Eine Bronzetafel. - Zahnbelag - Benin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Titel des Kunstwerks: Eine Bronzebronzeplatte; eine Bronzplakette aus Nigeria, ein Benin-Re lieferschild mit zwei Akrobaten der Amufi-Zeremonie, 9,1 kg schwer, 47 cm hoch, 38 cm tief, in fairer Zustand und authentisch/official, ohne Ständer, indigener Objektname Plaque.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Relieftafel aus Benin mit Akrobaten der Amufi-Zeremonie.
Die Relieftafel zeigt zwei Akrobaten, die an der Amufi-Zeremonie teilnehmen, eine der vielen Zunftrituale in Benin. Als Mitglieder der Amufi-Zunft sind sie dafür verantwortlich, Fischadler für die Opfersketäen des Oba während des Ugie-Festivals zu fangen und führen weitere rituelle Handlungen aus, darunter das Klettern auf Bäume. Der Tradition zufolge besitzen diese Zunftmitglieder eine besondere geistige Kraft, da sie die höchsten Baumspitzen erreichen können – eine Leistung, die über das hinausgeht, was gewöhnliche Menschen leisten.
Für das Ritual bereiten sie heimlich nachts einen hohen Baum mit Seilen vor. Am Folgetag, während der Zeremonie, erreichen sie den höchsten Ast, sichern das Seil um sich herum und schwingen sich in weiten Bögen durch die Luft, Arme und Beine ausgestreckt. Ihre mit Rasseln verzierten Arme bewegen sich wie Flügel. Oben in der Reliefdarstellung sitzen drei große Vögel – vermutlich Fischadler – als symbolische Bezugnahme auf das Ritual.
Die Tafel ist bemerkenswert für die seltene Verbindung von dynamischer menschlicher Bewegung und naturalistischer Darstellung der Umwelt, ein Merkmal, das in Benin-Reliefs ungewöhnlich ist. Ein stilistisches Gegenstück besteht nur in der Reliefdarstellung einer Leopardenjagd, die ebenfalls Figuren in ungewöhnlich aktiven Posen zeigt und Bäume mit sorgfältig modellierten Blättern. Die Gelehrten schreiben daher beiden Werken demselben Künstler zu, den Fagg als den „Meister der Leopardenjagd“ bezeichnet. Wegen seines unverwechselbaren Stils gilt er als einer der wichtigsten Künstler Benins und gehört zu den wenigen Werken, die zuverlässig zugeordnet werden können – eine ansonsten anspruchsvolle Aufgabe angesichts der minimalistischen stilistischen Variation über Jahrhunderte.
Referenz:
Barbara Blackmun, in: Barbara Plankensteiner (Hrsg.), Benin. Könige und Rituale. Hofkunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 334–335.
TL-Analyse Kotalla 360 Jahre +/-16,7
CAB35410
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Relieftafel aus Benin mit Akrobaten der Amufi-Zeremonie.
Die Relieftafel zeigt zwei Akrobaten, die an der Amufi-Zeremonie teilnehmen, eine der vielen Zunftrituale in Benin. Als Mitglieder der Amufi-Zunft sind sie dafür verantwortlich, Fischadler für die Opfersketäen des Oba während des Ugie-Festivals zu fangen und führen weitere rituelle Handlungen aus, darunter das Klettern auf Bäume. Der Tradition zufolge besitzen diese Zunftmitglieder eine besondere geistige Kraft, da sie die höchsten Baumspitzen erreichen können – eine Leistung, die über das hinausgeht, was gewöhnliche Menschen leisten.
Für das Ritual bereiten sie heimlich nachts einen hohen Baum mit Seilen vor. Am Folgetag, während der Zeremonie, erreichen sie den höchsten Ast, sichern das Seil um sich herum und schwingen sich in weiten Bögen durch die Luft, Arme und Beine ausgestreckt. Ihre mit Rasseln verzierten Arme bewegen sich wie Flügel. Oben in der Reliefdarstellung sitzen drei große Vögel – vermutlich Fischadler – als symbolische Bezugnahme auf das Ritual.
Die Tafel ist bemerkenswert für die seltene Verbindung von dynamischer menschlicher Bewegung und naturalistischer Darstellung der Umwelt, ein Merkmal, das in Benin-Reliefs ungewöhnlich ist. Ein stilistisches Gegenstück besteht nur in der Reliefdarstellung einer Leopardenjagd, die ebenfalls Figuren in ungewöhnlich aktiven Posen zeigt und Bäume mit sorgfältig modellierten Blättern. Die Gelehrten schreiben daher beiden Werken demselben Künstler zu, den Fagg als den „Meister der Leopardenjagd“ bezeichnet. Wegen seines unverwechselbaren Stils gilt er als einer der wichtigsten Künstler Benins und gehört zu den wenigen Werken, die zuverlässig zugeordnet werden können – eine ansonsten anspruchsvolle Aufgabe angesichts der minimalistischen stilistischen Variation über Jahrhunderte.
Referenz:
Barbara Blackmun, in: Barbara Plankensteiner (Hrsg.), Benin. Könige und Rituale. Hofkunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 334–335.
TL-Analyse Kotalla 360 Jahre +/-16,7
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