Filippo Lauri (1623 – 1694), Aus der Werkstatt von - Apollo e Dafne






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Apollo e Dafne, XVIII. Jahrhundert Öl auf Leinwand aus dem Umfeld von Filippo Lauri, Italien, mit Rahmen aus Gold- und Silberschmuck, Maße des Gemäldes 42 x 62 cm, Rahmen 51 x 72 x 5 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Workshop von FILIPPO LAURI
(Rom, 1623 – 1694)
Apollon und Daphne
Öl auf Leinwand, cm. 42 x 62
Rahmenmaß cm. 51 x 72 x 5 ca.
NOTE: Veröffentlichung Katalog der Werke der Kollektion Intermidiart. Echtheitsnachweis. Werk mit goldener und silberner Holzeinrahmung und Mischung (Mängel):
Wir danken Prof. Michele Danieli für seine attributiven Hinweise zum Werk.
Wir präsentieren Ihnen im Katalog ein wunderbares Werk, das gegen Ende des 17. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 18. Jahrhunderts von einem talentierten Autor geschaffen wurde und den Mythos von Apollon und Daphne zeigt, eine berühmte Episode aus Ovids Metamorphosen.
Das Gemälde fängt den Höhepunkt der Erzählung ein: Die Nymphe Daphne bittet, um sich vor der Verfolgung durch den Gott Apollo zu schützen, ihren Vater Peneus, sie in einen Lorbeerbaum zu verwandeln. Apollo wird links dargestellt, der Bogen noch in der Hand; in der Mitte Daphne im Moment der Metamorphose, die Arme verwandeln sich in Äste und der Körper beginnt sich in die Erde einzugraben. Rechts erscheint Peneus, erkennbar als männliche, ältere, bärtige Gestalt, begleitet von weiteren Wassernymphen. Von oben beäugt ein geflügelter Putto – identifizierbar als Eros (oder Cupido) – die Szene: Es waren seine Pfeile, die die unwiderstehliche Liebe von Apollo hervorriefen und Daphnes Ablehnung bewirkten.
Bereits vom Markt als anonym der römischen Schule des frühen 18. Jahrhunderts referiert, zeigt die Leinwand deutlich einen cortonesken Charakter und fügt sich in die bildnerische Kultur von Francesco Trevisani, Michele Rocca und vor allem Filippo Lauri ein, dessen Werkstatt dem Stil und den formalen Kennzeichen nach nahekommt.
Schon bei einer ersten Untersuchung zeigt sich die sinnliche Annehmlichkeit der Erfindung, die eine dekorative Bestimmung für den Raum einer reichen Sechzeiterwohnung vermuten lässt. Wir befinden uns daher in einer Arbeit, in der mythologischer Inhalt und formale Umsetzung in einer malerischen Sprache von großer Anziehungskraft verschmelzen, abgeleitet aus der römischen Tradition des Seicento, die sich stärker der klassizistischen Kultur der Hauptstadt öffnete. Diese Tradition hatte sich auch dank des Beitrags der emilianischen Künstler, Schüler und Anhänger von Annibale Carracci – wie Domenichino, Francesco Albani und Guido Reni – bereichert.
Der Verfasser des Gemäldes zeigt eine raffinierte, beschreibende Bildsprache, gestützt durch eine sorgfältige Ausführung und eine warme, leuchtende Farbpalette. In den stilistischen Kennzeichen erkennt man die Hand eines fähigen mittleren Meister aus Zentralitalien, der im XVII. Jahrhundert tätig war, auch empfänglich für die Lektion der großen flämischen Meister war und gleichzeitig fähig war, die furchtbarsten lichttechnischen Experimentationen des folgenden Jahrhunderts vorwegzunehmen.
Aus diesen Gründen erscheint der schon von Forschern geäußerte Hinweis überzeugend, das Werk einem Umfeld nicht weit entfernt von Filippo Lauri (Rom, 1623 – 1694) zuzuordnen, einem weltgewandten Mann und großem Talent, einer der Protagonisten der römischen Kunstszene des Seicento. Nach der Ausbildung in der Werkstatt des Vaters Balthasar Lawers, flam- mindischen Ursprungs (im Italienischen Lauri), schuf er bedeutende Freskenzyklen, Altarblätter und zahlreiche Leinwandwerke mit profanem Sujet, besonders geschätzt vom zeitgenössischen Sammler für ihre elegante Sinnlichkeit.
