Ein Terrakotta-Kopf - Akan - Ghana






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein fragmentarischer Akan-Terrakotta-Friedhofskopf, Ghana. Mit Stativ.
Der Akan-Terrakotta-Kopf aus Ghana repräsentiert ein bedeutendes Objekt ritueller und gedenkender Funktion innerhalb der Akan-Kulturpraktiken, insbesondere unter den Asante und verwandten Untergruppen. Solche Köpfe wurden oft im Rahmen von Bestattungsriten geschaffen, um verstorbene Individuen von hohem gesellschaftlichem Rang, einschließlich Königen und Ahnen, zu ehren und zu erinnern. Diese Objekte weisen typischerweise einen hohen Grad an Abstraktion und Stilisation auf, mit markanten Gesichtszügen wie gewölbten Augenbrauen, mandelförmigen Augen und aufwändigem Haar- oder Kopfschmuck, der Status und Identität anzeigt.
Terrakotta-Köpfe dieser Art wurden häufig an heiligen Begräbnisplätzen deponiert, insbesondere in Ahnenwäldern oder am Sockel erinnernder Sitzstühle, und bildeten Teil größerer funerärer Zusammenstellungen. Die Tätigkeit des Modellierens und Dedizierens dieser Porträts war oft in Opferhandlungen und Libationenrituale eingebunden, mit dem Ziel, die spirituelle Kontinuität zwischen Lebenden und Toten aufrechtzuerhalten. Wissenschaftler haben betont, dass solche Köpfe nicht lediglich physische Ähnlichkeiten darstellen, sondern mit symbolischen Markern durchzogen sind, die die soziale und spirituelle Wesenseinheit der memorialisierten Person vermitteln¹.
Die Technik, diese Köpfe aus Ton zu modellieren, umfasste Aufwicklung (Coiling) und Handguss, wobei Oberflächenverzierungen durch Einschnitt- und Applikationsarbeiten vor dem Brennen erzielt wurden. Die rötlichen oder braunen Töne des Tons – abhängig von regionalen Vorkommen und Brennbedingungen – spiegeln die lokale Geologie wider und tragen zur ästhetischen Sinngebung bei, die mit der rituellen Kunst der Akan verbunden ist.
Während die genaue Datierung solcher Köpfe variiert, werden viele vorhandene Beispiele dem 17. bis 19. Jahrhundert zugeschrieben, obwohl die Praxis wahrscheinlich frühere Vorläufer hat. Vergleichende Studien haben auch die Akan-Terrakotta-Porträtkunst mit ähnlichen Ahnen-Traditionen in den breiteren Waldregionen Westafrikas in Verbindung gebracht und damit gemeinsame kosmologische Vorstellungen über die Rolle des Ahnen und die Vermittlung der auf Linie basierenden Autorität betont².
¹ Cole, Herbert M., Icons: Ideals and Power in the Art of Africa (Washington, DC: Smithsonian Institution Press, 1989), S. 73.
² Vogel, Susan Mullin, Baule: African Art, Western Eyes (New Haven: Yale University Press, 1997), S. 112–115.
CAB42393a
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin fragmentarischer Akan-Terrakotta-Friedhofskopf, Ghana. Mit Stativ.
Der Akan-Terrakotta-Kopf aus Ghana repräsentiert ein bedeutendes Objekt ritueller und gedenkender Funktion innerhalb der Akan-Kulturpraktiken, insbesondere unter den Asante und verwandten Untergruppen. Solche Köpfe wurden oft im Rahmen von Bestattungsriten geschaffen, um verstorbene Individuen von hohem gesellschaftlichem Rang, einschließlich Königen und Ahnen, zu ehren und zu erinnern. Diese Objekte weisen typischerweise einen hohen Grad an Abstraktion und Stilisation auf, mit markanten Gesichtszügen wie gewölbten Augenbrauen, mandelförmigen Augen und aufwändigem Haar- oder Kopfschmuck, der Status und Identität anzeigt.
Terrakotta-Köpfe dieser Art wurden häufig an heiligen Begräbnisplätzen deponiert, insbesondere in Ahnenwäldern oder am Sockel erinnernder Sitzstühle, und bildeten Teil größerer funerärer Zusammenstellungen. Die Tätigkeit des Modellierens und Dedizierens dieser Porträts war oft in Opferhandlungen und Libationenrituale eingebunden, mit dem Ziel, die spirituelle Kontinuität zwischen Lebenden und Toten aufrechtzuerhalten. Wissenschaftler haben betont, dass solche Köpfe nicht lediglich physische Ähnlichkeiten darstellen, sondern mit symbolischen Markern durchzogen sind, die die soziale und spirituelle Wesenseinheit der memorialisierten Person vermitteln¹.
Die Technik, diese Köpfe aus Ton zu modellieren, umfasste Aufwicklung (Coiling) und Handguss, wobei Oberflächenverzierungen durch Einschnitt- und Applikationsarbeiten vor dem Brennen erzielt wurden. Die rötlichen oder braunen Töne des Tons – abhängig von regionalen Vorkommen und Brennbedingungen – spiegeln die lokale Geologie wider und tragen zur ästhetischen Sinngebung bei, die mit der rituellen Kunst der Akan verbunden ist.
Während die genaue Datierung solcher Köpfe variiert, werden viele vorhandene Beispiele dem 17. bis 19. Jahrhundert zugeschrieben, obwohl die Praxis wahrscheinlich frühere Vorläufer hat. Vergleichende Studien haben auch die Akan-Terrakotta-Porträtkunst mit ähnlichen Ahnen-Traditionen in den breiteren Waldregionen Westafrikas in Verbindung gebracht und damit gemeinsame kosmologische Vorstellungen über die Rolle des Ahnen und die Vermittlung der auf Linie basierenden Autorität betont².
¹ Cole, Herbert M., Icons: Ideals and Power in the Art of Africa (Washington, DC: Smithsonian Institution Press, 1989), S. 73.
² Vogel, Susan Mullin, Baule: African Art, Western Eyes (New Haven: Yale University Press, 1997), S. 112–115.
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