Giuseppe Maria Crespi (1665-1747), Zuschreibung: - Flora





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öl auf Leinwand.
Maß: 60 x 47 cm ohne Rahmen.
Alter Rahmen.
Giuseppe Maria Crespi gehört zu jenen italienischen Malern, die noch vom Karavaggismus beeinflusst sind. Das Modell, das er hier darstellt, wird in einer markanten Hell-Dunkel-Relation festgehalten, bei der helle Hauttöne scharf gegen einen tiefbraunen Hintergrund kontrastieren. Dieses Spiel von Schatten und Licht verstärkt die Sinnlichkeit der Szene. Die Anmut der Figur, betont durch eine leichte Hüftbewegung, hat ihren Ursprung im Renaissance-Manierismus und verleiht der Komposition eine körperliche Note.
Dieses Gefühl wird durch die flüssige Bewegung des rechten Arms fortgeführt, der den harmonischen Kurven von Flora folgt. Als poetische Göttin schlechthin hat Flora den Künstler mehrfach inspiriert, wie andere bekannte Werke belegen, die sie darstellen. Hier wählt Crespi, diese römische Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings in einer intimen Szene zu malen, die mit Einfachheit und chromatischer Nüchternheit behandelt wird.
Gleichwohl kann diese Komposition auch eine spirituellere Lesart zulassen. Denn jenseits der offensichtlichen Sinnlichkeit erinnert die kniende Haltung der jungen Frau an die Demut religiöser Figuren, wie die heilige Maria Magdalena, die sich von den Eitelkeiten der Welt lossagt. So mischt Crespi subtile religiöse Andeutung und profane Sinnlichkeit mit großer Feinfühligkeit.
Öl auf Leinwand.
Maß: 60 x 47 cm ohne Rahmen.
Alter Rahmen.
Giuseppe Maria Crespi gehört zu jenen italienischen Malern, die noch vom Karavaggismus beeinflusst sind. Das Modell, das er hier darstellt, wird in einer markanten Hell-Dunkel-Relation festgehalten, bei der helle Hauttöne scharf gegen einen tiefbraunen Hintergrund kontrastieren. Dieses Spiel von Schatten und Licht verstärkt die Sinnlichkeit der Szene. Die Anmut der Figur, betont durch eine leichte Hüftbewegung, hat ihren Ursprung im Renaissance-Manierismus und verleiht der Komposition eine körperliche Note.
Dieses Gefühl wird durch die flüssige Bewegung des rechten Arms fortgeführt, der den harmonischen Kurven von Flora folgt. Als poetische Göttin schlechthin hat Flora den Künstler mehrfach inspiriert, wie andere bekannte Werke belegen, die sie darstellen. Hier wählt Crespi, diese römische Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings in einer intimen Szene zu malen, die mit Einfachheit und chromatischer Nüchternheit behandelt wird.
Gleichwohl kann diese Komposition auch eine spirituellere Lesart zulassen. Denn jenseits der offensichtlichen Sinnlichkeit erinnert die kniende Haltung der jungen Frau an die Demut religiöser Figuren, wie die heilige Maria Magdalena, die sich von den Eitelkeiten der Welt lossagt. So mischt Crespi subtile religiöse Andeutung und profane Sinnlichkeit mit großer Feinfühligkeit.