Zur Bestätigung der vorgeschlagenen Attribution genügt der Abgleich des betrachteten Gemäldes mit anderen Werken Filippo Lauri, bei denen stilistische Ähnlichkeiten nicht zufällig sind: Der Einsatz wechselnder Töne, die diffuse Lichtfülle, die Anmut der Figuren und die atmosphärische Qualität des Gesamtbildes erinnern an die besten Kompositionen der späten Reife des romischen Meisters und legen eine volle Zugehörigkeit zu jenem feinen Malstil nahe, der seine Schöpfungen in dieser Reife kennzeichnet.
Bezüglich seines Erhaltungszustands präsentiert sich die Leinwand insgesamt in einem recht ordentlichen Zustand für ein Werk aus dieser Epoche; die Oberfläche zeigt Patina, das Bild ist gut lesbar. Sichtbar sind einige Abschürfungen, Kratzer und minimale Farbabplatzungen mit partiellen Malerfugen und Abrieb. Bei der Untersuchung mit Wood-Lampe ergeben sich weitere Restaurierungen, doch aufgrund dessen ist eine Ausschlussnahme weiterer früherer Restaurierungen nicht möglich. Das Gemälde ist gerahmt. Das Rahmenwerk könnte zum Zeitpunkt des Neorahmens ersetzt worden sein. Der von uns bereitgestellte Zustandsbericht ist als genau und sorgfältig zu verstehen, aber dennoch absolut teilweise und nicht vollständig aussagekräftig, da er nicht in spezialisierten Laboren und ohne spezifische technische Hilfsmittel erstellt wurde. Unter Sonnenlicht ist ein feines Rissmuster zu sehen, das dem Alter entspricht. Die Maße der Leinwand betragen cm. 42 x 62.
Das Gemälde ist durch einen Rahmen aus goldenem und silbernem Holz sowie Mischung verziert, der eine große Wirkung erzielt (Rahmenmaße ca. 51 x 72 x 5 cm, vorhandene Mängel). „Der in den oben gezeigten Fotos gezeigte Rahmen wurde vom Verkäufer oder einem Dritten dem Kunstwerk hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenlos geliefert, damit es sofort ausgestellt werden kann. Der Rahmen wird als Kulanzleistung beigefügt und bildet keinen integralen Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird jeder potenzielle Schaden am Rahmen, der das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder eine Annullierung der Bestellung akzeptiert.“
PROVENIENZ: Privatsammlung
PUBLIKATION:
Inedito;
I MITI E IL TerrITORIO in der Sicilia von tausend Kulturen. INEDITA QUADRERIA Katalog der Gemälde der Sammlung des Zyklus „I Miti e il territorio“, Verlag Lab_04, Marsala, 2026 (Pdf).
Im Falle eines Verkaufs außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Ausfuhrangelegenheiten rechnen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Workshop von FILIPPO LAURI
(Rom, 1623 – 1694)
Apollon und Daphne
Öl auf Leinwand, cm. 42 x 62
Rahmenmaß cm. 51 x 72 x 5 ca.
NOTE: Veröffentlichung Katalog der Werke der Kollektion Intermidiart. Echtheitsnachweis. Werk mit goldener und silberner Holzeinrahmung und Mischung (Mängel):
Wir danken Prof. Michele Danieli für seine attributiven Hinweise zum Werk.
Wir präsentieren Ihnen im Katalog ein wunderbares Werk, das gegen Ende des 17. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 18. Jahrhunderts von einem talentierten Autor geschaffen wurde und den Mythos von Apollon und Daphne zeigt, eine berühmte Episode aus Ovids Metamorphosen.
Das Gemälde fängt den Höhepunkt der Erzählung ein: Die Nymphe Daphne bittet, um sich vor der Verfolgung durch den Gott Apollo zu schützen, ihren Vater Peneus, sie in einen Lorbeerbaum zu verwandeln. Apollo wird links dargestellt, der Bogen noch in der Hand; in der Mitte Daphne im Moment der Metamorphose, die Arme verwandeln sich in Äste und der Körper beginnt sich in die Erde einzugraben. Rechts erscheint Peneus, erkennbar als männliche, ältere, bärtige Gestalt, begleitet von weiteren Wassernymphen. Von oben beäugt ein geflügelter Putto – identifizierbar als Eros (oder Cupido) – die Szene: Es waren seine Pfeile, die die unwiderstehliche Liebe von Apollo hervorriefen und Daphnes Ablehnung bewirkten.
Bereits vom Markt als anonym der römischen Schule des frühen 18. Jahrhunderts referiert, zeigt die Leinwand deutlich einen cortonesken Charakter und fügt sich in die bildnerische Kultur von Francesco Trevisani, Michele Rocca und vor allem Filippo Lauri ein, dessen Werkstatt dem Stil und den formalen Kennzeichen nach nahekommt.
