Eine Holzskulptur - Prampram - Ghana

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Dimitri André
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Eine hölzerne Prampram-Paarfigur aus Ghana, Original/offiziell, mit Stand, Höhe 135 cm, Gewicht ca. 6,5 kg, in befriedigendem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Prampram‑Paar-Skulptur aus dem südlichen Ghana, gesammelt in der Ningo‑Region.

Der ethnolinguistische Cluster der Ga-Dangme umfasst mehrere Küstensubgruppen, darunter die Dangme‑Gemeinschaften von Prampram und dem benachbarten Ningo, deren Einwohner Dangme sprechen (eine Kwa‑Sprache, eng verwandt mit Ga). Diese Gemeinden bilden einen Teil der weiteren Ga-Dangme‑Kulturlandschaft, historisch ausgerichtet auf Fischerei, Küstenhandel und komplexe Übergangsriten innerhalb lokaler Sozial‑Systeme.
Prampram‑Paarfiguren sind – verglichen mit der lokalen mündlichen Überlieferung und institutionellen Sammlungen – eher selten; sie stellen lokaltypische Skulpturausdrücke dar, die dem südsüdöstlichen ghanaischen Kontext zugeschrieben werden können. Typischerweise erscheinen sie als rundgeschnitzte Holzdarstellungen von männlich und weiblich, in aufrechter Haltung, frontal ausgerichtet, die Arme nah am Körper in einer gefassten, symmetrischen Pose.
Stilistisch teilen diese Figuren ein markantes Küstenprofil der Ga-Dangme: markante mandelförmige Augen, flache oder breite Nasen, eine vereinfachte Gesichtsmodellierung, die die frontale Präsenz stärker betont als Naturalismus. Spuren von Pigmenten oder Oberflächenbehandlungen deuten darauf hin, dass die Skulpturen einst durch rituelle Platzierung in Haushalts- oder Schrein‑Umgebungen aktiviert wurden, wo Opfergaben, Libationen oder andere Eingriffe stattfinden konnten.
Funktionell wurden Prampram‑Paarskulpturen mit Bestattungs‑ und Ahnenkult-Praktiken im Ga-Dangme‑Traditionskreis in Verbindung gebracht, obwohl ethnografische Aufzeichnungen spärlich bleiben. Sie könnten als materielle Mittler in Zeremonien gedient haben, die das Gleichgewicht zwischen Lebenden und Verstorbenen aufrechterhalten, oder als Verkörperungen relationaler Prinzipien – insbesondere bei der Artikulation geschlechtsspezifischer sozialer Rollen und des gemeinschaftlichen Gedächtnisses.
Die Zuschreibung und Interpretation wird durch die historische Mobilität von Künstlern, Ideen und ritualen Formen entlang der Südküste Ghanas sowie durch die relativ begrenzte akademische Aufmerksamkeit, die diese Objekte erhalten haben, erschwert. Nichtsdestotrotz sind Prampram‑Paarfiguren wichtig, um die regionale Vielfalt der Ga-Dangme‑Bildhauerkultur zu verstehen, die die stärker dokumentierten Maskenkulturen von Accra, Ada und verwandten Gruppen ergänzt.

Informant: Abdou Kandahar

CAB41367

Höhe: 135 cm / 130 cm
Gewicht: 3,2 kg / 3,3 kg (mit Ständer)

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Eine Prampram‑Paar-Skulptur aus dem südlichen Ghana, gesammelt in der Ningo‑Region.

Der ethnolinguistische Cluster der Ga-Dangme umfasst mehrere Küstensubgruppen, darunter die Dangme‑Gemeinschaften von Prampram und dem benachbarten Ningo, deren Einwohner Dangme sprechen (eine Kwa‑Sprache, eng verwandt mit Ga). Diese Gemeinden bilden einen Teil der weiteren Ga-Dangme‑Kulturlandschaft, historisch ausgerichtet auf Fischerei, Küstenhandel und komplexe Übergangsriten innerhalb lokaler Sozial‑Systeme.
Prampram‑Paarfiguren sind – verglichen mit der lokalen mündlichen Überlieferung und institutionellen Sammlungen – eher selten; sie stellen lokaltypische Skulpturausdrücke dar, die dem südsüdöstlichen ghanaischen Kontext zugeschrieben werden können. Typischerweise erscheinen sie als rundgeschnitzte Holzdarstellungen von männlich und weiblich, in aufrechter Haltung, frontal ausgerichtet, die Arme nah am Körper in einer gefassten, symmetrischen Pose.
Stilistisch teilen diese Figuren ein markantes Küstenprofil der Ga-Dangme: markante mandelförmige Augen, flache oder breite Nasen, eine vereinfachte Gesichtsmodellierung, die die frontale Präsenz stärker betont als Naturalismus. Spuren von Pigmenten oder Oberflächenbehandlungen deuten darauf hin, dass die Skulpturen einst durch rituelle Platzierung in Haushalts- oder Schrein‑Umgebungen aktiviert wurden, wo Opfergaben, Libationen oder andere Eingriffe stattfinden konnten.
Funktionell wurden Prampram‑Paarskulpturen mit Bestattungs‑ und Ahnenkult-Praktiken im Ga-Dangme‑Traditionskreis in Verbindung gebracht, obwohl ethnografische Aufzeichnungen spärlich bleiben. Sie könnten als materielle Mittler in Zeremonien gedient haben, die das Gleichgewicht zwischen Lebenden und Verstorbenen aufrechterhalten, oder als Verkörperungen relationaler Prinzipien – insbesondere bei der Artikulation geschlechtsspezifischer sozialer Rollen und des gemeinschaftlichen Gedächtnisses.
Die Zuschreibung und Interpretation wird durch die historische Mobilität von Künstlern, Ideen und ritualen Formen entlang der Südküste Ghanas sowie durch die relativ begrenzte akademische Aufmerksamkeit, die diese Objekte erhalten haben, erschwert. Nichtsdestotrotz sind Prampram‑Paarfiguren wichtig, um die regionale Vielfalt der Ga-Dangme‑Bildhauerkultur zu verstehen, die die stärker dokumentierten Maskenkulturen von Accra, Ada und verwandten Gruppen ergänzt.

Informant: Abdou Kandahar

CAB41367

Höhe: 135 cm / 130 cm
Gewicht: 3,2 kg / 3,3 kg (mit Ständer)

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Details

Ethnie/ Kultur
Prampram
Herkunftsland
Ghana
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden sculpture
Höhe
135 cm
Gewicht
6,5 kg
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
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Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
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Jaenicke Njoya GmbH
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