückseite.
- Größe: 40 x 68,5 cm.
- Zustand: ausgezeichnet. Nie gerahmt, nie ausgestellt.
- Im letzten und reifsten Schaffensstadium von Egon Schieles Karriere entstanden, steht The Hug als eine der kraftvollsten visuellen Aussagen emotionaler Intimität in der Kunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Entstanden im Jahr 1917, als der Künstler über die rohe Spannung seiner früheren expressiven Werke hinaus in eine räumlichere und malerischere Sprache vordrang, offenbart die Komposition zwei verschlungene Körper, die in einer Umarmung eingeschlossen sind – zugleich zärtlich, existent und zutiefst modern. Die greifbare Oberfläche, die erdige Palette und die skulpturale Behandlung des Fleisches setzen Schiele in direkten Dialog mit Gustav Klimt, während die psychologische Intensität künftige Erkundungen von Francis Bacon und Lucian Freud ankündigt.
Anders als die dekorative Erotik der Wiener Secession verwandelt Schiele den Akt in ein Vehikel emotionaler Wahrheit. Die verdrehte Anatomie, der geometrische Umriss und die expressive chromatische Modellierung erzeugen eine dramatische Spannung zwischen Verlangen und Verwundbarkeit, die die existentialistische Sensibilität widerspiegelt, die später Künstler wie Alberto Giacometti, Oskar Kokoschka und sogar die bildnerischen Neuerungen von Pablo Picasso in seiner Nachkriegszeit prägen sollte. Der weiße Drapé, der das Paar umgibt, fungiert nahezu als Bühne und isoliert die Figuren in einem zeitlosen Raum, in dem Gebärde zur Erzählung wird.
Ausgeführt im letzten Jahr vor seinem vorzeitigen Tod im Jahr 1918, verkörpert dieses Werk die Krönung von Schieles Suche nach einem neuen Humanismus in der modernen Malerei. Die erhöhte Solidität der Körper und die ruhigere kompositorische Struktur unterscheiden diese späte Produktion von seiner früheren, nervöseren Linie und ordnen ihn der breiteren europäischen Entwicklung hin zu expressiver Bildhaftigkeit zu, wie sie bei Amedeo Modigliani, Chaïm Soutine und Edvard Munch zu beobachten ist.
The Hug nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts ein. Ihr zeitloses Thema der Vereinigung und ihre radikale formale Sprache hallen stark in zeitgenössischen Innenräumen und kuratierten Sammlungen wider, wo sie zusammen mit Werken von Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, David Hockney und Gerhard Richter geschätzt wird und Schieles bleibende Relevanz im internationalen Kunstmarkt und im Kanon moderner Meisterwerke bestätigt.
Der Verkäufer stellt sich vor
- Egon Schiele (nach), Offset-Lithografie auf schwerem texturiertem mattweißem Papier (ca. 300 g/m² – bezieht sich auf Dicke/Dichte des Papiers).
- Prägestempel.
- Stempel auf der Rückseite.
- Größe: 40 x 68,5 cm.
- Zustand: ausgezeichnet. Nie gerahmt, nie ausgestellt.
- Im letzten und reifsten Schaffensstadium von Egon Schieles Karriere entstanden, steht The Hug als eine der kraftvollsten visuellen Aussagen emotionaler Intimität in der Kunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Entstanden im Jahr 1917, als der Künstler über die rohe Spannung seiner früheren expressiven Werke hinaus in eine räumlichere und malerischere Sprache vordrang, offenbart die Komposition zwei verschlungene Körper, die in einer Umarmung eingeschlossen sind – zugleich zärtlich, existent und zutiefst modern. Die greifbare Oberfläche, die erdige Palette und die skulpturale Behandlung des Fleisches setzen Schiele in direkten Dialog mit Gustav Klimt, während die psychologische Intensität künftige Erkundungen von Francis Bacon und Lucian Freud ankündigt.
Anders als die dekorative Erotik der Wiener Secession verwandelt Schiele den Akt in ein Vehikel emotionaler Wahrheit. Die verdrehte Anatomie, der geometrische Umriss und die expressive chromatische Modellierung erzeugen eine dramatische Spannung zwischen Verlangen und Verwundbarkeit, die die existentialistische Sensibilität widerspiegelt, die später Künstler wie Alberto Giacometti, Oskar Kokoschka und sogar die bildnerischen Neuerungen von Pablo Picasso in seiner Nachkriegszeit prägen sollte. Der weiße Drapé, der das Paar umgibt, fungiert nahezu als Bühne und isoliert die Figuren in einem zeitlosen Raum, in dem Gebärde zur Erzählung wird.
Ausgeführt im letzten Jahr vor seinem vorzeitigen Tod im Jahr 1918, verkörpert dieses Werk die Krönung von Schieles Suche nach einem neuen Humanismus in der modernen Malerei. Die erhöhte Solidität der Körper und die ruhigere kompositorische Struktur unterscheiden diese späte Produktion von seiner früheren, nervöseren Linie und ordnen ihn der breiteren europäischen Entwicklung hin zu expressiver Bildhaftigkeit zu, wie sie bei Amedeo Modigliani, Chaïm Soutine und Edvard Munch zu beobachten ist.
The Hug nimmt eine zentrale Stellung in der Geschichte der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts ein. Ihr zeitloses Thema der Vereinigung und ihre radikale formale Sprache hallen stark in zeitgenössischen Innenräumen und kuratierten Sammlungen wider, wo sie zusammen mit Werken von Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, David Hockney und Gerhard Richter geschätzt wird und Schieles bleibende Relevanz im internationalen Kunstmarkt und im Kanon moderner Meisterwerke bestätigt.