Schon bei einer ersten Untersuchung zeigt sich die sinnliche Annehmlichkeit der Erfindung, die eine dekorative Bestimmung für den Raum einer reichen Sechzeiterwohnung vermuten lässt. Wir befinden uns daher in einer Arbeit, in der mythologischer Inhalt und formale Umsetzung in einer malerischen Sprache von großer Anziehungskraft verschmelzen, abgeleitet aus der römischen Tradition des Seicento, die sich stärker der klassizistischen Kultur der Hauptstadt öffnete. Diese Tradition hatte sich auch dank des Beitrags der emilianischen Künstler, Schüler und Anhänger von Annibale Carracci – wie Domenichino, Francesco Albani und Guido Reni – bereichert.
Der Verfasser des Gemäldes zeigt eine raffinierte, beschreibende Bildsprache, gestützt durch eine sorgfältige Ausführung und eine warme, leuchtende Farbpalette. In den stilistischen Kennzeichen erkennt man die Hand eines fähigen mittleren Meister aus Zentralitalien, der im XVII. Jahrhundert tätig war, auch empfänglich für die Lektion der großen flämischen Meister war und gleichzeitig fähig war, die furchtbarsten lichttechnischen Experimentationen des folgenden Jahrhunderts vorwegzunehmen.
Aus diesen Gründen erscheint der schon von Forschern geäußerte Hinweis überzeugend, das Werk einem Umfeld nicht weit entfernt von Filippo Lauri (Rom, 1623 – 1694) zuzuordnen, einem weltgewandten Mann und großem Talent, einer der Protagonisten der römischen Kunstszene des Seicento. Nach der Ausbildung in der Werkstatt des Vaters Balthasar Lawers, flam- mindischen Ursprungs (im Italienischen Lauri), schuf er bedeutende Freskenzyklen, Altarblätter und zahlreiche Leinwandwerke mit profanem Sujet, besonders geschätzt vom zeitgenössischen Sammler für ihre elegante Sinnlichkeit.
Zur Bestätigung der vorgeschlagenen Attribution genügt der Abgleich des betrachteten Gemäldes mit anderen Werken Filippo Lauri, bei denen stilistische Ähnlichkeiten nicht zufällig sind: Der Einsatz wechselnder Töne, die diffuse Lichtfülle, die Anmut der Figuren und die atmosphärische Qualität des Gesamtbildes erinnern an die besten Kompositionen der späten Reife des romischen Meisters und legen eine volle Zugehörigkeit zu jenem feinen Malstil nahe, der seine Schöpfungen in dieser Reife kennzeichnet.
Bezüglich seines Erhaltungszustands präsentiert sich die Leinwand insgesamt in einem recht ordentlichen Zustand für ein Werk aus dieser Epoche; die Oberfläche zeigt Patina, das Bild ist gut lesbar. Sichtbar sind einige Abschürfungen, Kratzer und minimale Farbabplatzungen mit partiellen Malerfugen und Abrieb. Bei der Untersuchung mit Wood-Lampe ergeben sich weitere Restaurierungen, doch aufgrund dessen ist eine Ausschlussnahme weiterer früherer Restaurierungen nicht möglich. Das Gemälde ist gerahmt. Das Rahmenwerk könnte zum Zeitpunkt des Neorahmens ersetzt worden sein. Der von uns bereitgestellte Zustandsbericht ist als genau und sorgfältig zu verstehen, aber dennoch absolut teilweise und nicht vollständig aussagekräftig, da er nicht in spezialisierten Laboren und ohne spezifische technische Hilfsmittel erstellt wurde. Unter Sonnenlicht ist ein feines Rissmuster zu sehen, das dem Alter entspricht. Die Maße der Leinwand betragen cm. 42 x 62.
Das Gemälde ist durch einen Rahmen aus goldenem und silbernem Holz sowie Mischung verziert, der eine große Wirkung erzielt (Rahmenmaße ca. 51 x 72 x 5 cm, vorhandene Mängel). „Der in den oben gezeigten Fotos gezeigte Rahmen wurde vom Verkäufer oder einem Dritten dem Kunstwerk hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenlos geliefert, damit es sofort ausgestellt werden kann. Der Rahmen wird als Kulanzleistung beigefügt und bildet keinen integralen Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird jeder potenzielle Schaden am Rahmen, der das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder eine Annullierung der Bestellung akzeptiert.“
PROVENIENZ: Privatsammlung
PUBLIKATION:
Inedito;
I MITI E IL TerrITORIO in der Sicilia von tausend Kulturen. INEDITA QUADRERIA Katalog der Gemälde der Sammlung des Zyklus „I Miti e il territorio“, Verlag Lab_04, Marsala, 2026 (Pdf).
Im Falle eines Verkaufs außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Ausfuhrangelegenheiten rechnen.
