Saint-John Perse - Vents - 1946





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Saint-John Perse – Vents, französische Erstausgabe, Paperback, Gallimard, 60 Seiten, 33 × 25 cm, Poesie, Zustand akzeptabler Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1 Band in-4 broschiert, unpaginiert, ungeschnittene Seiten. Originalausgabe nummeriert 1/2350 Exemplare auf Kastanienpapier (nach 75 Exemplaren auf verschiedenen Papieren), dieses Exemplar Nr. 48.
Außen Abnutzung (kleine Konsolidierung am Rücken), Innen frisch – Angenehmes Exemplar.
Das Gedicht „Vents“ von Saint-John Perse ist ein wichtiges Werk, das 1946, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, veröffentlicht wurde. Es ist ein langes, lyrisches und episches Gedicht, charakteristisch für seinen weiten, feierlichen und visionären Stil.
Kontext
Schrieb es sich während seines Exils in den Vereinigten Staaten.
Veröffentlicht, als Europa aus dem Krieg hervorging.
Perse (mit bürgerlichem Namen Alexis Léger) war Diplomat und geriet nach der Machtübernahme des Vichy-Regimes ins Exil.
Das Gedicht erlangte internationale Anerkennung und trug zu der Bekanntheit bei, die Perse 1960 den Nobelpreis für Literatur einbrachte.
Hauptthemen
1. Der Wind als kosmische Kraft
Der Wind symbolisiert:
Kraftbewegung
Veränderung
Zerstörung und Wiedergeburt
Die Macht der Geschichte
Es ist kein bloßes Naturphänomen: Es ist eine universelle, fast heilige Energie.
2. Zivilisation und Erneuerung
Das Gedicht erinnert an:
Der Fall der Reiche
Die Gewalt der Geschichte
Die Notwendigkeit eines Neubeginns
Nach den Ruinen des Krieges wird der Wind zum Atem der Erneuerung.
3. Der Mensch vor der Welt
Der Mensch erscheint:
Klein gegenüber kosmischen Kräften
Aber fähig zu Sprache und Gedächtnis
Bei Perse besitzt die Poesie eine prophetische Dimension.
Stil
Sehr lange freie Verse
Reicher, altertümlicher, feierlicher Sprachstil
Große Bilder (Meer, Wüste, Himmel, Wind)
Beschwörender Ton
Das Lesen mag dicht erscheinen, doch der Rhythmus ist grundlegend: Es ist eine Poesie, die eher „atmet“ als sich zusammenzufassen vermag.
1 Band in-4 broschiert, unpaginiert, ungeschnittene Seiten. Originalausgabe nummeriert 1/2350 Exemplare auf Kastanienpapier (nach 75 Exemplaren auf verschiedenen Papieren), dieses Exemplar Nr. 48.
Außen Abnutzung (kleine Konsolidierung am Rücken), Innen frisch – Angenehmes Exemplar.
Das Gedicht „Vents“ von Saint-John Perse ist ein wichtiges Werk, das 1946, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, veröffentlicht wurde. Es ist ein langes, lyrisches und episches Gedicht, charakteristisch für seinen weiten, feierlichen und visionären Stil.
Kontext
Schrieb es sich während seines Exils in den Vereinigten Staaten.
Veröffentlicht, als Europa aus dem Krieg hervorging.
Perse (mit bürgerlichem Namen Alexis Léger) war Diplomat und geriet nach der Machtübernahme des Vichy-Regimes ins Exil.
Das Gedicht erlangte internationale Anerkennung und trug zu der Bekanntheit bei, die Perse 1960 den Nobelpreis für Literatur einbrachte.
Hauptthemen
1. Der Wind als kosmische Kraft
Der Wind symbolisiert:
Kraftbewegung
Veränderung
Zerstörung und Wiedergeburt
Die Macht der Geschichte
Es ist kein bloßes Naturphänomen: Es ist eine universelle, fast heilige Energie.
2. Zivilisation und Erneuerung
Das Gedicht erinnert an:
Der Fall der Reiche
Die Gewalt der Geschichte
Die Notwendigkeit eines Neubeginns
Nach den Ruinen des Krieges wird der Wind zum Atem der Erneuerung.
3. Der Mensch vor der Welt
Der Mensch erscheint:
Klein gegenüber kosmischen Kräften
Aber fähig zu Sprache und Gedächtnis
Bei Perse besitzt die Poesie eine prophetische Dimension.
Stil
Sehr lange freie Verse
Reicher, altertümlicher, feierlicher Sprachstil
Große Bilder (Meer, Wüste, Himmel, Wind)
Beschwörender Ton
Das Lesen mag dicht erscheinen, doch der Rhythmus ist grundlegend: Es ist eine Poesie, die eher „atmet“ als sich zusammenzufassen vermag.

