August Wilhelm von Hofmann - 2pp Autograph Letter - 1864





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August Wilhelm von Hofman (1818-1892) Autographenbrief, signiert, 2 Seiten, mit integralem leeren Blatt, auf Notenpapier des Museum of Practical Geology [London]. Datum nur Donnerstagmorgen, vermutlich 1864 oder 1865.
An ‚Mein lieber Ward‘. Zweifellos ein Brief von Hofmann an den Herausgeber seines Buches ‚Introduction to modern chemistry, experimental and theoretic, embodying twelve lectures delivered in the royal College of Chemistry, London: Walton and Maberley, 1865‘. Hofmann billigt Wards Vorschlag, die ‚Atomizität‘ der Elemente durch römische Ziffern zu bezeichnen, und gibt an, wie dies im Druck erscheinen sollte. Hofmann spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung und Organisation des chemischen Berufsstandes im 19. Jahrhundert in Deutschland und Großbritannien.
Geboren in Geissen, trat er 1836 in die örtliche Universität ein, um Jura und Philosophie zu studieren, wechselte jedoch nach dem Besuch von Liebigs Vorlesungen zur Chemie. Nach der Promotion im Jahr 1841 diente er als Liebigs Assistent und lehrte kurz an der Universität Bonn.
1845 wurde Hofmann von Liebig als Professor und Direktor des neu organisierten Royal College of Chemistry in London empfohlen. Gegründet von Prinz Albert und am Liebig-Laboratorium orientiert, bildete das Royal College während Hofmanns zwanzigjähriger Amtszeit einige der bedeutendsten Chemiker Englands aus, darunter W. Perkin, H. Armstrong und J.R.A. Newlands. 1865 kehrte Hofmann nach Deutschland zurück und wurde Professor der Chemie an der Universität Berlin, wo er bis zu seinem Tod blieb.
1867 gründete er gemeinsam mit dem Deutschen Chemischen Gesellschaft (Deutsche Chemische Gesellschaft) dessen berühmte Zeitschrift Berichte, die erstmals 1868 veröffentlicht wurde. 1865 veröffentlichte Hofmann sein Buch ‚An Introduction to Modern Chemistry‘. Dieses Werk fasste die Typentheorie brillant zusammen und die neu aufkommende Theorie der Struktur wurde stark von ihm beeinflusst und durch die Überarbeitung von Einführungslehrbüchern in Europa und den Vereinigten Staaten angeregt. In diesem Buch führte Hofmann erstmals den Begriff Valenz ein, unter seiner längeren Bezeichnung Quantivalence, zur Beschreibung der Verbindungsfähigkeit eines Atoms.
Der Brief weist die vorherigen Faltungen auf, im Übrigen ist er hell und in nahezu gutem Zustand."
August Wilhelm von Hofman (1818-1892) Autographenbrief, signiert, 2 Seiten, mit integralem leeren Blatt, auf Notenpapier des Museum of Practical Geology [London]. Datum nur Donnerstagmorgen, vermutlich 1864 oder 1865.
An ‚Mein lieber Ward‘. Zweifellos ein Brief von Hofmann an den Herausgeber seines Buches ‚Introduction to modern chemistry, experimental and theoretic, embodying twelve lectures delivered in the royal College of Chemistry, London: Walton and Maberley, 1865‘. Hofmann billigt Wards Vorschlag, die ‚Atomizität‘ der Elemente durch römische Ziffern zu bezeichnen, und gibt an, wie dies im Druck erscheinen sollte. Hofmann spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung und Organisation des chemischen Berufsstandes im 19. Jahrhundert in Deutschland und Großbritannien.
Geboren in Geissen, trat er 1836 in die örtliche Universität ein, um Jura und Philosophie zu studieren, wechselte jedoch nach dem Besuch von Liebigs Vorlesungen zur Chemie. Nach der Promotion im Jahr 1841 diente er als Liebigs Assistent und lehrte kurz an der Universität Bonn.
1845 wurde Hofmann von Liebig als Professor und Direktor des neu organisierten Royal College of Chemistry in London empfohlen. Gegründet von Prinz Albert und am Liebig-Laboratorium orientiert, bildete das Royal College während Hofmanns zwanzigjähriger Amtszeit einige der bedeutendsten Chemiker Englands aus, darunter W. Perkin, H. Armstrong und J.R.A. Newlands. 1865 kehrte Hofmann nach Deutschland zurück und wurde Professor der Chemie an der Universität Berlin, wo er bis zu seinem Tod blieb.
1867 gründete er gemeinsam mit dem Deutschen Chemischen Gesellschaft (Deutsche Chemische Gesellschaft) dessen berühmte Zeitschrift Berichte, die erstmals 1868 veröffentlicht wurde. 1865 veröffentlichte Hofmann sein Buch ‚An Introduction to Modern Chemistry‘. Dieses Werk fasste die Typentheorie brillant zusammen und die neu aufkommende Theorie der Struktur wurde stark von ihm beeinflusst und durch die Überarbeitung von Einführungslehrbüchern in Europa und den Vereinigten Staaten angeregt. In diesem Buch führte Hofmann erstmals den Begriff Valenz ein, unter seiner längeren Bezeichnung Quantivalence, zur Beschreibung der Verbindungsfähigkeit eines Atoms.
Der Brief weist die vorherigen Faltungen auf, im Übrigen ist er hell und in nahezu gutem Zustand."

