Desvres - Vase - Töpferware - Faïence Potpourri-Vase





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Polychromiertes Irdenware-Potpourri-Vas in Rouen-Stil aus dem Zeitraum 1850–1900, balusterförmig auf erhöhtem Sockel, mit Ajour am Hals und Deckel, zwei Mascarons als Henkel, Putto-Deckelaufsatz, blau-rot auf weißer Grundglasur, Einfluss Delftischer Porzellanwerkstatt durch Desvres-Werkstätten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese imposante Deckelvase, ausgeführt in polychrom bemaltem Keramik, ist ein vorzügliches Beispiel der 19. Jahrhundert‑Wiederentdeckung der klassischen Rouen‑Faïence. Das Objekt ist als Balustervase gestaltet und ruht auf einem erhöhten Sockel (piédouche), wobei die reiche Dekoration sofort ins Auge fällt.
Diese Vase ist ausgeführt im charakteristischen Stil rayonnant oder Festonstil, erkennbar am feinmaschigen geometrischen Geflecht und den symmetrischen floralen Motiven in der klassischen Kombination aus Tiefblau und Eisenrot auf weißem Grund. Die Schulter der Vase wird geschmückt von zwei plastisch geformten Maskaronen in Form von kindlichen Gesichtern, die zugleich als Griffe dienen.
Besonders an diesem Exemplar ist die Funktion als Potpourri-Vase. Sowohl der Hals als auch der Deckel sind mit feinem Ajourwerk versehen, wodurch der Duft getrockneter Blumen und Kräuter subtil in den Raum verteilt werden konnte. Der Deckel wird gekrönt von einer schön gestalteten Putto, der auf einer blauen Kugel ruht, ein häufig vorkommendes dekoratives Element in der holländischen Keramiktradition. Diese Balustervase basiert vollständig auf einem Modell, das von De Delftse Pauw hergestellt wurde, einem berühmten Plateelbakker des 17. Jahrhunderts. Obwohl die Dekoration streng der Kanon des 18. Jahrhunderts Rouen folgt, ist die Gestaltung eine direkte Hommage an die Modelle der Delftser Keramikatelier. Diese Verschmelzung von Stilen war eine Spezialität der Desvres‑Ateliers, die damit die zwei prestigeträchtigsten europäischen Faïence‑Traditionen in einem monumentalen Objekt vereinten.
Diese imposante Deckelvase, ausgeführt in polychrom bemaltem Keramik, ist ein vorzügliches Beispiel der 19. Jahrhundert‑Wiederentdeckung der klassischen Rouen‑Faïence. Das Objekt ist als Balustervase gestaltet und ruht auf einem erhöhten Sockel (piédouche), wobei die reiche Dekoration sofort ins Auge fällt.
Diese Vase ist ausgeführt im charakteristischen Stil rayonnant oder Festonstil, erkennbar am feinmaschigen geometrischen Geflecht und den symmetrischen floralen Motiven in der klassischen Kombination aus Tiefblau und Eisenrot auf weißem Grund. Die Schulter der Vase wird geschmückt von zwei plastisch geformten Maskaronen in Form von kindlichen Gesichtern, die zugleich als Griffe dienen.
Besonders an diesem Exemplar ist die Funktion als Potpourri-Vase. Sowohl der Hals als auch der Deckel sind mit feinem Ajourwerk versehen, wodurch der Duft getrockneter Blumen und Kräuter subtil in den Raum verteilt werden konnte. Der Deckel wird gekrönt von einer schön gestalteten Putto, der auf einer blauen Kugel ruht, ein häufig vorkommendes dekoratives Element in der holländischen Keramiktradition. Diese Balustervase basiert vollständig auf einem Modell, das von De Delftse Pauw hergestellt wurde, einem berühmten Plateelbakker des 17. Jahrhunderts. Obwohl die Dekoration streng der Kanon des 18. Jahrhunderts Rouen folgt, ist die Gestaltung eine direkte Hommage an die Modelle der Delftser Keramikatelier. Diese Verschmelzung von Stilen war eine Spezialität der Desvres‑Ateliers, die damit die zwei prestigeträchtigsten europäischen Faïence‑Traditionen in einem monumentalen Objekt vereinten.

