Eine Terrakotta-Skulptur. - Komaland - Ghana






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Eine Komaland-Terrakotta-Skulptur, Ghana, in relativ gutem Zustand.
Terrakotta-Skulptur aus der Komaland-Region des nördlichen Ghana veranschaulicht das beständige technische Können und die symbolische Raffinesse westafrikanischer Keramikkulturen. Primär im 16. bis 19. Jahrhundert hergestellt, spiegeln diese Werke eine lokale Ästhetik wider, die formale Abstraktion, geometrische Verzierung und menschliche Repräsentation mit rituellen und sozialen Funktionen verbindet. Komaland-Terrakotten wurden aus lokal verfügbarem Ton gefertigt, sorgfältig modelliert und bei niedrigen Temperaturen gebrannt, was zu widerstandsfähigen, aber ausdrucksstarken Formen führte, die naturalistische und stilisierte Elemente ausbalancieren.
Archäologische und ethnografische Belege legen nahe, dass diese Skulpturen eng mit rituellem Leben, Bestattungsritualen und Ahnenverehrung verbunden waren. Sie wurden oft in Schreinen, auf Gräbern oder in domestischen Ritualkontexten platziert und dienten als Vermittler zwischen der lebenden Gemeinschaft und dem spirituellen Reich. Die formalen Merkmale der Komaland-Terrakotten—ausgedehnte Proportionen, gemusterte Oberflächen und symbolische Gesten—kodieren soziale Identität, moralische Autorität und kosmologisches Wissen, wodurch jede Figur zu einem Gedächtnis der gemeinschaftlichen Werte und spirituellen Glaubens wird.
Die Entdeckung von Komaland-Terrakotten ist oft sowohl durch kontrollierte archäologische Ausgrabungen als auch durch Oberflächenfunde in ländlichen Stätten erfolgt und zeigt ihre Verteilung über Siedlungskluster und zeremonielle Landschaften. Solche Entdeckungen unterstreichen die Kontinuität lokaler Handwerkstraditionen und die Integration von Kunst in das alltägliche und das heilige Leben.
Diese Komaland-Terrakotta-Skulptur repräsentiert damit mehr als nur ein visuelles Artefakt: Sie ist eine materielle Verkörperung von Geschichte, ritueller Praxis und kulturellem Gedächtnis und bietet Einblicke in die soziale Organisation, kosmische Spiritualität und ästhetische Werte nördlich ghanaischer Gemeinschaften. Ihre Erhaltung und Studie tragen zu einem breiteren Verständnis der westafrikanischen Keramikkunst als wesentlicher Bestandteil des historischen und kulturellen Erbes der Region bei.
CAB36579
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Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Komaland-Terrakotta-Skulptur, Ghana, in relativ gutem Zustand.
Terrakotta-Skulptur aus der Komaland-Region des nördlichen Ghana veranschaulicht das beständige technische Können und die symbolische Raffinesse westafrikanischer Keramikkulturen. Primär im 16. bis 19. Jahrhundert hergestellt, spiegeln diese Werke eine lokale Ästhetik wider, die formale Abstraktion, geometrische Verzierung und menschliche Repräsentation mit rituellen und sozialen Funktionen verbindet. Komaland-Terrakotten wurden aus lokal verfügbarem Ton gefertigt, sorgfältig modelliert und bei niedrigen Temperaturen gebrannt, was zu widerstandsfähigen, aber ausdrucksstarken Formen führte, die naturalistische und stilisierte Elemente ausbalancieren.
Archäologische und ethnografische Belege legen nahe, dass diese Skulpturen eng mit rituellem Leben, Bestattungsritualen und Ahnenverehrung verbunden waren. Sie wurden oft in Schreinen, auf Gräbern oder in domestischen Ritualkontexten platziert und dienten als Vermittler zwischen der lebenden Gemeinschaft und dem spirituellen Reich. Die formalen Merkmale der Komaland-Terrakotten—ausgedehnte Proportionen, gemusterte Oberflächen und symbolische Gesten—kodieren soziale Identität, moralische Autorität und kosmologisches Wissen, wodurch jede Figur zu einem Gedächtnis der gemeinschaftlichen Werte und spirituellen Glaubens wird.
Die Entdeckung von Komaland-Terrakotten ist oft sowohl durch kontrollierte archäologische Ausgrabungen als auch durch Oberflächenfunde in ländlichen Stätten erfolgt und zeigt ihre Verteilung über Siedlungskluster und zeremonielle Landschaften. Solche Entdeckungen unterstreichen die Kontinuität lokaler Handwerkstraditionen und die Integration von Kunst in das alltägliche und das heilige Leben.
Diese Komaland-Terrakotta-Skulptur repräsentiert damit mehr als nur ein visuelles Artefakt: Sie ist eine materielle Verkörperung von Geschichte, ritueller Praxis und kulturellem Gedächtnis und bietet Einblicke in die soziale Organisation, kosmische Spiritualität und ästhetische Werte nördlich ghanaischer Gemeinschaften. Ihre Erhaltung und Studie tragen zu einem breiteren Verständnis der westafrikanischen Keramikkunst als wesentlicher Bestandteil des historischen und kulturellen Erbes der Region bei.
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