Osmanische Geografie-Seiten mit illuminierten Karten - Türkei - Anfang des 20. Jahrhunderts






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Zwei originale handillumierte Blätter aus einem türkischen osmanischen Manuskript, dat auf die späte osmanische Periode (ca. 1900–1910) datiert ist, mit dem Titel Ottoman Geography pages with illuminated maps, Maße 20 cm x 27 cm, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Partie enthält zwei original handillumierte Blattseiten aus einem prestigeträchtigen osmanisch-türkischen Manuskript, geschätzt aus der späten osmanischen Periode, ca. 1900–1910. Diese Seiten bieten eine bemerkenswerte Verschmelzung klassischer islamischer Kartografie und spiritueller Literatur. Die Devotionalverse auf der Rückseite liefern eine poetische Erzählung der heiligen islamischen Geschichte und Kosmologie, während die schematischen Karten auf der Vorderseite die geografischen Gegebenheiten (wie Khaybar, Mossul und Damaskus) visuell kontextualisieren, in denen diese epochenprägenden Ereignisse beschrieben wurden.
Anonymes Meisterwerk: Diese Blätter sind unsigniert und von einem unbekannten Kalligraphen und Illustrator geschaffen. In dieser Epoche wurden viele devotional Werke von talentierten Künstlern produziert, die aus religiöser Demut oder als Teil spezialisierter Werkstattproduktionen anonym blieben.
Historischer Staat: Diese Dokumente stammen aus den letzten Jahren des Osmanischen Reiches, einem historischen Staat, der nicht mehr besteht.
Ausgestorbene Sprache: Der Text ist in osmanisch-türkischer Sprache (Türkisch in arabischer Schrift) geschrieben. Dies ist eine ausgestorbene administrative und literarische Sprache, die heute nicht mehr verwendet wird, was diese Blätter zu seltenen sprachlichen Artefakten macht.
Der Karteninhalt: Die Vorderseiten der Blätter zeigen lebendige, schematische Karten von Obermesopotamien (Al-Jazira) und dem östlichen Syrien.
Regionale Identifikatoren: Deutlich sichtbar in der eleganten Schrift sind das Vilayet von Mossul (Modernes Irak), Diyar-ı Bekir und die Stadt Raqqa.
Religiöse Erzählung: Die Karten zeigen „Vadi-i Ali“ und „Vadi-i Hayber“, die die heldenhaften Taten Imam Alis und die Eroberung von Khaybar symbolisieren, wobei physische Geografie mit religiöser Geschichte verbunden wird.
Kunstfertigkeit: Die Karten sind mit traditionellen Pigmenten gestaltet und mit Goldblatt (vergoldeten) Rahmen und „shamsa“-Motiven eingefasst.
Die Poesie: Devotionales Meisterwerk
Die Rückseiten enthalten schön kalligrafierte Nesih-Schrift mit vollständiger Vokalisation (harakat).
Literarisches Werk: Die Verse stammen wahrscheinlich aus einer dekorierten Version der Muhammediye oder Ahmediye, populäre devotionalepische Werke in der osmanischen Kultur.
Themen: Die Poesie verwendet den „Masnavi“-Stil, um islamische Kosmologie zu beschreiben, einschließlich lyrischer Beschreibungen der „Sieben Himmel“ und der üppigen Gärten des Paradieses.
Zustand
Die Blätter befinden sich in gutem antique Zustand mit authentischen Alterszeichen, wie leichter Vergilbung und Abnutzungsspuren an den Rändern, die zu ihrer Provenienz und Charakter beitragen.
Diese Partie enthält zwei original handillumierte Blattseiten aus einem prestigeträchtigen osmanisch-türkischen Manuskript, geschätzt aus der späten osmanischen Periode, ca. 1900–1910. Diese Seiten bieten eine bemerkenswerte Verschmelzung klassischer islamischer Kartografie und spiritueller Literatur. Die Devotionalverse auf der Rückseite liefern eine poetische Erzählung der heiligen islamischen Geschichte und Kosmologie, während die schematischen Karten auf der Vorderseite die geografischen Gegebenheiten (wie Khaybar, Mossul und Damaskus) visuell kontextualisieren, in denen diese epochenprägenden Ereignisse beschrieben wurden.
Anonymes Meisterwerk: Diese Blätter sind unsigniert und von einem unbekannten Kalligraphen und Illustrator geschaffen. In dieser Epoche wurden viele devotional Werke von talentierten Künstlern produziert, die aus religiöser Demut oder als Teil spezialisierter Werkstattproduktionen anonym blieben.
Historischer Staat: Diese Dokumente stammen aus den letzten Jahren des Osmanischen Reiches, einem historischen Staat, der nicht mehr besteht.
Ausgestorbene Sprache: Der Text ist in osmanisch-türkischer Sprache (Türkisch in arabischer Schrift) geschrieben. Dies ist eine ausgestorbene administrative und literarische Sprache, die heute nicht mehr verwendet wird, was diese Blätter zu seltenen sprachlichen Artefakten macht.
Der Karteninhalt: Die Vorderseiten der Blätter zeigen lebendige, schematische Karten von Obermesopotamien (Al-Jazira) und dem östlichen Syrien.
Regionale Identifikatoren: Deutlich sichtbar in der eleganten Schrift sind das Vilayet von Mossul (Modernes Irak), Diyar-ı Bekir und die Stadt Raqqa.
Religiöse Erzählung: Die Karten zeigen „Vadi-i Ali“ und „Vadi-i Hayber“, die die heldenhaften Taten Imam Alis und die Eroberung von Khaybar symbolisieren, wobei physische Geografie mit religiöser Geschichte verbunden wird.
Kunstfertigkeit: Die Karten sind mit traditionellen Pigmenten gestaltet und mit Goldblatt (vergoldeten) Rahmen und „shamsa“-Motiven eingefasst.
Die Poesie: Devotionales Meisterwerk
Die Rückseiten enthalten schön kalligrafierte Nesih-Schrift mit vollständiger Vokalisation (harakat).
Literarisches Werk: Die Verse stammen wahrscheinlich aus einer dekorierten Version der Muhammediye oder Ahmediye, populäre devotionalepische Werke in der osmanischen Kultur.
Themen: Die Poesie verwendet den „Masnavi“-Stil, um islamische Kosmologie zu beschreiben, einschließlich lyrischer Beschreibungen der „Sieben Himmel“ und der üppigen Gärten des Paradieses.
Zustand
Die Blätter befinden sich in gutem antique Zustand mit authentischen Alterszeichen, wie leichter Vergilbung und Abnutzungsspuren an den Rändern, die zu ihrer Provenienz und Charakter beitragen.
