Nkisi - Figur - Kongo (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Skulpturale Meisterschaft und meditative Stille: Eine klassische Baule-Figur
Diese hockende Figur ist ein herausragendes Beispiel für die Eleganz und spirituelle Tiefe der Baule-Bildhauerei. Der anonyme Meister hat hier eine Komposition geschaffen, die strenge Geometrie mit anatomischer Sensibilität verbindet.
Besonders bemerkenswert ist die Gestaltung des Gesichts. Die T-förmige Struktur, die von den Augenbrauen und der schmalen Nase gebildet wird, rahmt die gesenkten Augenlider ein, die der Figur einen zeitlosen, meditativen Ausdruck verleihen. Der aufwendig geschnitzte Haarhelm mit seinen präzisen Linienmustern zeugt von handwerklicher Perfektion und spiegelt die Schönheitsideale und den hohen sozialen Rang der dargestellten Person wider.
Die Pose – auf einer runden Basis hockend, mit den Händen einen kleinen Becher haltend – ist ein selteneres Motiv, das auf rituelles Darbringen oder spirituelle Nahrung hindeuten könnte. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Ahnenfigur (Waka Sran) oder einen Geistigen Ehepartner (Blolo Bla), der geschaffen wurde, um Schutz und Rat zu spenden.
Besonders interessant sind die markanten Vertiefungen im Kopfbereich. Während die Ästhetik klar der Baule-Tradition folgt, erinnern diese Öffnungen an die rituellen Praktiken der zentralafrikanischen Kraftfiguren der Songye, bei denen Substanzen zur spirituellen Aktivierung eingebracht wurden, ein Hinweis auf eine möglicherweise komplexe rituelle Geschichte dieses Objekts.
Skulpturale Meisterschaft und meditative Stille: Eine klassische Baule-Figur
Diese hockende Figur ist ein herausragendes Beispiel für die Eleganz und spirituelle Tiefe der Baule-Bildhauerei. Der anonyme Meister hat hier eine Komposition geschaffen, die strenge Geometrie mit anatomischer Sensibilität verbindet.
Besonders bemerkenswert ist die Gestaltung des Gesichts. Die T-förmige Struktur, die von den Augenbrauen und der schmalen Nase gebildet wird, rahmt die gesenkten Augenlider ein, die der Figur einen zeitlosen, meditativen Ausdruck verleihen. Der aufwendig geschnitzte Haarhelm mit seinen präzisen Linienmustern zeugt von handwerklicher Perfektion und spiegelt die Schönheitsideale und den hohen sozialen Rang der dargestellten Person wider.
Die Pose – auf einer runden Basis hockend, mit den Händen einen kleinen Becher haltend – ist ein selteneres Motiv, das auf rituelles Darbringen oder spirituelle Nahrung hindeuten könnte. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Ahnenfigur (Waka Sran) oder einen Geistigen Ehepartner (Blolo Bla), der geschaffen wurde, um Schutz und Rat zu spenden.
Besonders interessant sind die markanten Vertiefungen im Kopfbereich. Während die Ästhetik klar der Baule-Tradition folgt, erinnern diese Öffnungen an die rituellen Praktiken der zentralafrikanischen Kraftfiguren der Songye, bei denen Substanzen zur spirituellen Aktivierung eingebracht wurden, ein Hinweis auf eine möglicherweise komplexe rituelle Geschichte dieses Objekts.

