Eine Holzmaske - Ogoni - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine hölzerne Maske aus Nigeria, Ogoni-Stammeszugehörigkeit zugeordnet, Herkunft Port Harcourt in Riversstaat; Höhe 26 cm, Gewicht 1,3 kg, in faires Zustand, Original/amtlich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Ogoni-Maske aus Nigeria, Region Rivers-State, gesammelt in Port Harcourt. Inklusive Stativ.
Diese geschnitzte Holzmaske wird dem Ogoni-Volk zugeschrieben (selbstbezeichnend als Kana), einer indigenen Bevölkerung, die im fruchtbaren Überschwemmungsgebiet und im Gezeitenwaldland des unteren Niger–Cross River-Deltas im südöstlichen Nigeria im Rivers-State lebt.
Die Maskentraditionen der Ogoni sind eigenständig, stehen jedoch in Beziehung zum weitergehenden künstlerischen Umfeld des Niger-Deltas und weisen Ähnlichkeiten mit den benachbarten Maskentraditionen der Ibibio und Ijo auf.
Ogoni-Masken unterscheiden sich in Typ und Funktion.
Sie reichen von kleinen GesichtsMasken mit beweglichen Kiefern, die oft Elu genannt werden (bedeutet ‚Geist‘), bis hin zu größeren, zoophilen oder anthropo‑zoophilen Formen.
Ein charakteristisches Merkmal einiger Masken ist ein gelenkiger oder beweglicher Unterkiefer, der während der Aufführung öffnen und schließen konnte und so Sprache, Geisterverhandlung oder Grenzbereiche zwischen Leben und jenseitigen Reichen symbolisiert.
In der Ogoni-Gesellschaft wurden Masken historisch in rituellen, funerären und jahreszeitlichen Zyklen aktiviert.
Sie begleiteten Zeremonien wie Beerdigungen, Nach-Ernte-Feste und karikpo-akrobatische Feierlichkeiten, bei denen maskierte Tänzer Ahnenkräfte, Geistmittler oder soziale Archetypen verkörperten.
Weiße und braune Pigmentreste auf der Oberfläche deuten oft auf eine Verbindung zu kosmologischen Assoziationen hin (z. B. Kaolin nahe den Augen, das spirituellen Kontakt kennzeichnet) oder auf eine dramatische Sichtbarkeit während der Aufführung.
Obwohl viele Ogoni‑Maskentraditionen durch Kolonialismus, christliche Missionen und städtische Migration gestört wurden, bewahren diese Objekte formale Merkmale indigener Identität: stilisierte Gesichtsflächen, expressive Merkmale und dynamische Elemente wie bewegliche Kiefer.
Ihre Präsenz in Port-Harcourt‑Sammlungen spiegelt historische Erwerbs- und Zirkulationsmuster wider, in denen zeremonielle Objekte in den frühen bis mittleren Jahren des 20. Jahrhunderts in städtische Märkte Eingang fanden.
.
Aus wissenschaftlicher und museologischer Sicht sollten Ogoni-Masken weniger als statische Kunstobjekte interpretiert werden, sondern als operative Akteure, die in performativem und sozialem Leben eingebettet sind – Objekte, deren Bedeutung sich in Bewegung, ritueller Beteiligung und gemeinschaftlicher Anerkennung verwirklichte, statt in einer isolierten Ausstellung.
CAB33728
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Ogoni-Maske aus Nigeria, Region Rivers-State, gesammelt in Port Harcourt. Inklusive Stativ.
Diese geschnitzte Holzmaske wird dem Ogoni-Volk zugeschrieben (selbstbezeichnend als Kana), einer indigenen Bevölkerung, die im fruchtbaren Überschwemmungsgebiet und im Gezeitenwaldland des unteren Niger–Cross River-Deltas im südöstlichen Nigeria im Rivers-State lebt.
Die Maskentraditionen der Ogoni sind eigenständig, stehen jedoch in Beziehung zum weitergehenden künstlerischen Umfeld des Niger-Deltas und weisen Ähnlichkeiten mit den benachbarten Maskentraditionen der Ibibio und Ijo auf.
Ogoni-Masken unterscheiden sich in Typ und Funktion.
Sie reichen von kleinen GesichtsMasken mit beweglichen Kiefern, die oft Elu genannt werden (bedeutet ‚Geist‘), bis hin zu größeren, zoophilen oder anthropo‑zoophilen Formen.
Ein charakteristisches Merkmal einiger Masken ist ein gelenkiger oder beweglicher Unterkiefer, der während der Aufführung öffnen und schließen konnte und so Sprache, Geisterverhandlung oder Grenzbereiche zwischen Leben und jenseitigen Reichen symbolisiert.
In der Ogoni-Gesellschaft wurden Masken historisch in rituellen, funerären und jahreszeitlichen Zyklen aktiviert.
Sie begleiteten Zeremonien wie Beerdigungen, Nach-Ernte-Feste und karikpo-akrobatische Feierlichkeiten, bei denen maskierte Tänzer Ahnenkräfte, Geistmittler oder soziale Archetypen verkörperten.
Weiße und braune Pigmentreste auf der Oberfläche deuten oft auf eine Verbindung zu kosmologischen Assoziationen hin (z. B. Kaolin nahe den Augen, das spirituellen Kontakt kennzeichnet) oder auf eine dramatische Sichtbarkeit während der Aufführung.
Obwohl viele Ogoni‑Maskentraditionen durch Kolonialismus, christliche Missionen und städtische Migration gestört wurden, bewahren diese Objekte formale Merkmale indigener Identität: stilisierte Gesichtsflächen, expressive Merkmale und dynamische Elemente wie bewegliche Kiefer.
Ihre Präsenz in Port-Harcourt‑Sammlungen spiegelt historische Erwerbs- und Zirkulationsmuster wider, in denen zeremonielle Objekte in den frühen bis mittleren Jahren des 20. Jahrhunderts in städtische Märkte Eingang fanden.
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Aus wissenschaftlicher und museologischer Sicht sollten Ogoni-Masken weniger als statische Kunstobjekte interpretiert werden, sondern als operative Akteure, die in performativem und sozialem Leben eingebettet sind – Objekte, deren Bedeutung sich in Bewegung, ritueller Beteiligung und gemeinschaftlicher Anerkennung verwirklichte, statt in einer isolierten Ausstellung.
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