Percussion „ditumba dya ndanya“ - Luba - DR Kongo






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Percussion "ditumba dya ndanya", ein Luba-Membranophon aus der Demokratischen Republik Kongo, ca. 1900–1920, Provenienz Galerie/Antiquaire, in ausgezeichnetem Zustand und original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Percussion Membranophon Luba
Demokratische Republik Kongo
Gesamthöhe: 33 cm
Maximalbreite: 32 cm
Periode: 1900-20
Materialien: Leichtes und dichtes Holz, Antilopenhaut „kasbya“, Gummi, Hartholznägel
Provenienz: Früherer Bestand Pieter De Schutter - Belgien; früherer Bestand Danny De Waele - Belgien
Percussion Membranophon Luba der Typologie « yuca », gespielt von Dreiergruppen (oder einzeln) und begleitet von einem Likembe (Sansa). Der Name der beiden anderen Trommeln lautet « ditumba dya musompola » und « ditumba dya mutumbwe ». (vorletztes Foto zeigt die drei zusammen – Foto aus « africamuseum.be » MRAC – Belgien).
Diese Trommel wurde am Luba-Hof sowie bei rituellen Tänzen, bei der Amtseinführung und bei Trauerfeiern hochrangiger Baluba verwendet (letztes Foto).
Gummi wurde auf die Haut aufgetragen, um sie zu dämpfen und zu verstärken. Man nennt dies das « bulundu ». (siehe 6. Foto)
In ihrem jetzigen Zustand klingt sie immer noch sehr gut.
Der Name « ndanya » leitet sich von dem Netz ab, das den Kalk-Trommelfell umschloss und die Trompwands durchdrang. Dieser Zylinder war anschließend vollständig von einer weißen Membran aus dem Oviger (Kokon) der Spinne "ntanda nkumbidi" überzogen, die auch als « ndanya » bezeichnet wird. Der Klang dieses Trommels ist sehr eigenartig. Man könnte ihn als „ summend “ oder im Englischen als "buzzing" bezeichnen. Diese Membran dehnte sich buchstäblich aus und atmete. Schon bei leisem Druck eines Fingers auf die Trommelhaut kam es zu einer inwarden Sogwirkung. Sobald der Druck gelöst wurde, entstand ein inneres Ansaugen. Eine weitere Membran, kleinerer Größe, war in diesem Kegel platziert und bestand aus einem kleinen Stück Antilopenhorn Kasbya. Der Teil, der daraus herausragt und in Form einer Maske erscheint, durch die man eine Schnur ziehen kann, heißt « paketo ».
Es ist wichtig zu beachten, dass absolut keine Metallschrauben vorhanden sind. Vielmehr handelt es sich höchstwahrscheinlich um Nägel aus afrikanischen Akazienstacheln wie es bei Luba-Trommeln vor der Ankunft der europäischen Kolonialisten im Kongo der Fall war (oder aus sehr hartem Holz).
Viele Reproduktionen wurden gefertigt und viele Trommeln wurden für Touristen hergestellt, natürlich mit wesentlich weniger Arbeitsstunden, als eine solche Stücke verlangt. Nicht mit jenen zu verwechseln.
Lieferung versichert via Bpost
Percussion Membranophon Luba
Demokratische Republik Kongo
Gesamthöhe: 33 cm
Maximalbreite: 32 cm
Periode: 1900-20
Materialien: Leichtes und dichtes Holz, Antilopenhaut „kasbya“, Gummi, Hartholznägel
Provenienz: Früherer Bestand Pieter De Schutter - Belgien; früherer Bestand Danny De Waele - Belgien
Percussion Membranophon Luba der Typologie « yuca », gespielt von Dreiergruppen (oder einzeln) und begleitet von einem Likembe (Sansa). Der Name der beiden anderen Trommeln lautet « ditumba dya musompola » und « ditumba dya mutumbwe ». (vorletztes Foto zeigt die drei zusammen – Foto aus « africamuseum.be » MRAC – Belgien).
Diese Trommel wurde am Luba-Hof sowie bei rituellen Tänzen, bei der Amtseinführung und bei Trauerfeiern hochrangiger Baluba verwendet (letztes Foto).
Gummi wurde auf die Haut aufgetragen, um sie zu dämpfen und zu verstärken. Man nennt dies das « bulundu ». (siehe 6. Foto)
In ihrem jetzigen Zustand klingt sie immer noch sehr gut.
Der Name « ndanya » leitet sich von dem Netz ab, das den Kalk-Trommelfell umschloss und die Trompwands durchdrang. Dieser Zylinder war anschließend vollständig von einer weißen Membran aus dem Oviger (Kokon) der Spinne "ntanda nkumbidi" überzogen, die auch als « ndanya » bezeichnet wird. Der Klang dieses Trommels ist sehr eigenartig. Man könnte ihn als „ summend “ oder im Englischen als "buzzing" bezeichnen. Diese Membran dehnte sich buchstäblich aus und atmete. Schon bei leisem Druck eines Fingers auf die Trommelhaut kam es zu einer inwarden Sogwirkung. Sobald der Druck gelöst wurde, entstand ein inneres Ansaugen. Eine weitere Membran, kleinerer Größe, war in diesem Kegel platziert und bestand aus einem kleinen Stück Antilopenhorn Kasbya. Der Teil, der daraus herausragt und in Form einer Maske erscheint, durch die man eine Schnur ziehen kann, heißt « paketo ».
Es ist wichtig zu beachten, dass absolut keine Metallschrauben vorhanden sind. Vielmehr handelt es sich höchstwahrscheinlich um Nägel aus afrikanischen Akazienstacheln wie es bei Luba-Trommeln vor der Ankunft der europäischen Kolonialisten im Kongo der Fall war (oder aus sehr hartem Holz).
Viele Reproduktionen wurden gefertigt und viele Trommeln wurden für Touristen hergestellt, natürlich mit wesentlich weniger Arbeitsstunden, als eine solche Stücke verlangt. Nicht mit jenen zu verwechseln.
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