Bachibouzouk (1977) - Invader vs Banksy






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 129059 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Bachibouzouk (1977), handunterschrieben, 2025 limitierte Auflage Acrylgemälde mit dem Titel Invader vs Banksy, 84 × 60 cm, aus Belgien, in Orange und Grün gehalten, Edition 4/20, in fairer Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hervorragende Arbeit des brüsselerischen Künstlers Bachibouzouk.
Orange/Green Version 1/20
In dieser Serie spielt der brüsseler Künstler Bachibouzouk mit der Kunstgeschichte Fangen, wie ein zu neugieriges Kind, dem es gelungen wäre, ein Museum und eine Spraydose in die Finger zu bekommen. Durch diese « Tomato Soup Can » inszeniert er eine fröhlich unwahrscheinliche Kollision dreier Giganten der zeitgenössischen Kunst: Warhol, Banksy und Invader. Ein popkulturell-urban und klinisch tri-zentrischer Ansatz, der durch die Sprühdose gedreht wird – so, wie es nur Bachibouzouk kann.
Der Ausgangspunkt, natürlich, ist das Banksy-Poster, das selbst schon eine Anspielung (oder ein Wink des Winkels) auf die ikonische Campbell’s Soup von Andy Warhol ist. Bachibouzouk schlüpft hinein wie der vierte Musketier, jedoch bewaffnet nicht mit einem Schwert, sondern mit Invader. Das Ergebnis: ein Dialog zwischen drei Ästhetiken, von denen keine einen Interlokutor brauchte… und dennoch fangen sie gemeinsam laut an zu sprechen und sogar zu lachen.
Die Sprühdosen, sorgfältig aus einer lebhaften Palette gewählt, widersprechen dem zu ruhigen Erbe der Ateliers. Jede Farbe scheint zu proclamer: « Und wenn die Gegenwartskunst drei Minuten lang nicht mehr so ernst genommen würde? »
Aber hinter dem Humor steckt eine echte Idee: Bachibouzouk hinterfragt die industrielle Wiederholung künstlerischer Ikonen. Was wird aus einem Symbol, wenn man es kopiert, dann die Kopie kopiert und schließlich die Referenzen selbst erneut übermalt? Vielleicht etwas Ehrlicheres: Ein Werk, das akzeptiert, nicht allein entstanden zu sein, sondern in einem kulturellen Wirrwarr, einem Karneval aus Bildern und Umdeutungen.
Durch das Aneinanderlegen dieser Referenzschichten verwandelt der Künstler die Dose — ein banales Objekt, Symbol des Konsums, pop-Phänotik — in eine Metapher unserer gesättigten Epoche: Alles ist schon gesehen, remixt, abgeleitet… und doch entsteht dank einer einzigartigen Geste (und einigen guten Sprays) etwas Neues. Ein wenig, als würde man in einem Spiegelmuseum immer weiter drehen, am Ende sein eigenes Spiegelbild zu entdecken.
Mit viel Witz, ein wenig Unverfrorenheit und einer fröhlichen Klarheit erinnert uns Bachibouzouk daran, dass Kunst vielleicht vor allem ein Spiel ist: ein ernstes Spiel, ja, aber doch ein Spiel.
Und in diesem Spiel sind seine Tomato Soup Can die Teile, die alle Schlösser knacken.
Hervorragende Arbeit des brüsselerischen Künstlers Bachibouzouk.
Orange/Green Version 1/20
In dieser Serie spielt der brüsseler Künstler Bachibouzouk mit der Kunstgeschichte Fangen, wie ein zu neugieriges Kind, dem es gelungen wäre, ein Museum und eine Spraydose in die Finger zu bekommen. Durch diese « Tomato Soup Can » inszeniert er eine fröhlich unwahrscheinliche Kollision dreier Giganten der zeitgenössischen Kunst: Warhol, Banksy und Invader. Ein popkulturell-urban und klinisch tri-zentrischer Ansatz, der durch die Sprühdose gedreht wird – so, wie es nur Bachibouzouk kann.
Der Ausgangspunkt, natürlich, ist das Banksy-Poster, das selbst schon eine Anspielung (oder ein Wink des Winkels) auf die ikonische Campbell’s Soup von Andy Warhol ist. Bachibouzouk schlüpft hinein wie der vierte Musketier, jedoch bewaffnet nicht mit einem Schwert, sondern mit Invader. Das Ergebnis: ein Dialog zwischen drei Ästhetiken, von denen keine einen Interlokutor brauchte… und dennoch fangen sie gemeinsam laut an zu sprechen und sogar zu lachen.
Die Sprühdosen, sorgfältig aus einer lebhaften Palette gewählt, widersprechen dem zu ruhigen Erbe der Ateliers. Jede Farbe scheint zu proclamer: « Und wenn die Gegenwartskunst drei Minuten lang nicht mehr so ernst genommen würde? »
Aber hinter dem Humor steckt eine echte Idee: Bachibouzouk hinterfragt die industrielle Wiederholung künstlerischer Ikonen. Was wird aus einem Symbol, wenn man es kopiert, dann die Kopie kopiert und schließlich die Referenzen selbst erneut übermalt? Vielleicht etwas Ehrlicheres: Ein Werk, das akzeptiert, nicht allein entstanden zu sein, sondern in einem kulturellen Wirrwarr, einem Karneval aus Bildern und Umdeutungen.
Durch das Aneinanderlegen dieser Referenzschichten verwandelt der Künstler die Dose — ein banales Objekt, Symbol des Konsums, pop-Phänotik — in eine Metapher unserer gesättigten Epoche: Alles ist schon gesehen, remixt, abgeleitet… und doch entsteht dank einer einzigartigen Geste (und einigen guten Sprays) etwas Neues. Ein wenig, als würde man in einem Spiegelmuseum immer weiter drehen, am Ende sein eigenes Spiegelbild zu entdecken.
Mit viel Witz, ein wenig Unverfrorenheit und einer fröhlichen Klarheit erinnert uns Bachibouzouk daran, dass Kunst vielleicht vor allem ein Spiel ist: ein ernstes Spiel, ja, aber doch ein Spiel.
Und in diesem Spiel sind seine Tomato Soup Can die Teile, die alle Schlösser knacken.
