R. Rondelli (1977) - Esplosione Primaverile





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: R. Rondelli
Titel: Frühjahrs-Explosion
Technik: Öl auf Leinwand
Dimensionen: 40 x 30 cm
In der Mitte der Komposition dominiert eine Vase in einem intensiven, erdigen Rot, fast scharlachrot, das wie Rost wirkt, und als chromatischer und struktureller Mittelpunkt fungiert. Ihre glasierte Oberfläche fängt warme Reflexe und tiefe Schatten ein und verleiht dem Gefäß eine fast skulpturale Präsenz, fest und dennoch lebendig.
Aus dem großzügigen Hals der Vase erhebt sich ein üppiger Blütenfluss, eine kontrollierte Explosion von Blütenblättern und Stielen, die am Rand der Leinwand zu überlaufen scheint. Der Pinselstrich ist großzügig, materialisch, beladen mit reiner Farbe, aufgetragen mit entschlossenem und sichtbarem Gestus: Die dicken, cremigen Weißtöne der Dahlien und Margeriten treffen auf rosa Bonbonfarben und sattes Magenta der Pfingstrosen, während Funken von scharlachrotem und karmesinrotem Rot das Herz der Orient-Papaver entzünden.
Links tritt eine tiefe Cobaltblau-Stimme hervor – vielleicht Iris oder Delphinium –, die die warme Dominanz der Palette durchschneidet und einen energiegeladenen, notwendigen komplementären Kontrast schafft; das Blau vibriert gegen das verkohlte Orange und das ocker Gelb der Staubfäden und der kleinen verstreuten Blütenteile.
Die Anordnung folgt keinem strengen symmetrischen Schema: Die Blumen überlappen sich, schichten sich übereinander, einige nach außen geneigt, als würden sie von einem unsichtbaren Windstoß vorangetrieben, andere in weichen Kurven zu sich selbst gefaltet.
Blütenblätter – zart rosa, weiß mit carminfarbener Zeichnung – liegen im Vordergrund auf der Auflagefläche, begleitet von dunklen grünen Blättern und zerbrochenen Stängelfragmenten, Zeugnis der Zerbrechlichkeit und der vergänglichen Großzügigkeit der abgeschnittenen Natur.
Der Hintergrund ist mit einer warmen Lasur behandelt, einem weichen Ocker-Gold, das nach unten in einen bräunlich-rostigen, fast verbrannten Ton übergeht, wodurch eine intime, einhüllende Nische entsteht, die die Blütenpalette weiter hervorhebt, ohne jemals mit ihr zu konkurrieren. Das Licht kommt von links oben und formt die Volumen mit farbigen Schatten – olivgrüne, zarte Violett-Töne, transparente Rottöne – und lässt die reinsten Weißtöne die höchsten Lichtpunkte einfangen.
Die Signatur «R. Rondelli» erscheint unten rechts, mit sicherem, kalligraphischem Strich, quasi als Siegel auf die unmittelbare, freudige Feier von Farbe und der Vitalität des Frühlings. Das Werk strahlt eine emotionale Unmittelbarkeit aus, reines Vergnügen an der Plein‑Air-Malerei, umgesetzt im Atelier, wo Spontanität des Gestus mit einer soliden kompositorischen Bewusstheit einhergeht.
Künstler: R. Rondelli
Titel: Frühjahrs-Explosion
Technik: Öl auf Leinwand
Dimensionen: 40 x 30 cm
In der Mitte der Komposition dominiert eine Vase in einem intensiven, erdigen Rot, fast scharlachrot, das wie Rost wirkt, und als chromatischer und struktureller Mittelpunkt fungiert. Ihre glasierte Oberfläche fängt warme Reflexe und tiefe Schatten ein und verleiht dem Gefäß eine fast skulpturale Präsenz, fest und dennoch lebendig.
Aus dem großzügigen Hals der Vase erhebt sich ein üppiger Blütenfluss, eine kontrollierte Explosion von Blütenblättern und Stielen, die am Rand der Leinwand zu überlaufen scheint. Der Pinselstrich ist großzügig, materialisch, beladen mit reiner Farbe, aufgetragen mit entschlossenem und sichtbarem Gestus: Die dicken, cremigen Weißtöne der Dahlien und Margeriten treffen auf rosa Bonbonfarben und sattes Magenta der Pfingstrosen, während Funken von scharlachrotem und karmesinrotem Rot das Herz der Orient-Papaver entzünden.
Links tritt eine tiefe Cobaltblau-Stimme hervor – vielleicht Iris oder Delphinium –, die die warme Dominanz der Palette durchschneidet und einen energiegeladenen, notwendigen komplementären Kontrast schafft; das Blau vibriert gegen das verkohlte Orange und das ocker Gelb der Staubfäden und der kleinen verstreuten Blütenteile.
Die Anordnung folgt keinem strengen symmetrischen Schema: Die Blumen überlappen sich, schichten sich übereinander, einige nach außen geneigt, als würden sie von einem unsichtbaren Windstoß vorangetrieben, andere in weichen Kurven zu sich selbst gefaltet.
Blütenblätter – zart rosa, weiß mit carminfarbener Zeichnung – liegen im Vordergrund auf der Auflagefläche, begleitet von dunklen grünen Blättern und zerbrochenen Stängelfragmenten, Zeugnis der Zerbrechlichkeit und der vergänglichen Großzügigkeit der abgeschnittenen Natur.
Der Hintergrund ist mit einer warmen Lasur behandelt, einem weichen Ocker-Gold, das nach unten in einen bräunlich-rostigen, fast verbrannten Ton übergeht, wodurch eine intime, einhüllende Nische entsteht, die die Blütenpalette weiter hervorhebt, ohne jemals mit ihr zu konkurrieren. Das Licht kommt von links oben und formt die Volumen mit farbigen Schatten – olivgrüne, zarte Violett-Töne, transparente Rottöne – und lässt die reinsten Weißtöne die höchsten Lichtpunkte einfangen.
Die Signatur «R. Rondelli» erscheint unten rechts, mit sicherem, kalligraphischem Strich, quasi als Siegel auf die unmittelbare, freudige Feier von Farbe und der Vitalität des Frühlings. Das Werk strahlt eine emotionale Unmittelbarkeit aus, reines Vergnügen an der Plein‑Air-Malerei, umgesetzt im Atelier, wo Spontanität des Gestus mit einer soliden kompositorischen Bewusstheit einhergeht.

