Robert Muller (1920-2003) - Composition Geometrique dynamique (sans prix de réserve)






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Original 1970 Aquarell von Robert Muller aus Frankreich, Titel Composition Geometrique dynamique, un-signiert, in gutem Zustand, Blattgröße 29,6 × 20,9 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wir stellen Ihnen eine Reihe von Originalarbeiten auf Papier des Bildhauers Robert Muller vor. Es handelt sich um vorbereitende Studien auf Papier, Abstraktionen und fertige Zeichnungen, die entsprechend präsentiert werden sollen.
Titel: dynamische Komposition
Ref: 10
Technik: Filzstift
Periode: Ende der 70er Jahre
Blattformat: 29,6 x 20,9 cm
unsigniert
Guter Zustand
Robert Müller, geboren 1920 in Zürich, ist ein renommierter Schweizer Bildhauer, Pionier der Stahlbildhauerei in den 1950er und 1960er Jahren.
Während des Zweiten Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit bildete er sich in den Ateliers von Otto Bänninger und Germaine Richier aus, zwei bedeutenden Figuren der Skulptur, die in der Schweiz ansässig sind. Der Einfluss Richiers, mit seinen hybriden Formen, die Menschliches, Tierisches und Natur verbinden, prägt seine Anfänge tief.
1947 verbringt Müller zwei Jahre in Genua, wo er versucht, sich von Richiers Einfluss zu emanzipieren, indem er figürliche Skulpturen aus Gips und Bronze erkundet. 1949 zieht er mit seiner Familie zunächst nach Paris, dann nach Villiers-le-Bel, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2003 lebt und arbeitet.
Bereits in der Mitte der 1950er Jahre genießt Robert Müller höchste Anerkennung und internationales Ansehen. Ihm wird der Spitzname »Eisen-Müller« gegeben. Zusammen mit den Schweizer Bildhauern Bernhard Luginbühl und Jean Tinguely wird er als einer der Schöpfer der modernen Eisen-Skulptur angesehen.
Seine Pariser Werke, oft abstrakt, aber mit Bezug zum menschlichen Körper, zeichnen sich durch eine erotische und organische Spannung aus, wie Panzerhäute oder abgetrennte Insekten.
Müller stellte auf der Biennale von Venedig, der Biennale von São Paulo und der Biennale von Paris aus und nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil.
Seine Werke werden von renommierten Museen erworben, insbesondere in den USA, und in Galerien wie der von Jeanne Bucher ausgestellt.
Retrospektiven seiner Zeichnungen und Gravuren fanden 1979 im Musée Rath statt, das zwei bedeutende Eisen-Skulpturen besitzt (Le Bûcher 1959 und L’Archange 1963) sowie Dutzende Zeichnungen von 1972 bis 1977.
1982 und 1996 bot das Kupferstichkabinett dieses Museums jeweils zwei Ausstellungen an, begleitet von einem juristisch erarbeiteten Werkverzeichnis, das von Rainer Michael Mason erstellt wurde.
Trotz einer bedeutenden Berühmtheit in den 1950er bis 1970er Jahren zog er sich ab Mitte der 1970er Jahre schrittweise aus der Kunstszene zurück. Er starb am 15. Oktober 2003 in Villiers-le-Bel im Alter von 83 Jahren und hinterließ ein künstlerisches Erbe, das in Europa gefeiert wird, insbesondere durch posthume Ausstellungen wie jene der Galerie Schifferli im Jahr 2020, die das hundertjährige Jubiläum seiner Geburt markierte.
Wir stellen Ihnen eine Reihe von Originalarbeiten auf Papier des Bildhauers Robert Muller vor. Es handelt sich um vorbereitende Studien auf Papier, Abstraktionen und fertige Zeichnungen, die entsprechend präsentiert werden sollen.
Titel: dynamische Komposition
Ref: 10
Technik: Filzstift
Periode: Ende der 70er Jahre
Blattformat: 29,6 x 20,9 cm
unsigniert
Guter Zustand
Robert Müller, geboren 1920 in Zürich, ist ein renommierter Schweizer Bildhauer, Pionier der Stahlbildhauerei in den 1950er und 1960er Jahren.
Während des Zweiten Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit bildete er sich in den Ateliers von Otto Bänninger und Germaine Richier aus, zwei bedeutenden Figuren der Skulptur, die in der Schweiz ansässig sind. Der Einfluss Richiers, mit seinen hybriden Formen, die Menschliches, Tierisches und Natur verbinden, prägt seine Anfänge tief.
1947 verbringt Müller zwei Jahre in Genua, wo er versucht, sich von Richiers Einfluss zu emanzipieren, indem er figürliche Skulpturen aus Gips und Bronze erkundet. 1949 zieht er mit seiner Familie zunächst nach Paris, dann nach Villiers-le-Bel, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2003 lebt und arbeitet.
Bereits in der Mitte der 1950er Jahre genießt Robert Müller höchste Anerkennung und internationales Ansehen. Ihm wird der Spitzname »Eisen-Müller« gegeben. Zusammen mit den Schweizer Bildhauern Bernhard Luginbühl und Jean Tinguely wird er als einer der Schöpfer der modernen Eisen-Skulptur angesehen.
Seine Pariser Werke, oft abstrakt, aber mit Bezug zum menschlichen Körper, zeichnen sich durch eine erotische und organische Spannung aus, wie Panzerhäute oder abgetrennte Insekten.
Müller stellte auf der Biennale von Venedig, der Biennale von São Paulo und der Biennale von Paris aus und nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil.
Seine Werke werden von renommierten Museen erworben, insbesondere in den USA, und in Galerien wie der von Jeanne Bucher ausgestellt.
Retrospektiven seiner Zeichnungen und Gravuren fanden 1979 im Musée Rath statt, das zwei bedeutende Eisen-Skulpturen besitzt (Le Bûcher 1959 und L’Archange 1963) sowie Dutzende Zeichnungen von 1972 bis 1977.
1982 und 1996 bot das Kupferstichkabinett dieses Museums jeweils zwei Ausstellungen an, begleitet von einem juristisch erarbeiteten Werkverzeichnis, das von Rainer Michael Mason erstellt wurde.
Trotz einer bedeutenden Berühmtheit in den 1950er bis 1970er Jahren zog er sich ab Mitte der 1970er Jahre schrittweise aus der Kunstszene zurück. Er starb am 15. Oktober 2003 in Villiers-le-Bel im Alter von 83 Jahren und hinterließ ein künstlerisches Erbe, das in Europa gefeiert wird, insbesondere durch posthume Ausstellungen wie jene der Galerie Schifferli im Jahr 2020, die das hundertjährige Jubiläum seiner Geburt markierte.
