Emile Gallé - Vase - Glas






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Art-Déco-Glasobjekt von Émile Gallé aus Nancy, Frankreich, ca. 1900–1910; Maße 6,5 cm breit, 12,5 cm hoch, Tiefe 1 cm, Durchmesser 1 cm, Gewicht 170 g; in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Émile Gallé (geb. 4. Mai 1846 in Nancy, gest. 23. September 1904 ebenda) – französischer Designer, der hauptsächlich Entwürfe für Glaskunstwerke (z. B. Vasen), Möbel und Schmuck im Jugendstil schuf, Initiator und führender Vertreter der Nancy-Schule. Zunächst studierte er Philosophie und Botanik, während er gleichzeitig Entwürfe für eine Keramikmanufaktur anfertigte, die seinem Vater gehörte. Im Jahr 1874 ließ er sich in Nancy nieder und gründete dort eine Glasschmelze, und 1883 begann er die Möbelproduktion[1].
Sein Vater führte eine Keramik- und Glaswerkstatt, wodurch Émile sich mit diesen Techniken vertraut machen konnte. Sein besonderes Interesse galt der Natur, insbesondere den Pflanzen. Er sammelte und züchtete sie und ließ sich davon zu seinen Werken inspirieren. Zunächst orientierte er sich an antiken und mittelalterlichen Gläsern und produzierte transparente oder leicht gefärbte Erzeugnisse. In der reifen Phase seiner Schöpfung beeinflussten neben der Pflanzenwelt der Rokoko-Stil, der Symbolismus und die japanische Kunst seine Kunst. Er entwickelte einen eigenen originellen Stil, der auf dem Schleifen oder dem Säurenmalen farbigen Glases beruhte; die so erzielten Dekorationen basierten auf pflanzlichen, tierischen Motiven und bezogen auch die Welt der Insekten und Meereswesen mit ein. Er wandte auch die Schichtglastechnik an (farbiges oder farbloses Glas, das mit einer Glasschicht in einer anderen Farbe bedeckt ist, in der man Einschnitte setzte, die die darunterliegende Schicht freilegen) sowie das Einbetten von Elementen aus Metall und anderen Materialien in das Glas. Er schuf neue Gefäßformen, die oft an Blütenkelche erinnerten. Dank eigener Glasfärbetraditionen erreichte er eine breite Farbpalette, wobei er vor allem milchige und matte Töne verwendete.
Émile Gallé (geb. 4. Mai 1846 in Nancy, gest. 23. September 1904 ebenda) – französischer Designer, der hauptsächlich Entwürfe für Glaskunstwerke (z. B. Vasen), Möbel und Schmuck im Jugendstil schuf, Initiator und führender Vertreter der Nancy-Schule. Zunächst studierte er Philosophie und Botanik, während er gleichzeitig Entwürfe für eine Keramikmanufaktur anfertigte, die seinem Vater gehörte. Im Jahr 1874 ließ er sich in Nancy nieder und gründete dort eine Glasschmelze, und 1883 begann er die Möbelproduktion[1].
Sein Vater führte eine Keramik- und Glaswerkstatt, wodurch Émile sich mit diesen Techniken vertraut machen konnte. Sein besonderes Interesse galt der Natur, insbesondere den Pflanzen. Er sammelte und züchtete sie und ließ sich davon zu seinen Werken inspirieren. Zunächst orientierte er sich an antiken und mittelalterlichen Gläsern und produzierte transparente oder leicht gefärbte Erzeugnisse. In der reifen Phase seiner Schöpfung beeinflussten neben der Pflanzenwelt der Rokoko-Stil, der Symbolismus und die japanische Kunst seine Kunst. Er entwickelte einen eigenen originellen Stil, der auf dem Schleifen oder dem Säurenmalen farbigen Glases beruhte; die so erzielten Dekorationen basierten auf pflanzlichen, tierischen Motiven und bezogen auch die Welt der Insekten und Meereswesen mit ein. Er wandte auch die Schichtglastechnik an (farbiges oder farbloses Glas, das mit einer Glasschicht in einer anderen Farbe bedeckt ist, in der man Einschnitte setzte, die die darunterliegende Schicht freilegen) sowie das Einbetten von Elementen aus Metall und anderen Materialien in das Glas. Er schuf neue Gefäßformen, die oft an Blütenkelche erinnerten. Dank eigener Glasfärbetraditionen erreichte er eine breite Farbpalette, wobei er vor allem milchige und matte Töne verwendete.
