Klaus Staeck - Pornografie - 1971





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Klaus Staeck - Staeck: Pornografie - Steinbach-Giessen, 1971 - [342]p. - Softcover/paperback - 25 x 20 x 2,7 cm. Reich illustriert mit schwarz-weißen, körnigen Fotos.
Conditie: Lichte slijtage en wat afbladdering van de folie langs de randen, zoals gebruikelijk. Rug is geknakt en daardoor folie deels los en enkele bladzijden dreigen deels los te raken. Verder is dit exemplaar in goede staat. Opgenomen in Martin Parr & Gerry Badger, The Photobook, deel II, p. 150-151. Zeldzaam verzamelobject.
Dies ist eine erstaunliche Sammlung von merkwürdigen alltäglichen Gewaltszenen: Pressefotos von Straßenschlachten, nackte Kriegopfer und gequälte Gefangene wechseln sich ab mit inszenierten Body-Art-Fotos und einer breiten Palette von Objekten, geprägt von Verlangen, Macht, Entblößung und Überwachung. Mit einem Titel, der auf x-rated Bilder und das Obszöne verweist, sind die Arbeiten in Pornografie womöglich weit entfernt von dem, was ein Voyeur erwartet. Das Buch ist tatsächlich voller obszener Fotos, doch wie der Philosoph Herbert Marcuse formulierte: Es ist nicht das Foto einer nackten Frau, das obszön ist, sondern das eines Generals, der mit seinen in einem Aggressionkrieg verdienten Medaillen prahlt. Das Buch ist ein komplettes Kunstwerk, empörend in jeder Bedeutung des Wortes, und als künstlerisches Manifest über Gewalt im einundzwanzigsten Jahrhundert ist es aktueller denn je, insbesondere angesichts Bewegungen wie aktivistische Kunst.
* Klaus Staeck (1938) ist ein deutscher Grafiker. Er ist bekannt als politisch bewusst handelnder Mensch und erstellt satirische Druckgrafiken. Darüber hinaus betreibt er einen Verlag (edition Staeck), der Kunst in Serien herausgibt von international bekannten Künstlern wie Joseph Beuys, Panamarenko, Dieter Roth, Nam June Paik, Wolf Vostell und vielen anderen. Oft gelang es ihm mit seinem satirischen Werk, konservative Politiker zu provozieren, wodurch es regelmäßig zu rechtlichen Auseinandersetzungen kam, wodurch seine Bekanntheit nur noch wuchs. In den 60er- und 70er-Jahren war seine Arbeit bei Linken sehr beliebt; heute fertigen viele ähnliche Montagen am Computer selbst.
Klaus Staeck - Staeck: Pornografie - Steinbach-Giessen, 1971 - [342]p. - Softcover/paperback - 25 x 20 x 2,7 cm. Reich illustriert mit schwarz-weißen, körnigen Fotos.
Conditie: Lichte slijtage en wat afbladdering van de folie langs de randen, zoals gebruikelijk. Rug is geknakt en daardoor folie deels los en enkele bladzijden dreigen deels los te raken. Verder is dit exemplaar in goede staat. Opgenomen in Martin Parr & Gerry Badger, The Photobook, deel II, p. 150-151. Zeldzaam verzamelobject.
Dies ist eine erstaunliche Sammlung von merkwürdigen alltäglichen Gewaltszenen: Pressefotos von Straßenschlachten, nackte Kriegopfer und gequälte Gefangene wechseln sich ab mit inszenierten Body-Art-Fotos und einer breiten Palette von Objekten, geprägt von Verlangen, Macht, Entblößung und Überwachung. Mit einem Titel, der auf x-rated Bilder und das Obszöne verweist, sind die Arbeiten in Pornografie womöglich weit entfernt von dem, was ein Voyeur erwartet. Das Buch ist tatsächlich voller obszener Fotos, doch wie der Philosoph Herbert Marcuse formulierte: Es ist nicht das Foto einer nackten Frau, das obszön ist, sondern das eines Generals, der mit seinen in einem Aggressionkrieg verdienten Medaillen prahlt. Das Buch ist ein komplettes Kunstwerk, empörend in jeder Bedeutung des Wortes, und als künstlerisches Manifest über Gewalt im einundzwanzigsten Jahrhundert ist es aktueller denn je, insbesondere angesichts Bewegungen wie aktivistische Kunst.
* Klaus Staeck (1938) ist ein deutscher Grafiker. Er ist bekannt als politisch bewusst handelnder Mensch und erstellt satirische Druckgrafiken. Darüber hinaus betreibt er einen Verlag (edition Staeck), der Kunst in Serien herausgibt von international bekannten Künstlern wie Joseph Beuys, Panamarenko, Dieter Roth, Nam June Paik, Wolf Vostell und vielen anderen. Oft gelang es ihm mit seinem satirischen Werk, konservative Politiker zu provozieren, wodurch es regelmäßig zu rechtlichen Auseinandersetzungen kam, wodurch seine Bekanntheit nur noch wuchs. In den 60er- und 70er-Jahren war seine Arbeit bei Linken sehr beliebt; heute fertigen viele ähnliche Montagen am Computer selbst.

