Gustav Ernst (1858-1945) - Der Connaisseur





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Der Connaisseur, ein 1925 entstandenes Ölgemälde von Gustav Ernst (Deutschland) im Stil des Impressionismus, eine Innenszene, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gustav Ernst: Der Connaisseur
Prosit! Der Maler Gustav Ernst, der eng mit der Stadt Bad Dürkheim in der Pfalz verbunden ist, zeigt in diesem Portrait sein ganzes Können. Spätimpressionstische Einflüsse verbinden sich mit Einflüssen der Neuen Sachlichkeit zu einer gemäßtigten Moderne, die eingesetzt wird, um eine unbekannte Person, einen Mann mit Anzug und Stehkragen - wohl einen Unternehmer, Winzer, Weinkenner oder Honoratioren zu portraitieren. Es könnte sich um eine Auftragsarbeit handeln oder um ein Bildnis, das Ernst aus eigenem künstlerischen Interesse anfertigte. Das Werk dürfte um 1930 entstanden sein. Die pastose Malweise mit ihren gewagten Farbkombinationen ist typisch für Ernsts Arbeiten. Das Gemälde ist vorn signiert, auf der Rückseite findet sich mit Bleistift eine weitere Signatur von eigener Hand, darüber - unleserlich - wohl der Name des Portraitierten, der "Gewald" oder ähnlich lautet.
Öl auf Leinwand, mit zeitgenössischem Rahmen, Außenmaße ca. 37 x 39 cm
Gustav Adolf Ernst (21. März 1858 in Elsterberg – 5. Dezember 1945 in Bad Dürkheim) war ein deutscher Maler, der wegen seiner zahlreichen Darstellungen des pfälzischen Weinbaus auch als „Pfälzer Winzer-Maler“ bezeichnet wurde. Er war der Sohn des Webers Louis Ernst aus dem vogtländischen Elsterberg. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in München setzte er seine Ausbildung bei verschiedenen Malern fort und erwarb sich einen großen Teil seines Könnens autodidaktisch. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er etwa dreißig Jahre lang als Dekorationsmaler in verschiedenen Städten, darunter München, Zürich, Mannheim und Nürnberg. Von 1902 bis 1913 unterhielt er ein eigenes Atelier in Bad Dürkheim. Im Jahr 1934 kehrte er dorthin zurück und verbrachte seine letzten Lebensjahre in der Stadt, wo er 1945 verstarb.
Ernst war Mitglied der Nürnberger Kunstgenossenschaft. In Bad Dürkheim wurde eine Straße nach Gustav Ernst benannt. Im März 2023 beschloss der Stadtrat jedoch, die Maler-Ernst-Straße zum 1. Januar 2024 umzubenennen, nachdem in Ernsts Tagebüchern antisemitische Äußerungen und verherrlichende Aussagen über Adolf Hitler bekannt geworden waren. Gegen diese Entscheidung formierte sich eine Bürgerinitiative, die genügend Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammelte. In einem Bürgerentscheid am 24. September 2023, an dem sich 38 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten, stimmten schließlich 73,7 Prozent für die Beibehaltung des Straßennamens.
Gustav Ernst: Der Connaisseur
Prosit! Der Maler Gustav Ernst, der eng mit der Stadt Bad Dürkheim in der Pfalz verbunden ist, zeigt in diesem Portrait sein ganzes Können. Spätimpressionstische Einflüsse verbinden sich mit Einflüssen der Neuen Sachlichkeit zu einer gemäßtigten Moderne, die eingesetzt wird, um eine unbekannte Person, einen Mann mit Anzug und Stehkragen - wohl einen Unternehmer, Winzer, Weinkenner oder Honoratioren zu portraitieren. Es könnte sich um eine Auftragsarbeit handeln oder um ein Bildnis, das Ernst aus eigenem künstlerischen Interesse anfertigte. Das Werk dürfte um 1930 entstanden sein. Die pastose Malweise mit ihren gewagten Farbkombinationen ist typisch für Ernsts Arbeiten. Das Gemälde ist vorn signiert, auf der Rückseite findet sich mit Bleistift eine weitere Signatur von eigener Hand, darüber - unleserlich - wohl der Name des Portraitierten, der "Gewald" oder ähnlich lautet.
Öl auf Leinwand, mit zeitgenössischem Rahmen, Außenmaße ca. 37 x 39 cm
Gustav Adolf Ernst (21. März 1858 in Elsterberg – 5. Dezember 1945 in Bad Dürkheim) war ein deutscher Maler, der wegen seiner zahlreichen Darstellungen des pfälzischen Weinbaus auch als „Pfälzer Winzer-Maler“ bezeichnet wurde. Er war der Sohn des Webers Louis Ernst aus dem vogtländischen Elsterberg. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in München setzte er seine Ausbildung bei verschiedenen Malern fort und erwarb sich einen großen Teil seines Könnens autodidaktisch. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er etwa dreißig Jahre lang als Dekorationsmaler in verschiedenen Städten, darunter München, Zürich, Mannheim und Nürnberg. Von 1902 bis 1913 unterhielt er ein eigenes Atelier in Bad Dürkheim. Im Jahr 1934 kehrte er dorthin zurück und verbrachte seine letzten Lebensjahre in der Stadt, wo er 1945 verstarb.
Ernst war Mitglied der Nürnberger Kunstgenossenschaft. In Bad Dürkheim wurde eine Straße nach Gustav Ernst benannt. Im März 2023 beschloss der Stadtrat jedoch, die Maler-Ernst-Straße zum 1. Januar 2024 umzubenennen, nachdem in Ernsts Tagebüchern antisemitische Äußerungen und verherrlichende Aussagen über Adolf Hitler bekannt geworden waren. Gegen diese Entscheidung formierte sich eine Bürgerinitiative, die genügend Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammelte. In einem Bürgerentscheid am 24. September 2023, an dem sich 38 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten, stimmten schließlich 73,7 Prozent für die Beibehaltung des Straßennamens.

